Re: Hallo Täublingsfreunde, von Michel
hallo,
ich bin mir nicht sicher bei dem Pilz.
Zu den Meinungen meiner Vorposter:
Russula pulchella? Kannst du uns einen Hinweis geben, wie du auf ihn kommst? Ich kenne diesen Pilz kaum.
Russula rosea (rosacea?), der Zinnobertäubling, den halte ich für möglich.
Die leichte weisse Bereifung auf dem Hut würde stimmen, ebenso dass das Fleisch des Pilzes nicht scharf, sondern bitter ist.
Allerdings fehlt mir der typische Übergang der Hutfarbe in die Lammellen,die von aussen her meist ein wenig eingefärbt sind.
Frage an Michel: Riecht er nach Zedernholz? Falls sich die Huthaut auch kein bischen abziehen liesse, wäre das auch ein Hinweis, der auf den Zinnobertäubling passen würde.
Zur Frage wegen des Verdauens von Sporen:
Sie sind unverdaulich. Dies ist ein Glück in der Spitaldiagnostik, wenn selbst aus dem Darm noch Sporen zur Idendifikation eines Giftpilzes unter das Mikroskop kommen...
Gruss, Harald Andres
Juhee, Habe dieses Jahr meinen ersten Täubling gefunden, er wuchs unter einer
Birke, hat einen deutlichen Gelbstich in den Lamellen (Sporenfarbe konnte
ich noch nicht prüfen) und ist recht scharf in den Lamellen. Kann ihn
nicht einmal in eine Sektion einordnen. (Am liebsten hätte ich ihn bei den
Speitäublingen versorgt, aber diese haben immer ganz weisse Lamellen und
meistens nicht so wolkige Färbungen. Die Konsistenz dieses Pilzes ist
zudem nicht sehr brüchig, aber auch nicht besonders hart (Lepidae).Was mich komisch dünkt ist, dass das Fleisch und die Huthaut keinerlei
Schärfe aufweisen! Könnte dies ein Schutz der Täublinge sein, sich vor
ungebetenen Gästen zu schützen? Dabei frage ich mich, ob es stimmt, dass
Sporen die Verdauung überstehen, denn ich meine mal gehört zu haben, dass
Tiere durch das Verspeisen der Pilze einen wichtigen Beitrag zur
Verteilung der Sporen beitragen.
Weiss jemand mehr darüber?
Viele Grüße
Michel