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Grüsse aus D'dorf

Max aus D, (vor 8540 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,

ich bin bisher nur lesender Gast im Forum gewesen, habe mich aber jetzt auch mal angemeldet um über meine Funde zu berichten und gegebenenfalls Hifle und Tips zu bekommen.

Kurz zu mir: Ich habe erst letzten Sommer angefangen Pilze zu sammeln und bin trotzdem recht erfolgreich. Ich nehme nur die leicht zu bestimmenden Pilze und versuche nach und nach neue Sorten kennenzulernen.

Der Großraum Düsseldorf ist sicherlich keine Hochburg der Pilzsucher ich habe aber dieses Jahr schon gute Jagterfolge erzielt. In einem Wäldchen, das ich letzten Herbst als Pilzrevier für Steinpilze und Flockis entdeckt habe, habe ich schon einige Flockis und Sommersteinpilze in der letzten Maiwoche gefunden.
Als ich gestern wieder da war (am Wochenende hat es kräftig geregnet)gab es einiges:

Flockis -> leider waren die meisten schon von Schnecken weggefressen aber 3St getrocknet

Sommersteinpilze -> wurden zu einem tollen Abendessen

wahrscheinlich Hainbuchen-Rauhfussröhrlinge -> hab' ich erst als Birkenpilze eingestuft, dann aber bei näherer Betrachtung in mein Bestimmungsbuch und aufgrund fehlender Birken umentschieden. Die Röhren wurden nach Berührung und längerem Warten sehr dunkel - fast schwarz. Im Schnitt wurde das Fleisch ebenfalls langsam fleckig schwarz

Einen Einzelgänger habe ich nicht so richtig zuordnen können. Er hatte einen ca. 12cm großen hellen bräunlichen Hut, der teilweise feldrig rissig war, zitronengelbe Röhren, die sich nur leicht ins bräunliche verfärbt haben. Der Stiel war eher zylindrisch und das Fleisch gelblich weiß. Ich habe aufgrund von Bildervergleichen auf den Gelbporigen Raufußröhrling getippt, mein Pilz hat sich aber im Schnitt überhaupt nicht verfärbt -> vielleicht ein fahler Röhrling?
Ich habe ihn erstmal getrocknet, bis ich mehr weiß.

Noch einen Pilz, den ich zunächst für einen weiteren Flocki gehalten habe, stufe ich jetzt eher als netzstieligen Hexenröhrling ein. Leider war der Stiel ringsherum von Schnecken abgefressen also kein Netz erkennbar. Der Unterschied zu den Flockis bestand jedoch in der Hutfarbe -> eher oliv und in der geringeren Verfärbung im Schnitt. Gibt es eindeutige Merkmale wie ich den Netzstieligen Hexenröhrling ohne Netz identifizieren kann?

Vielen Dank schonmal für eure Meinung
Gruß
Max aus D

PS Leider hat meine neue Digicam gleich versagt Fotos wären sicherlich besser gewesen. Vielleicht beim nächsten Mal.

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Re: Grüsse aus D'dorf

interhias ⌂, (vor 8540 Tagen) @ Max aus D

Servus Max!

Im Zweifelsfall macht es ja nix, wenn du einen netzstieligen mit abgefressenen Stiel mal für einen Flocki hältst, normalerweise sieht man das Netz ja ganz deutlich. Generell sind die flockenstieligen gedrungener, kompakter und festfleischiger als die netzstieligen, deren Hutfarben meist auch etwas blasser sind. Die netzstieligen beherbergen in meiner Gegend meist auch eine Menge fetter Maden, was bei den Flockis nur ganz selten der Fall ist. Ich finde die zwei Arten auch fast immer an verschiedenen Standorten. Aber das sind nur meine persönlichen Eindrücke, lässt sich sicher schwer verallgemeinern. Wenn du erstmal ein paar Dutzend solche und solche gesehen hast, wirst du sie auf Anhieb unterscheiden können.

Hast Recht, Fotos wären hilfreich, was hat deine (welche?) Digikamera denn angestellt?

Gruß aus München
Hias

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Re: Grüsse aus D'dorf

Max aus D, (vor 8540 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

der Pilz unterschied sich vor allem durch die geringere Verfärbung, die ja beim Flocki beeindruckend ist. Der (eventuell) netzstielige wuchs anders als die Flockis direkt am Weg (Kalkstein). Ich hatte nur bisher keinen netzstieligen - dafür aber schon viele Flockis und dieser war irgendwie anders.

Bei meiner Kamera (Nytech) ist bei dem Versuch meine Bilder auf den PC zu übertragen eine Sicherung durchgebrannt. Bisher war ich sehr zufrieden mit der Qualität und dem Preis. Jetzt kann ich sie aber erst mal einsenden.

Gruß
Max aus D

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Re: Grüsse aus D'dorf

Matthias, (vor 8540 Tagen) @ Max aus D

Hallo Pilzfreunde,
ich bin bisher nur lesender Gast im Forum gewesen, habe mich aber jetzt auch
mal angemeldet um über meine Funde zu berichten und gegebenenfalls Hifle
und Tips zu bekommen.
Kurz zu mir: Ich habe erst letzten Sommer angefangen Pilze zu sammeln und bin
trotzdem recht erfolgreich. Ich nehme nur die leicht zu bestimmenden Pilze
und versuche nach und nach neue Sorten kennenzulernen.
Der Großraum Düsseldorf ist sicherlich keine Hochburg der Pilzsucher ich habe
aber dieses Jahr schon gute Jagterfolge erzielt. In einem Wäldchen, das
ich letzten Herbst als Pilzrevier für Steinpilze und Flockis entdeckt
habe, habe ich schon einige Flockis und Sommersteinpilze in der letzten
Maiwoche gefunden.
Als ich gestern wieder da war (am Wochenende hat es kräftig geregnet)gab es
einiges: Flockis -> leider waren die meisten schon von Schnecken
weggefressen aber 3St getrocknet
Sommersteinpilze -> wurden zu einem tollen Abendessen
wahrscheinlich Hainbuchen-Rauhfussröhrlinge -> hab' ich erst als
Birkenpilze eingestuft, dann aber bei näherer Betrachtung in mein
Bestimmungsbuch und aufgrund fehlender Birken umentschieden. Die Röhren
wurden nach Berührung und längerem Warten sehr dunkel - fast schwarz. Im
Schnitt wurde das Fleisch ebenfalls langsam fleckig schwarz
Einen Einzelgänger habe ich nicht so richtig zuordnen können. Er hatte einen
ca. 12cm großen hellen bräunlichen Hut, der teilweise feldrig rissig war,
zitronengelbe Röhren, die sich nur leicht ins bräunliche verfärbt haben.
Der Stiel war eher zylindrisch und das Fleisch gelblich weiß. Ich habe
aufgrund von Bildervergleichen auf den Gelbporigen Raufußröhrling getippt,
mein Pilz hat sich aber im Schnitt überhaupt nicht verfärbt ->
vielleicht ein fahler Röhrling?
Ich habe ihn erstmal getrocknet, bis ich mehr weiß.
Noch einen Pilz, den ich zunächst für einen weiteren Flocki gehalten habe,
stufe ich jetzt eher als netzstieligen Hexenröhrling ein. Leider war der
Stiel ringsherum von Schnecken abgefressen also kein Netz erkennbar. Der
Unterschied zu den Flockis bestand jedoch in der Hutfarbe -> eher oliv
und in der geringeren Verfärbung im Schnitt. Gibt es eindeutige Merkmale
wie ich den Netzstieligen Hexenröhrling ohne Netz identifizieren kann?
Vielen Dank schonmal für eure Meinung
Gruß
Max aus D
PS Leider hat meine neue Digicam gleich versagt Fotos wären sicherlich besser
gewesen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Hallo Max,
beim neztstieligen Hexenröhrling ist das Stielfleisch in der Stielbasis oft rötlich gefärbt, aussserdem ist der Röhrenboden auch rot gefärbt und erscheint so als dunkle Trennlinie zwischen Hutfleisch und Röhren,
bei dem gelbporigem Röhrling hast du ja schon die wahrscheinlichsten Kandidaten genannt,
Gruss
Matthias

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Re: Grüsse aus D'dorf

Max aus D, (vor 8540 Tagen) @ Matthias

Hallo Max,
beim neztstieligen Hexenröhrling ist das Stielfleisch in der Stielbasis oft
rötlich gefärbt, aussserdem ist der Röhrenboden auch rot gefärbt und
erscheint so als dunkle Trennlinie zwischen Hutfleisch und Röhren,
bei dem gelbporigem Röhrling hast du ja schon die wahrscheinlichsten
Kandidaten genannt,
Gruss
Matthias

Hallo Matthias,
danke für die Hinweise. Auf die Färbung des Stielfleisches in der Basis habe ich leider nicht geachtet aber eine dunkle Trennlinie über den Röhren war sehr deutlich zu sehen.
Gruß,
Max

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Re: Grüsse aus D'dorf *PIC*

Gelbfieber, (vor 8540 Tagen) @ Max aus D

Hallo und guten Abend Max,

herzlich willkommen im Forum, schau mal vielleicht hilft Dir der Vergleich weiter.

Alles Gute
Gelbfieber

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Re: Grüsse aus D'dorf

Max aus D, (vor 8540 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Abend Max,
herzlich willkommen im Forum, schau mal vielleicht hilft Dir der Vergleich
weiter.
Alles Gute
Gelbfieber

Hallo Gelbfieber,

das ist ja mal ein schöner Vergleich. Ich bin mir nun doch schon einigermaßen sicher, daß es sich um einen netzstieligen gehandelt hat auch wenn das Hauptmerkmal (Netz) den Schnecken zum Opfer fiel. Aber auch die Hutfarbe unterscheidet sich offenbar deutlich.

Gruß,
Max

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@Gelbfieber: Super!

Karl Keck ⌂, (vor 8540 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,

Deine Serie von Vergleichsfotos der beiden Hexen-Röhrlinge finde ich super!

Grüße, Karl

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Re: @Gelbfieber: Super!

Harald Andres Schmid, (vor 8539 Tagen) @ Karl Keck

Hallo Uschi,
Deine Serie von Vergleichsfotos der beiden Hexen-Röhrlinge finde ich super!
Grüße, Karl

hallo, Uschi,
Stimmt! Super!
Frage:
hast das nur für den Hexenröhrling gemacht, oder gibt es da noch weitere Serien?
Gruss, Harald Andres

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Vergleich *PIC*

Gelbfieber, (vor 8539 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo und guten Abend Harald Andres,

gerade zur bevorstehenden Speisepilzsaison wird der
Vergleich Steinpilz/Gallenröhrlingszeit „immer sehr gern genommen“.

Liebe Grüße
Gelbfieber

[image]

[image]

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Wiederum super!

Harald Andres Schmid, (vor 8538 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Abend Harald Andres,
gerade zur bevorstehenden Speisepilzsaison wird der
Vergleich Steinpilz/Gallenröhrlingszeit „immer sehr gern genommen“.
Liebe Grüße
Gelbfieber

hallo,
Wiederum eine super Gegenüberstellung!
Was hast du sonst noch auf Lager?
Interessant wären Gegenüberstellungen Speisepilz - giftiger Doppelgänger, etc.
Wie wäre es mit einem so aufgebauten Pilzbuch?
Schon mal darüber nachgedacht?
Gruss, Harald Andres

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Buch mit Gegenüberstellungen

Andi S. aus V., (vor 8515 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Interessant wären Gegenüberstellungen Speisepilz - giftiger Doppelgänger,
etc.
Wie wäre es mit einem so aufgebauten Pilzbuch?

Das Buch gibt es schon (die Beschreibung ist nicht von mir, sondern aus der Werbung):

"Laux, Hans E.: Eßbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger. 175 Arten in Farbe sicher unterscheiden.
Taschenbuch - 192 Seiten - 3. Aufl. (1992) Kosmos, Stgt.; ISBN: 3440055655
Klappentext
Wer Speisepilze sammelt, muß unbedingt auch die wichtigsten Giftpilze kennen. Oft sind die Giftpilze mit den Speisepilzen verwandt und diesen täuschend ähnlich.
- In diesem Buch werden unsere häufigsten Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger in naturgetreuen Farbfotos vorgestellt und ausführlich beschrieben.
- Zum leichten Auffinden sind die Pilze in drei gut zu erkennende Großgruppen eingeteilt - Röhrlinge und Porlinge, Blätterpilze, Nichtblätterpilze.
- Anschauliche Symbole zeigen auf einen Blick, ob der Pilz eßbar, ungenießbar oder giftig ist.
- Verwechslungsmöglichkeiten werden aufgezeigt, auf die giftigen Doppelgänger der eßbaren Pilze wird besonders hingewiesen. Das unentbehrliche Buch für jeden Pilzfreund."

Nach meiner Einschätzung eines der besten Bücher für Anfänger. Die sich ähnelnden Pilze sind in der Regel immer auf gegenüberliegenden Seiten beschreiben und abgebildet, also wirklich benutzerfreundlich. Ich konnte das Buch in neuwertigen Zustand kürzlich bei eBay für 1,- ersteigern.

Gruß Andi S. aus V.

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Re: Vergleich

hansuwe, (vor 8538 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Abend Harald Andres,
gerade zur bevorstehenden Speisepilzsaison wird der
Vergleich Steinpilz/Gallenröhrlingszeit „immer sehr gern genommen“.
Liebe Grüße
Gelbfieber

Hallo Uschi,
schöne ,aber verwirrende Fotos, aber warum postest Du nicht einfach eine Geschmacksprobe?
Das ist doch des einfachste Erkennungsmerkmal?

Bitterpilzige Grüsse
hansuwe

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Verwirrend??? *oT*

Gelbfieber, (vor 8538 Tagen) @ hansuwe

- kein Text -

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spitze, gelbfieber! *oT*

coco, (vor 8540 Tagen) @ Gelbfieber

- kein Text -

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Re: Grüsse aus D'dorf *PIC*

coco, (vor 8540 Tagen) @ Max aus D

Einen Einzelgänger habe ich nicht so richtig zuordnen können. Er hatte einen
ca. 12cm großen hellen bräunlichen Hut, der teilweise feldrig rissig war,
zitronengelbe Röhren, die sich nur leicht ins bräunliche verfärbt haben.
Der Stiel war eher zylindrisch und das Fleisch gelblich weiß. Ich habe
aufgrund von Bildervergleichen auf den Gelbporigen Raufußröhrling getippt,
mein Pilz hat sich aber im Schnitt überhaupt nicht verfärbt ->
vielleicht ein fahler Röhrling?
Ich habe ihn erstmal getrocknet, bis ich mehr weiß.

hallo max,

könnte es sich bei deinem gelbporer um eine ordinäre ziegenlippe handeln?

[image]

ciao

coco

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Re: Grüsse aus D'dorf

Max aus D, (vor 8539 Tagen) @ coco

hallo max,
könnte es sich bei deinem gelbporer um eine ordinäre ziegenlippe handeln?

ciao
coco

Hallo Coco,

eine Ziegenlippe war es bestimmt nicht. Ich habe schon ein paar davon gefunden. Besonders auffällig fand ich die großen Poren der Ziegenlippe. Mein Pilz hatte eher kleine Poren. Außerdem war er recht groß für eine Ziegenlippe und der Hut war nicht so samtig.

Der fahle Röhrling ist in meinem Buch als "kein Speisepilz" eingestuft. Schmeckt er schlecht oder hat er Nebenwirkungen? Da ich den Pilz getrocknet habe wäre der Geschmack ja eventuell ein Bestimmungsmerkmal.

Gruß,
Max

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5 bücher = 5 meinungen

coco, (vor 8539 Tagen) @ Max aus D

hallo max,

das mit der ziegenlippe war ein gedanke "ins blaue". leider hast du keine stielmerkmale angegeben; so ist jeder tip spekulativ. vielleicht noch nachzureichen?

der von dir genannte, seltene gelbe rauhfuss (ich will rauh definitiv nicht ohne h schreiben, ich konservativer mensch...) hätte nach stunden an schnitt- und druckstellen dunkel angelaufen sein sollen.

der fahle röhrling ist auf neutralen bis basischen boden angewiesen und je nach literatur giftig, ungeniessbar, wertlos, essbar oder sogar wohlschmeckend :-)
ich vermute (!), er schmeckt nicht gut, ist aber ungiftig. sicher ist er zu selten für den kochtopf. "kein speisepilz" wäre also die eleganteste formulierung...

gruss

coco

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Seltenheit

Max aus D, (vor 8539 Tagen) @ coco

Hallo Coco,

ich hab' mir den Stiel nicht so genau angesehen und die schnittstellen habe ich wohl nicht lange genug begutachtet.

Zum Thema Seltenheit: Im Bestimmungsbuch steht öfter der Vermerk "selten" oder "schützenswert". Bedeutet das, daß (mit dem daß bin auch ich konservativ)man diese stehen lassen soll oder darf man, sofern man das ordnungsgemäß macht, den ein oder anderen Pilz mitnehmen.

Gruß,
Max

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Re: Seltenheit

coco, (vor 8538 Tagen) @ Max aus D

Zum Thema Seltenheit: Im Bestimmungsbuch steht öfter der Vermerk
"selten" oder "schützenswert". Bedeutet das, daß (mit
dem daß bin auch ich konservativ)man diese stehen lassen soll oder darf
man, sofern man das ordnungsgemäß macht, den ein oder anderen Pilz
mitnehmen.
Gruß,
Max

hallo max,

mit dieser frage lassen sich buecher fuellen und freundschaften zerruetten...

ich wuerde sagen: ja, mit sehr wenigen ausnahmen. einen einzelnen ochsenroehrling wuerde ich stehen lassen. aber einen oder zwei von 20 versammelten kaiserlingen (nein, nicht mit e-i...) oder sommerroehrlingen wuerde ich verzehren. suedlich der alpen sowieso.

"selten" heisst keineswegs immer "bedroht".

"schuetzenswert" koennte auch bedeuten "pflueck soviel du kannst, denn beim mitnehmen verteilst du die sporen und rettest die art"

bin gespannt auf gegenmeinungen.

gruss coco

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Re: Seltenheit

Werner, (vor 8538 Tagen) @ coco

hallo max,
mit dieser frage lassen sich buecher fuellen und freundschaften zerruetten...

wohl wahr >:-0

ich wuerde sagen: ja, mit sehr wenigen ausnahmen. einen einzelnen
ochsenroehrling wuerde ich stehen lassen. aber einen oder zwei von 20
versammelten kaiserlingen (nein, nicht mit e-i...) oder sommerroehrlingen
wuerde ich verzehren. suedlich der alpen sowieso.
"selten" heisst keineswegs immer "bedroht".
"schuetzenswert" koennte auch bedeuten "pflueck soviel du
kannst, denn beim mitnehmen verteilst du die sporen und rettest die
art"

Genau. Ich warte auch schon auf die Pharisäer (nee, Fariseer oder so eenlich kenne ich auch nicht - neue dt. Rechtschreibslung is für die Tonne), die mit Kaiserlingen im Bauch jetzt eine wutentbrannte Ansprache gegen uns Pilzfresser loslassen :-))

Gruß,

Werner

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"schonenswert" ?? "schützenswert" ??

Karl Keck ⌂, (vor 8538 Tagen) @ Werner

Hallo coco und Werner,

ich bin da völlig Eurer Meinung!

Ob die Fruchtkörper von Schnecken oder von mir verspeist werden oder ob sie ganz einfach verfaulen, das wird egal sein.
Ich nehme z. B. keine jungen Frk nehmen, die noch nicht ihre Sporen entlassen haben und natürlich sammle ich auch nicht sämtliche Frk eines Standortes ab.
Das "schonenswert" scheint mir so eine gefühlsbetonte, aber wenig wissenschaftlich fundierte Einstellung zur Natur zu sein.
Das werden nicht alle gerne hören ...

Wer Pilze wirklich schützen will, muss die Biotope erhalten und schützen!

Grüße, Karl

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Danke

Max aus D, (vor 8538 Tagen) @ Werner

Vielen Dank für eure Erklärungen. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen bekommen als ich bei genaueren Untersuchungen des Pilzbuches entdeckt habe, daß ich seltene Arten gepflückt habe.

Gruß,
Max

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Re: 5 bücher = 5 meinungen

Karl Keck ⌂, (vor 8538 Tagen) @ coco

"kein speisepilz" wäre also die
eleganteste formulierung...

So formuliert es ja z. B. Hans E. Laux in seinen Kosmos-Pilzführern!
Finde ich gut!
Gruß, Karl