Pilze Pilze Forum
Erweitert

Re: Kalkeifel?

Thomas Pruß, (vor 9702 Tagen) 2.707 Beiträge @ H.-J.Jansen

Eben!!
es gibt mehrere mitteldevonische Kalkmulden in der Eifel, die sich neben
intensiver Landwirtschaft durch Reichtum an seltenen Pflanzen, vor allem
Orchideen auszeichnen. Man findet solche Standorte in den zahlreichen
Naturschutzgebieten dieser Mulden (Sötenicher, Blankenheimer, Rohrer,
Dollendorfer, Hillesheimer, Gerolsteiner, Prümer Mulde). Die größten und
interessantesten, weil dort auch wertvolle Laubwaldstandorte zu finden
sind, sind Sötenicher, Dollendorfer und Prümer Mulde. Wenn Du einmal einen
Eindruck gewinnen willst, besuche die Kalktriften westlich von Bad
Münstereifel und Iversheim und das Eschweiler Tal. Das Bitburger Gäuland
hat meiner Kenntnis nach eine etwas andere geologische Genese als
Ausläufer des Lothringischen Schichtstufenlandes (kalkige und tonige Böden
des Muschelkalk, Keuper, Lias)
vgl.: Schumacher,W.: Flora und Vegetation der Sötenicher Kalkmulde;
Dechennia, Bonn 1977
oder: Meyer,W.; Schumacher,W.: Geschützte Pflanzen im Rheinland, Bonn 1978
mfg, jason

Hallo Jason,
ist es möglich, dass Du mir von der empfohlenen Literatur Kopien zuschickst? Ich wusste nicht (ahnte es aber), dass es solche Arbeiten gibt. Ich habe mir alles, was ich über die Eifel weiß wie ein Autodidackel (Hund, der sich das Apportieren selbst beibring) erarbeitet. Aber es fehlt halt noch ’ne Menge.
Gruß
Thomas

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

gesamter Thread: