Re: Anthropogene Substrate
Hallo Bruno,
hab ich zwar hier alles schon mal erzählt, aber zur Vollständigkeit nochmal und verzeih bitte die wenig fachkundigen Ausdrücke mit den genauen Boden/Gesteins-bezeichnungen kenn ich mich gar nicht aus:
1. Spitzmorcheln (M. conica): Nach Kanalisationsarbeiten umgewühltes Stück, grober Kies, sandiger, kalkiger Boden mit kleinem Lehmanteil (vermutlich ehemals Flußuferbereich ? Kannst du damit was anfangen ?
) Mit ziemlicher Sicherheit kein Holz im Boden. Sonstige Vegetation: Veilchen, Huflattich... April 2000 (Foto folgt eventuell)
Wo Holz im Boden sein sollte habe ich übrigens bisher noch keine einzige Spitzmorchel gefunden.
2. Lepista nuda und Lepista personata auf mindestens 2 Jahre lang verrottetem leicht gekalktem Pferdemist, genutzt als Gemüsebeet, November 99
3. Lepista personata auf altem aufgelassenem Beet, Mischung aus sandiger, kalkiger Erde und uraltem verrottetem Pferdemist November 99 und vor ca. 5-6 Jahren
4. Tintlinge auf "frischem" Pferdemisthaufen. Oktober 1999
Liebe Grüße
Birgit