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Für Boletus radicans

Jürgen, (vor 8461 Tagen) 2.109 Beiträge @ Thomas Pruß

spricht die Kombination bitterer Geschmack, schwach blauendes Fleisch, hellgraubrauner Hut, schwach genetzter Stiel und der Standort bei Buche außerhalb des Waldes im Garten. B. radicans darf ruhig auch mal Rottöne am Stiel haben, kommt gar nicht so selten vor. Außerdem war just zu Deinem Funddatum bei der Hitze beste radicans-Zeit.

Für einen Schönfußröhrling (B. calopus) sind der Stiel viel zu schwach genetzt
und der Standort völlig abwegig!! Ein Sandröhrling kann es schon wegen der gelbgrünlichen Porenfarbe nicht sein (der Sandi hat in dem Alter eher braunolive Poren), und außerdem ist dieser ja auch noch streng an Kiefer gebunden. Allerdings gibt es Sandröhrlinge tatsächlich selten auch mit Rhabarberrottönen am Stiel (wenn alt).

Beim zweiten Foto bin ich etwas vorsichtiger, weil nicht vom Fach, würde aber auch am ehesten auch auf eine Stropharia tippen.

Grüße, Jürgen

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