Re: Falscher Pfifferling essbar?
Ist der falsche Pfifferling nun essbar oder
nicht? Hier gibt es offensichtlich die unterschiedlichsten Meinungen - hat
jemand von Euch schon Erfahrungen damit gemacht?
Morgen gehe ich nach meinem Kurs wieder in den Wald. Bin gespannt,
"wem" ich da so alles begegne. Euch allen einen wunderschönen
Abend und Gute Nacht und morgen "Pilz-Heil".
Lexi
Servus Lexi!
Ich weiß nicht, ob du ein Buch von der Rose Marie Dähnke hast (z.B. "200 Pilze"), die ist offenbar Spezialistin, wenn's um die kulinarische Verwertbarkeit von Schwammerln geht. Meinem Eindruck nach haut sie einerseits so ziemlich alles in die Pfanne, was nicht offensichtlich grauslich schmeckt, andererseits macht sie auch Schammerln für die Küche salonfähig, die von den einschlägigen Nachschlagewerken oft zu unrecht als "ungenießbar" oder "kein Speisepilz" abgestempelt werden. Zum falschen Reherl schreibt sie unter dem Gesamturteil "mäßig gut": ... nur sammeln, wenn ein paar bessere Arten für ein Mischgericht zur Verfügung stehen, alleine gibt das falsche Reherl wenig Aroma und eignet sich nach dem Blanchieren höchstens für einen Salat...
Ich würde dir raten, die falschen Reherln einfach in ein wenig Butter oder Olivenöl zu dünsten, nur mit etwas Salz zu würzen und sie auf diese Weise "sortenrein" und ohne Beigeschmäcker zu verkosten. Auf diese Weise kriegst du mit Sicherheit die genaueste Antwort auf deine Frage.
Viel Glück morgen im Wald, berichte doch abends, wie es war. Ich kann leider erst am Montag los, bin schon gespannt, ob sich was rührt.
Gruß
Hias