Re: Kann mir wer helfen...
War heute Pilzesuchen (Voralpengebiet) und rätsel gerade mit meinem Freund,
ob wir eine große Menge Flockenstieliger Hexenröhrlinge gefunden haben
oder es sich um den Satansröhrling handelt, die Pile hatten eine dunkle
Kappe (ähnlich junger Steinpilze) und befanden sich überwiegend im
Nadelwald - hätte da einige Fragen: 1) Der Pilz lief beim Anschneiden
innerhalb von sekunden bläulich an - ist dies bei beiden Arten der Fall?
2) An den Fundstellen gab es immer Anhäufungen von 5 - 15 Pilzen - jedoch
schien sich kein Pilzesucher dafür zu interessieren (waren ausreichend
Leute im Wald) - kommen beide Arten in dieser Menge vor?
3) Gibt es ein "todsicheres" Unterscheidungsmerkmal zwischen den
Pilzen?
4) Wie bereitet man den Flockenstieligen Hexenröhrling am besten zu? Kann man
Ihn zusammen mit anderen Pilzen (Steinpilze, Maronen...) verwerten und auch
in diesen Mengen??
Danke für Eure Hilfe!!!
Servus Miksey!
Schau dir doch meinen Beitrag "Bilder (4) von gestern..." an, da ist am Schluss ein Bild von Flockenstieligen Hexenröhrlingen dabei. Die klimatischen Bedingungen bei uns scheinen grade wirklich ideal für die Flockenstieligen Hexen zu sein. Vielleicht sind "eure" auch unter Tannen gewachsen?
Satanspilze mit dunkelbraunen Kappen gibt es meines Wissens nach nicht. Und im Nadelwald wachsen die auch nicht.
Deswegen noch mein Tipp zur Verwendung: Wenn ihr so viele gefunden habt, würde ich einen Teil davon trocknen, sie eignen sich hervorragend dazu. Ansonsten schließe ich mich den bisherigen Kommentaren an: Verwendung wie bei Steinpilzen. Die Hexen bleiben auch schön knackig z.B. beim Dünsten.
Warum die "andern" Schwammerlsucher die Hexen oft stehen lassen? Mei, ein Schwammerl mit orangen bzw. roten Röhren, das beim Anschneiden blau anläuft und Hexenpilz heißt ... da erübrigen sich weitere Erklärungen, oder?
Gruß aus München
Hias