Gegen ein verantwortungsbewustes Pilzkörpchen mit, meinetwegen bis zu einem
Kilogramm gesammelter, guter Speisepilze habe ich ja nichts einzuwenden.
Aber gleich 50kg und darüber lösen auch bei mir ein bedauerndes
Kopfschütteln aus. Ich könnte dies ja begreifen wenn wir in Zeiten einer
Hungersnot leben würden, bzw. wenn wir bei der überlebenswichtigen
Vorratsbeschaffung keine andere Wahl haben (z.B. diverse östliche
Regionen). Hier jedoch fällt mir nur noch ein; "Gesetze sind dort
nötig wo die menschliche Vernunft nicht mehr funktioniert" und
vielleicht müssten bei uns solche Gesetze geschaffen, bzw. umgesetzt
werden.
Vorerst möchte ich Dir da noch nicht zustimmen. Ich finde beispielsweise die Südtiroler Gesetze genauso hirnrissig wie die Massensammler. Und solange die Mehrheit immer noch der Meinung ist, daß so ein Abgrasen Schwachsinn und/oder Frevel ist, sind - hoffentlich - solche Gesetze nicht nötig. @ Bleem: Leider glaube auch ich, daß es tatsächlich Leute gibt, die schon mal 50 kg abgegrast haben. Ob das nun 4 waren oder weniger, sei dahingestellt. Aber wir hatten ja letztes Jahr auch mal so einen Steinpilzfall, IIRC.
Anyway, ich fände es schon gut, wenn sowas zumindest bei uns "geächtet" wäre. Und was die östlichen Kommerzsammler angeht - dagegen gäbe es ja eigentlich schon Gesetze - man müßte sie nur anwenden!
Werner, dessen Höchstmenge mal bei ca. 3 kg (halb Anisegerlinge und halb Steinis) lag - und der das schon als fast unanständig betrachtete, obwohl er locker noch mal die gleiche Menge hätte holen können.