Re: Frage zu Röhrlingen
Hallo Max,
also zum ersten Bild kann ich nicht viel sagen
- schwierig einzuschätzen inwieweit die Trockenheit die Farben verändert hat. Es scheint sich entweder um einen Steinpilz(-verwandten) zu handeln, oder um eine gelbporige Art (scheint mir wahrscheinlicher). Dann käme z.B. B. subappendiculatus in Betracht, für den die Hutfarbe gar nicht paßt, oder B. calopus, dessen Laubwaldformen recht ähnlich aussehen können. Hast DU nähere Angaben zur Fleischverfärbung, Bitterkeit o.ä.?
Der zweite Röhrlingist meiner Meinung nach Xerocomus pruinatus, der Herbst-Rotfuß. Die Hutoberfläche und vor allem der hohe Rotantiel (gut sichtbar im violetten Rändchen der Huthaut) lassen das m.E. am Wahrscheinlichsten erscheinen.
Beste Grüße,
Andreas
Liebe Röhrlingsspezialisten
Ich bitte Euch um Eure Mithilfe bei der Bestimmung zweier Röhrlinge,
welche ich nicht zuordnen kann.
Diese Röhrlinge habe ich am 9. Juli dieses Jahres auf einer total
ausgetrockneten Alpweide im Schweizer Jura (1200m.ü.M.) gefunden. Unter
einer alleinstehenden Fichte aber am Rande (ca 20m) des Bergbuchenwaldes.Diesen Röhrling mit einem Hutdurchmesser von 14cm habe ich gestern Abend
im Nadelwald auf morschem Holz wachsend gefunden. Ist das ein ganz
gewöhnlicher
Rotfussröhrling?Besten Dank für Eure Hilfe und Gruss
Max