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Spechttintlinge (6 Bilder) *PIC*

Georg, (vor 8387 Tagen)

Einer der wenigen Pilze, denen das diesjährige Wetter gefallen hat, ist
der Spechttintling (Coprinus picaceus). Er erscheint jedes Jahr Ende Oktober
sehr pünktlich, egal ob es kalt, warm, trocken oder nass ist. Dieses Jahr war
es kalt und trocken. Hier die Bilder aus dem Karlsruher Hardtwald:

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Georg

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Re: Spechttintlinge (6 Bilder)

Markus Wilhelm ⌂, (vor 8387 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

da kann man sich wirklich nicht genug sattsehen: sehr schöne Pilze, und sehr schön fotografiert!!

Grüsse von Markus

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Spitzenbilder!! *oT*

Matthias, (vor 8387 Tagen) @ Georg

- kein Text -

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Re: Spechttintlinge (6 Bilder)

Pilztom, (vor 8387 Tagen) @ Georg

Einer der wenigen Pilze, denen das diesjährige Wetter gefallen hat, ist
der Spechttintling (Coprinus picaceus). Er erscheint jedes Jahr Ende Oktober
sehr pünktlich, egal ob es kalt, warm, trocken oder nass ist. Dieses Jahr war
es kalt und trocken. Hier die Bilder aus dem Karlsruher Hardtwald:

Georg

wunderbare Bilder Georg:-)

kannst Du mir einen Tip geben? In Sachen digitaler-Fotografie bin ich noch ziemlich dumm:-((( ich will mir aber eine Kamera zu Weihnachten gönnen...
muss es denn unbedingt ein Pixelmonster sein? oder könntest du mir was empfehlen?

gruß
Pilztom

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Re: Spechttintlinge (6 Bilder)

Matthias, (vor 8387 Tagen) @ Pilztom

wunderbare Bilder Georg:-)
kannst Du mir einen Tip geben? In Sachen digitaler-Fotografie bin ich noch
ziemlich dumm:-((( ich will mir aber eine Kamera zu Weihnachten gönnen...
muss es denn unbedingt ein Pixelmonster sein? oder könntest du mir was
empfehlen?
gruß
Pilztom

Hallo Pilztom,
die Megapixelzahl ist eher zweitrangig, wichtig ist neben den Autofocus ein manueller Focus. Einen manuell einstellbarer Weisabgleich halte ich auch für wichtig, weil der autmatische nicht immer ein gutes Ergebnis bringt und ein Selbstauslöser ist praktisch vor allem menn die Kamera auf dem Stativ oder dem "Linsensack" steht, auch ein schwenkbarer Bildschirm ist praktisch (habe ich leider nicht, aber es geht zur Not auch so,
viele Grüsse
Matthias

PS.: Hier findest du für viele Digitalkameras Technische Daten
http://www.digitalkamera.de/Kameras/default.htm

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Re: Spechttintlinge (6 Bilder)

Georg, (vor 8387 Tagen) @ Pilztom

Hi Pilztom,

kannst Du mir einen Tip geben? In Sachen digitaler-Fotografie bin ich noch
ziemlich dumm:-((( ich will mir aber eine Kamera zu Weihnachten gönnen...
muss es denn unbedingt ein Pixelmonster sein? oder könntest du mir was
empfehlen?

Die Pixelanzahl wird meist überbewertet.
3 oder 4 Megapixel reichen meist aus. Wichtiger ist eine gute Optik
sowie manuelle Einstellmöglichkeiten (Zeit- und Blendenautomatik, Manuelle
Belichtung, Manueller Fokus). Weiterhin wichtig ist eine gute Makrofähigkeit
der Kamera, aber da sind die meisten Digis recht gut.

Empfehlenswerte preiswerte (300-500 €) Kams, die mir gerade einfallen, sind:

Olympus C4000Z und C5000Z
Canon S45 und S50
Minolta F200 und F300

Von denen würde ich mir die Olympusmodelle mal genauer anschauen.
Gerade die 4000 ist z.Z. für 300 € zu haben und hat eine
sehr gute Bildqualität.

Wenn du mehr ausgeben willst gibts dann weitere Features wie Anschluss-
möglichkeit externer Blitze und Filter usw. Das kostet dann aber ab 600 €
aufwärts.

Beispiele:

Canon G3 und G5
Minolta A1
Nikon 5400 und 5700
Olympus C5050 und C5060

Ich selbst habe eine antike Casio mit ärmlichen 3 Mpix :-)

Georg

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danke für die Tips

Pilztom, (vor 8386 Tagen) @ Pilztom

thanks Georg , thx Matthias für die guten Tips die Ihr mir gegeben habt:-) hilft mir echt weiter.
Übrigens Georg; Deine "ärmlichen" 3Mpx machen unglaubliche Bilder...das hat mich endgültig davon überzeugt das der irre Wahn mit immer mehr Megapix Blödsinn ist.

Grüsse
Pilztom

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Re: danke für die Tips

bleem, (vor 8386 Tagen) @ Pilztom

...das hat mich endgültig davon überzeugt das der irre Wahn mit

immer mehr Megapix Blödsinn ist.

Hi Pilztom

Das ist nicht ganz richtig! Für das Internet reichen sogar weniger als 3 Mio Pixel, insofern hast Du recht, aber je höher die Auflösung umso besser werden beispielsweise Fotos der herkömmlichen Art oder Bilder die ausgedruckt werden.
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis die Digitalkamera den herkömmlichen Fotoapparat für die Familie ersetzt hat, in puncto Qualität.

Ciao bleem

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Re: danke für die Tips

Thomas Pruß, (vor 8386 Tagen) @ Pilztom

Moin Pilztom,
Georgs Kamera ist noch richtig „pixelreich“. Meine Olympus Camedia C 2500 L kommt mit 2,5 mpix aus – geradezu kümmerlich. Dennoch: Man kann problemlos DIN-A-3 Abzüge von der mittleren Qualitätsstufe machen (die Kamera besitzt 4 Bildqualitäten „SQ“ für www-Fotos, HQ für die normale Fotografiererei, SHQ wenn man Fototapeten drucken will ;-) und .tif-Format, das man eigentlich nur braucht, wenn man das B & V-Dock in der Elbe tapezieren will).
Bei vielen Digitalkameras stehen zwar Millionen Pixel drauf, aber sie sind nicht drin, sondern nur interpoliert. Das heißt, die Kamera tut nur so, als hätte sie so eine hohe Auflösung. Zudem haben viele Kamerahersteller den Fehler gemacht, eine normale Kamera zu nehmen, die Filmbühne aus- und den CCD-Chip einzubauen – auch solche wie Nikon, Canon usw!!! Tolle Wurst!
Olympus hat von vorneherein einen so genannten „progressiven CCD-Chip“ verwendet, der u. a. auch die tatsächliche Anzahl an Pixeln besitzt. Dazu spendierten sie der C 2500 L ein spezielles CCD-taugliches Objektiv aus speziellem Glas und mit asphärischen Linsen (sehen im Querschnitt so aus wie ein Spiegelei). Das sorgt schon mal für einen absolut parallelen Strahlengang bis auf den Chip. Zudem wurden über eine Maske vagabundierende Randstrahlen ausgeblendet.
(Bei der neuen E 10, einer echten Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven, finde man diese Innovationen wieder. Außerdem wird der CCD-Chip bei jedem Einschalten per Ultraschall gereinigt)
Leider hat sich der Aufwand, der heute „state of the art“ ist, damals nicht gelohnt: Die C 2500 L war nur 1/2 Jahr auf dem Markt, ist mittlerweile gute 4 Jahre alt und immer noch nicht „veraltet“. Grund: Mit damals noch 1500 DM war sie zu teuer, und die meisten Kunden konnten mit den technischen Innovationen gar nichts anfangen.

Grüsslis
Thomas

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mein Fazit !

Pilztom, (vor 8386 Tagen) @ Thomas Pruß

hehehe Thomas B&V will ich ja nun wirklich nicht Tapezieren:-)

aus der Menge an Info's habe ich folgendes Resumee gezogen:

1.)die reale Auflösung zählt (Interpolation ist Verarschung)
2.)manuelle Einstellmöglichkeiten sind wichtig
3.)ccd-chip (kein Billigchip)
4.)gute-Optik

Ferner will ich meine Ausdrucke sowieso nur in Max Din A4 machen. Was nützt mir da eine Camera mit 20 Mio Pix? Das gibt mein Drucker ja gar nicht her.
(naja...ausser ich tapeziere mein Schlafzimmer mit dem Popo meiner Freundin*grins*)

Danke euch allen
Pilztom

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Re: mein Fazit !

42, (vor 8386 Tagen) @ Pilztom

(naja...ausser ich tapeziere mein Schlafzimmer mit dem Popo meiner
Freundin*grins*)

... um dann darüber zu sinnieren, ob es sich hier jetzt um Orangenhaut oder
Pixelfehler handelt ;-)

Sorry, ich konnte nicht widerstehen ...

Gruß
Thomas

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Re: mein Fazit !

Pilztom, (vor 8386 Tagen) @ 42

... um dann darüber zu sinnieren, ob es sich hier jetzt um Orangenhaut oder
Pixelfehler handelt ;-)
Sorry, ich konnte nicht widerstehen ...

lol* keine Angst Thomas der ist fest wie die Kappe einer jungen Marone:-)

Gruß Pilztom

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Re: danke für die Tips

42, (vor 8386 Tagen) @ Thomas Pruß

Bei der neuen E 10, einer echten Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven,

ECHTE Spiegelreflex? Hat die E-10 wirklich Wechselobjektive? Oder meinst Du
vielleicht die E-1? Und selbst die ist für mich nicht 'ECHT', da eine solche
(meiner Meinung nach) auch einen Sensor in (mindestens) Kleinbildfilmgröße
haben muss, damit die 'normalen' Objektive ohne Verlängerungsfaktor
nutzbar sind.
Ein Traum wäre eine Digi mit einem Chip von 6cm x 6cm, um sie
mit den Mittelformatobjektiven nutzen zu können ...

Gruß
Thomas

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Re: danke für die Tips

Thomas Pruß, (vor 8383 Tagen) @ 42

Moin Thomas,
sorry, hab mich vertan: Die E 10 ist eine echte SLR OHNE Wechseloptik!. Aber so wie ich es verstanden habe, hat man im S-Makro-Modus einen minimalen Objekt/Objektiv-Abstand von 2 cm. Und das reicht allemal.
Die E 1 ist eine SLR MIT Wechseloptik. ABER: Eine Preisempfehlung von 2000 Euro nur für den Body, nein danke! Und das Normalobjektiv ist noch nicht mal makrofähig. Da gibt es Kameras, die preiswerter sind und handlicher.
Was die Sensor-Größe angeht, da solltest du nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: Der CCD-Sensor einer Digitalkamera ist kleiner als ein Kleinbild, liefert aber genauso viele Pixel. Voraussetzung: Das Objektiv ist auf die Sensorgröße abgestimmt!
Grüsslis
der Namensvetter ;-)

ECHTE Spiegelreflex? Hat die E-10 wirklich Wechselobjektive? Oder meinst Du
vielleicht die E-1? Und selbst die ist für mich nicht 'ECHT', da eine solche
(meiner Meinung nach) auch einen Sensor in (mindestens) Kleinbildfilmgröße
haben muss, damit die 'normalen' Objektive ohne Verlängerungsfaktor
nutzbar sind.
Ein Traum wäre eine Digi mit einem Chip von 6cm x 6cm, um sie
mit den Mittelformatobjektiven nutzen zu können ...
Gruß
Thomas

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Re: danke für die Tips

42, (vor 8383 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Thomas,

Was die Sensor-Größe angeht, da solltest du nicht Äpfel mit Birnen
vergleichen: Der CCD-Sensor einer Digitalkamera ist kleiner als ein
Kleinbild, liefert aber genauso viele Pixel. Voraussetzung: Das Objektiv
ist auf die Sensorgröße abgestimmt!

1. Was die Anzahl der Pixel angeht, hast Du 'virtuell' recht. Aber, wie
wir hier wissen, sind Pixel nicht alles ...

2. umso kleiner der Sensor, umso kleiner muss die Optik das Bild
projezieren -> umso höher muss die Qualität der Optik sein (und da ist
man bei den herkömmlichen Objektiven eigentlich schon an der Grenze
des Möglichen angelangt). Umgekehrt heisst das, dass der Sensor möglichst
gross sein muss (im Rahmen des real möglichen, natürlich)!

3. ist ein Sensor in 'Kleinbildgrösse' deshalb optimal, weil ich eben die
'herkömmlichen' Spiegelreflexobjektive verwenden kann (die für eben diese
Größe berechnet wurden). Bei einer abweichenden Größe habe ich einen
abweichenden 'Vergrößerungsfaktor' und Qualitätsverluste.

Gruß

Thomas

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Digital-Technik, etwas aufgedröselt

Thomas Pruß, (vor 8383 Tagen) @ 42

Hallo Thomas,

2. umso kleiner der Sensor, umso kleiner muss die Optik das Bild
projezieren -> umso höher muss die Qualität der Optik sein (und da ist
man bei den herkömmlichen Objektiven eigentlich schon an der Grenze
des Möglichen angelangt). Umgekehrt heisst das, dass der Sensor möglichst
gross sein muss (im Rahmen des real möglichen, natürlich)!

Im Rahmen des Real Möglichen kannst du einen Sensor von der Größe des Daches der AOL-Arena herstellen. Der Preis ist die Grenze.

3. ist ein Sensor in 'Kleinbildgrösse' deshalb optimal, weil ich eben die
'herkömmlichen' Spiegelreflexobjektive verwenden kann (die für eben diese
Größe berechnet wurden). Bei einer abweichenden Größe habe ich einen
abweichenden 'Vergrößerungsfaktor' und Qualitätsverluste.

Hier hole ich mal ein wenig weiter aus, denn das Thema scheint doch „unter den Nägeln zu brennen“:
Normale SLR-Objektive, berechnet für den 35-mm-Film, besitzen einen Abbildungsfehler, den du nur mit extrem aufwändigen Linsenkombinationen herausgearbeitet bekommst. Die meisten KB-Objektive sind nicht unbedingt so konstruiert, dass die Lichtstrahlen direkt im rechten Winkel auf den Film treffen. Denn bei der Belichtung von Film ist es nicht so wichtig, in welchem Winkel das Licht auf die Emulsion trifft.
Der in einer digitalen Kamera verwendete Sensor dagegen ist ein CCD-Chip mit Pixeln, die in regelmäßigen Abständen auf einem Gitter angeordnet sind, mit jeweils einer Fotodiode in VERTIEFUNGEN innerhalb der Pixel. Das hat zur Folge, dass das Licht die Fotodiode nur dann vollständig erreicht, wenn es genau senkrecht auftrifft. Und das bedeutet wiederum: Wenn man ein für die analoge (Film!) Fotografie konstruiertes Objektiv an einer Digi verwendet, kann Streulicht im Randbereich des Senors zu Unschärfe und mangelnder Farbtreue führen. Diese Problematik verstärkt sich naturgemäß bei Weitwinkel-Objektiven.

Das Multi-Megapixel-Missverständins haben wir ja schon angesprochen: Viel Pixel heißt nicht unbedingt viel Bild.
Bei Objektiven für Analog-Kameras reicht gewöhnlich eine Auflösung von 10 Mikrometern, um optimale Ergebnisse auf Film zu erzielen. Bei einem CCD-Chip, auf dem mehrere Millionen Sensoren aufgebracht sind, beträgt der Abstand von einem zum anderen Pixel aber nur noch 6 Mikrometer oder weniger. Der Vorteil einer höheren Auflösung eines Chips mit etlichen Mios Pixel kommt also bei Verwendung selbst eine höchstwertigen „Analog-Objektives“ nicht voll zum Tragen.
Bei der Olympus E-1 wird durch die Kombination eines Full Format Transfer-CCDs im 4/3- Standard (5 Mpix effektiv) mit speziell auf das Potenzial des Sensors ausgerichteten Objektiven (Objektive lösen höher auf) und einem exakt darauf abgestimmten Bildprozessor ein Optimum an Bildqualität erreicht.

Objektive für Digis sind so konstruiert, dass das einfallende Licht nicht nur in der Bildmitte, sondern auch an den Rändern im rechten Winkel auf den CCD-Chip fällt. Würde man Objektive bauen, die in gleicher Weise alle Sensorpunkte eines Sensors treffen, der einem 35-mm-Film entspricht, müssten sie enorme Ausmaße haben.
Anders als bei KB-Kameras ist der Durchmesser des Objektivanschlusses beim „Four Third-System“ etwa doppelt so groß wie der Bildkreis. Dadurch ergibt sich eine große Bandbreite für den Einsatz unterschiedlicher Bildsensoren ebenso wie für die Konstruktion neuer Objektive. „Four-Third-System“ = offener Weltstandard, der Standardmaße u. a. beim Objektivanschluss, beim Bildkreis-Durchmesser und beim Abstand zur Bildebene definiert.
Dank diesem Objektivanschluss trifft der größte Teil des Lichtes praktisch senkrecht auf den Bildsensor und sorgt damit auch an den Rändern für exakte Farben und genaue Detailzeichnung (extreme randtrahlen werden mit einer Maske entfernt). Darüber hinaus ist der „Four Third-Standard-Bildsensor ungefähr 4- bis 5-Mal so groß wie ein Bildsensor im 2/3 oder 1/1.8-Format, von denen manche heute schon über 5 Mio Pixel haben.
Ein weiterer Vorteil des „Four-Thirds-Systems“ ist, dass die Größe des Bildsensors den Bau kleinerer Objektive und Kameragehäuse ermöglicht. Da die notwendige Brennweite nur halb so groß ist wie bei einer normalen KB-Kamera kann ein bisheriger 600-mm-Tele-Effekt jetzt mit einem 300-mm-Objektiv erzielt werden. Das heißt, das Objektiv kann in seiner Gesamtgröße viel kleiner ausfallen. Auch die effektive Blendenöffnung kann im Vergleich zu KB-Objektiven kleiner gehalten werden. Dennoch können Objektive mit größerer Lichtstärke konstruiert werden.
Grüsslis
Thomas

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Re: Digital-Technik, etwas aufgedröselt

42, (vor 8383 Tagen) @ Thomas Pruß

[Senkrechter Lichteinfall]

Der in einer digitalen Kamera verwendete Sensor dagegen ist ein CCD-Chip mit
Pixeln, die in regelmäßigen Abständen auf einem Gitter angeordnet sind,
mit jeweils einer Fotodiode in VERTIEFUNGEN innerhalb der Pixel. Das hat
zur Folge, dass das Licht die Fotodiode nur dann vollständig erreicht,
wenn es genau senkrecht auftrifft. Und das bedeutet wiederum: Wenn man ein
für die analoge (Film!) Fotografie konstruiertes Objektiv an einer Digi
verwendet, kann Streulicht im Randbereich des Senors zu Unschärfe und
mangelnder Farbtreue führen. Diese Problematik verstärkt sich naturgemäß
bei Weitwinkel-Objektiven.

Auch bei 'herkömmlichen' Objektiven sind die Hersteller bemüht, das Licht
möglichst 'senkrecht' auf den Film fallen zu lassen, um die angesprochenen
Abbildungsfehler zu vermeiden. Eine perfekte Filmoberfläche müsste eigentlich
wie eine sehr flache Halbkugel aussehen ... aber das mit den 'Vertiefungen'
bei den CCDs war mir auch neu!

Bei Objektiven für Analog-Kameras reicht gewöhnlich eine Auflösung von 10
Mikrometern, um optimale Ergebnisse auf Film zu erzielen. Bei einem
CCD-Chip, auf dem mehrere Millionen Sensoren aufgebracht sind, beträgt der
Abstand von einem zum anderen Pixel aber nur noch 6 Mikrometer oder
weniger. Der Vorteil einer höheren Auflösung eines Chips mit etlichen Mios
Pixel kommt also bei Verwendung selbst eine höchstwertigen
„Analog-Objektives“ nicht voll zum Tragen.

Und genau DESHALB sollte eben ein CCD so groß wie möglich sein - weil eben die
Objektive schon bei der max. Grenze ihres Auflösungsvermögens angekommen
sind; hier machen mehr Pixel keinen Sinn mehr (dass ein speziell für
Digis konstruiertes Objektiv natürlich 'feiner' darstellen kann/soll,
möchte ich nicht bestreiten - aber auch hier ist man schon an der optischen
Grenze angelangt, da geht nicht mehr viel ...).

[...]

Ein weiterer Vorteil des „Four-Thirds-Systems“ ist, dass die Größe des
Bildsensors den Bau kleinerer Objektive und Kameragehäuse ermöglicht. Da
die notwendige Brennweite nur halb so groß ist wie bei einer normalen
KB-Kamera kann ein bisheriger 600-mm-Tele-Effekt jetzt mit einem
300-mm-Objektiv erzielt werden. Das heißt, das Objektiv kann in seiner
Gesamtgröße viel kleiner ausfallen. Auch die effektive Blendenöffnung kann
im Vergleich zu KB-Objektiven kleiner gehalten werden. Dennoch können
Objektive mit größerer Lichtstärke konstruiert werden.

Die Lichtstärke eines Objektives hängt doch in ERSTER Linie direkt vom
Öffnungsdurchmesser ab (Lichtverluste durch Glasqualitäten/-stärken bitte
mal vernachlässigen - sind eh relativ unbedeutend). Wenn ich also mit
einem kleineren Durchmesser trotzdem hohe Lichtstärken erreichen will,
geht dies nur, indem ich auf eine kleinere Fläche (=kleinerer Sensor)
projeziere. Und schon habe ich wieder das Problem mit der schlechteren
Auflösung der Optik ...

Also: für MICH hat eine Spiegelreflex-Digi einen Chip in vernünftiger
Größe - am liebsten genau Kleinbildformat. Und ich bin überzeugt, dass
die Industrie in nicht allzuferner Zeit solche Kameras absolut bezahlbar
anbieten wird. Und dann freue ich mich darauf, eine solche Kamera
mit einem speziellen Makro-Objektiv in FESTbrennweite (sagen wir ein 150er)
zu bestücken und endlich vernünftige Makroaufnahmen aus einem guten
Objektabstand heraus aufnehmen zu können. Seufz ... hoffentlich dauert
es nicht mehr allzu lange ... die jetzigen Digis sind einfach noch
zu teuer.

Thomas

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Re: Spechttintlinge (6 Bilder)

Huperzia ⌂, (vor 8387 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

Bevor hier bei uns zu Hause ein Familienkrach ausbricht, weil wir uns streiten, ob der kleine Pilz auf Bild eins ein Helmling ist oder nicht.....du weißt nicht mehr zufällig noch, was das war?

Der Spechttintling war hier in Jena auch eigentlich der einzigste Pilz, der sich dies Jahr hat blicken lassen! TolleBilder!

Viele Grüße,

Tanja und Andreas

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Re: Spechttintlinge (6 Bilder) *PIC*

Georg, (vor 8387 Tagen) @ Huperzia

Hi Tanja,

Bevor hier bei uns zu Hause ein Familienkrach ausbricht, weil wir uns
streiten, ob der kleine Pilz auf Bild eins ein Helmling ist oder
nicht.....du weißt nicht mehr zufällig noch, was das war?

Also, ich glaube ein Helmling ist das nicht.
Ich muss aber zugeben, dass ich nicht auf den armen kleinen Pilz geachtet habe.
Hier mal eine Ausschnittsvergrößerung:

[image]

Georg

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Augenweide!

interhias ⌂, (vor 8387 Tagen) @ Georg

Servus Georg!

Wirklich wunderschön, die Spechttintlingfotos, vor allem die ersten beiden, auf denen man den Wald im Hintergrund sieht!
Leider habe ich in meinem Revier keinen Platz, wo er regelmäßig auftaucht, ich glaube ich habe ihn nur im Gebirge mal gesehen, aber da hatte ich noch keine Kamera. Nächstes Jahr werde ich mal verstärkt Ausschau nach ihm halten.

Gruß aus München
Hias

Einer der wenigen Pilze, denen das diesjährige Wetter gefallen hat, ist
der Spechttintling (Coprinus picaceus). Er erscheint jedes Jahr Ende Oktober
sehr pünktlich, egal ob es kalt, warm, trocken oder nass ist. Dieses Jahr war
es kalt und trocken. Hier die Bilder aus dem Karlsruher Hardtwald:

Georg

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Re: tolle Bilder - ich bin begeistert !! *oT*

Harry, (vor 8387 Tagen) @ Georg

- kein Text -

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Tolle Bilder :-) *oT*

Kazuya, (vor 8387 Tagen) @ Georg

- kein Text -

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Schöne Bilder *oT*

Rene, (vor 8387 Tagen) @ Georg

- kein Text -

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Gratuliere zu diesen wunderschönen Fotos! *oT*

Alpenhans, (vor 8386 Tagen) @ Georg

- kein Text -

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Georg weiss, wie es geht !! TOP-Bilder !!! *oT*

Jogi, (vor 8386 Tagen) @ Georg

- kein Text -