vielen herzlichen Dank,
lieber Eric,
waas für ein Service
.
hier eine kurze Vorstellung der Sektion NAUCORIOPSIS Kühner 1935
1) alle Angaben nach R.Singer - The Agaricales in modern taxonomy 4.Aufl.
1986, Koeltz, Koenigstein, Germany
2) Übersetzung von mir, also nicht allzu anspruchsvoll sein
3) Ergänzungen des Textes (zum Verständnis) in eckigen Klammern und kursiv
Setkion NAUCORIOPSIS Kühner 1935
# Cheilozystiden und Pleurozystiden vorhanden, aber die letzteren nicht so
breit abgerundet wie in Sektion 5 [ Sektion 5 = Sektion PHYSOCYSTIS Smith
& Singer 1957 ];
# Epicutis nicht wie in Sektion 4 [ Sektion 4 = Sektion INODERMA Smith &
Singer 1957 ][ d.h. äußere Hyphenschicht der Epicutis NICHT mit
zystidenähnlichen Terminalzellen und auch NICHT mit hakenförmigen
Terminalzellen (ähnlich wie denen bei Phaeomarasmius) ];
# Basidiocarpien [ d.h. Fruchtkörper ] charakteristisch naucorioid [ d.h. wie
ein Erlenschnitzling (Naucoria/Alnicola) geformt ] (z.B. mit zu Beginn
eingerolltem Hutrand und erwachsen nicht konisch-glockenförmigem Profil)
oder fleischig wie eine Pholiota [ d.h. ein Schüppling ] (wegen eines
ausgeprägten Ringes bei vielen Arten);
# Sporen von fast glatt bis deutlich warzig
Typusart: Galerina marginata (Fr.) Kühner
In den 4 verschiedenen Stirps (Autumnalis, Marginata, Macquariensis,
Cedretorum) werden folgenden Arten geführt: G.subochracea, G.viscida,
G.autumnalis, G.castaneipes, G.oregonensis, G.megalocystis, G.cinnamomea,
G.discernibilis, G.dormientis, G.quinteroensis, G.phlegmacioides,
G.infernalis, G.moelleri, G.unicolor, G.marginata, G.patagonica,
G.physophora, G.helvoliceps, G.vialis, G.rudericola, G.platyphylla,
G.riparia, G.venenata, G.sabuletorum, G.macquariensis, G.badipes,
G.mesites, G.cedretorum, G.subglabripes, G.arenicola, G.subpectinata,
G.hepaticicola, G.sulciceps, G.austroandina, G.conspicua, G.pinetorum.
Wie viele sind denn da hier heimisch? Wenn in einer Sektion schon so viele drin sind, dann farge ich mich schon ein bißchen, wie man ohne MOnografie überhaupt noch Galerinas bestimmen kann? In den Pilzen der Schweiz ist da ja nur ein Bruchteil vorhanden.
Unsere G.stylifera gehört zur Sektion MYCENOPSIS (Stirps Sideroides).
Aha, danke.
Liebe Grüße
Birgit
