Studie
Hi Georg,
Was aber wichtiger ist: Kürzlich (August 2003) wurde eine Studie
veröfentlicht, nach der im
Milchweißen Samthäubchen (Conocybe lactea) geringe Mengen an Phalloidinen
enthalten sind. Es ist dies der erste Fall, in dem diese außerhalb der
Amanitaceae nachgewiesen wurden. Sie spielen beim Phalloidessyndrom
(der Knollenblätterpilzvergiftung) keine Rolle, da sie hitzelabil
sind und beim Kochen zerstört werden. Beim Rohgenuss (wie bei
Psilokonsum meist der Fall) könnte es aber durchaus zu Vergiftungen kommen.
Die von Dir angesprochene Studie findet sich hier:
Hallen H.E., R.Watling & G.C. Adams - Taxonomy and toxicity of Conocybe lactea and relates species Mykol. Research 107 8 : 969-979 (2003)
Für den, der sich hierfür interessiert hätte ich den Artikel als *.pdf (pssst
.
Viele Grüße,
Eric