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Hilfsersuchen *PIC*

pilzmel ⌂, (vor 8320 Tagen)

Hallo Pilzfreunde!
Obwohl 2003 nicht gerade als ein exquisites Pilzjahr in die Geschichte eingehen wird, haben sich dennoch bei mir ungefähr anderthalb Millionen Fragen angesammelt. Hier zwei davon mit Bitte um Hilfe.
Nummer Eins , vom 2.11. aus meinem Garten auf nacktem Boden bei Kiefer und Fichte. 3 bzw. 5 cm hoch, Hut und Stiel weiß übersponnen, Hut darunter hellbraun. Lamellen weiß, dicklich, nicht sehr eng, leicht herablaufend, z.T. gegabelt und am Grunde stark gekräuselt. Kennt jemand meinen Mitbewohner?

[image]

Und bei diesen hier, 9.10.03, Stadtpark Delitzsch, hätte ich beinahe auf den Frauen-Täubling getippt, zumal die Lamellen nicht sehr deutlich einer Splitterpartei angehörten. Allerdings war die Eisensalzreaktion positiv (Lachsfleck). Nächste Vermutung: R. versicolor (Vielfarbiger Täubling). Der soll aber unter Birken gedeihen. Keine weit und breit, nur Linden. Hm.

[image]

Beste Grüße! pm.

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Re: Hilfsersuchen

saibling, (vor 8319 Tagen) @ pilzmel

Nummer Eins , vom 2.11. aus meinem Garten auf nacktem Boden bei Kiefer und
Fichte. 3 bzw. 5 cm hoch, Hut und Stiel weiß übersponnen, Hut darunter
hellbraun. Lamellen weiß, dicklich, nicht sehr eng, leicht herablaufend,
z.T. gegabelt und am Grunde stark gekräuselt. Kennt jemand meinen
Mitbewohner?

Anhand des Fotos duerfte die Art kaum zu bestimmen sein.
Ich wuerde ihn mal grob zu den Schleierlingen (Cortinarius) stecken, wegen dem übersponnenen Hut und Stiel.

cu
saibling

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Re: Hilfsersuchen

pilzmel ⌂, (vor 8319 Tagen) @ saibling

Hallo saibling!
Richtig, ein Foto ist immer so ein Ding für sich. Zum Glück wurden hier schon wahre Wunder zelebriert, deshalb frage ich immer mal wieder nach. Ich hätte bei den kleinen Pilzchen in Richtung Hebeloma gedacht, so von oben herab.
Beste Grüße! pm.

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Zu den Täublingen

Werner2, (vor 8319 Tagen) @ pilzmel

Hallo,
leider ist nicht erkennbar, was zusammengehört. Zu wem gehört das durchgeschnittene Exemplar ?
Das können/dürften mehrere Arten sein. Keine Angabe zum Geschmack (scharf/mild), Sporenfarbe ??. Daher nicht bestimmbar.
In Frage kämen u.U. R.vesca (hinteres Ex.) Vorne vielleicht eine R. badia oder eine R. atropurpurea, die auch unter Nadelbäumen vorkommt.
Die Eisensulfatreaktion ist hier von untergeordneter Bedeutung. Sie dient
meist zum Unterscheiden ähnlicher Arten. Viele Täublinge werden mit FeSO4
weinrötlich.
.
Gruß Werner2


Hallo Pilzfreunde!
Obwohl 2003 nicht gerade als ein exquisites Pilzjahr in die Geschichte
eingehen wird, haben sich dennoch bei mir ungefähr anderthalb Millionen
Fragen angesammelt. Hier zwei davon mit Bitte um Hilfe.
Nummer Eins , vom 2.11. aus meinem Garten auf nacktem Boden bei Kiefer und
Fichte. 3 bzw. 5 cm hoch, Hut und Stiel weiß übersponnen, Hut darunter
hellbraun. Lamellen weiß, dicklich, nicht sehr eng, leicht herablaufend,
z.T. gegabelt und am Grunde stark gekräuselt. Kennt jemand meinen
Mitbewohner?

Und bei diesen hier, 9.10.03, Stadtpark Delitzsch, hätte ich beinahe auf den
Frauen-Täubling getippt, zumal die Lamellen nicht sehr deutlich einer
Splitterpartei angehörten. Allerdings war die Eisensalzreaktion positiv
(Lachsfleck). Nächste Vermutung: R. versicolor (Vielfarbiger Täubling).
Der soll aber unter Birken gedeihen. Keine weit und breit, nur Linden. Hm.

Beste Grüße! pm.

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Re: Zu den Täublingen

pilzmel ⌂, (vor 8319 Tagen) @ Werner2

Hallo Werner,
und Danke!
Ich meine schon, daß alles eine Art ist. Farblich gab es alle Übergänge zwischen Grün und Rot, je nach Alter. Die Merkmale lt. Literatur würden auch zu R. versicolor passen (mild, gelblich-ockerliches Spp. usw.). Jedenfalls dürfte es sich um eine relativ anspruchslose Art handeln, die auch außerhalb von Wäldern vorkommt. Der erwähnte Park ist nicht waldähnlich, sondern eher ein größerer zertrampelter Garten. Und wie gesagt, die Täublinge wuchsen unter Linden.
Beste Grüße! pm.

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Re: Zu den Täublingen

Matthias, (vor 8319 Tagen) @ pilzmel


Hallo Werner,
und Danke!
Ich meine schon, daß alles eine Art ist. Farblich gab es alle Übergänge
zwischen Grün und Rot, je nach Alter. Die Merkmale lt. Literatur würden
auch zu R. versicolor passen (mild, gelblich-ockerliches Spp. usw.).
Jedenfalls dürfte es sich um eine relativ anspruchslose Art handeln, die
auch außerhalb von Wäldern vorkommt. Der erwähnte Park ist nicht
waldähnlich, sondern eher ein größerer zertrampelter Garten. Und wie
gesagt, die Täublinge wuchsen unter Linden.
Beste Grüße! pm.

Hallo Pilzmel,
ich denke Werner hat recht mit dem Speisetäubling hinten rechts, ich meine am unteren Rand des Hutes die zurückgezogene Huthaut zu erkennen die ja typisch ist für die Art,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Zu den Täublingen

pilzmel ⌂, (vor 8319 Tagen) @ Matthias

Hallo Matthias!
Die quallenförmig breitliegenden Hüte sind schon ziemlich betagt gewesen. Das Sporenpulver sollte weiß sein (wie soeben gelesen). (Reimt sich ja!)
Danke und beste Grüße! pm.

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Re: Hilfsersuchen

Rene, (vor 8319 Tagen) @ pilzmel


Hallo Pilzfreunde!
Obwohl 2003 nicht gerade als ein exquisites Pilzjahr in die Geschichte
eingehen wird, haben sich dennoch bei mir ungefähr anderthalb Millionen
Fragen angesammelt. Hier zwei davon mit Bitte um Hilfe.
Nummer Eins , vom 2.11. aus meinem Garten auf nacktem Boden bei Kiefer und
Fichte. 3 bzw. 5 cm hoch, Hut und Stiel weiß übersponnen, Hut darunter
hellbraun. Lamellen weiß, dicklich, nicht sehr eng, leicht herablaufend,
z.T. gegabelt und am Grunde stark gekräuselt. Kennt jemand meinen
Mitbewohner?

Hallo PM

Habe im Moment keine Pilzliteratur zur Hand, will aber trotzdem eine Aussage wagen. Bild 1 erinnert mich irgendwie an einen Risspilz (Inocybe). Es gibt da so einen haarigen Gesellen namens Inocybe leucoblema. Vielleicht suchst du mal dort weiter.

Gruss René

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Re: Hilfsersuchen

pilzmel ⌂, (vor 8319 Tagen) @ Rene

Hallo René!
Danke für die Denkrichtung. Ich schau´ mal nach, obwohl mir das nicht nach Rißpilz aussieht.
Beste Grüße! pm.

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Re: Hilfsersuchen

Rene, (vor 8318 Tagen) @ pilzmel


Hallo René!
Danke für die Denkrichtung. Ich schau´ mal nach, obwohl mir das nicht nach
Rißpilz aussieht.
Beste Grüße! pm.

Hallo Pilzmel

Auf die Gattung komme ich durch grosszügige Interpretation der Makromerkmale, wobei ich die gegabelten Lamellen als eine Fehlinterprätation des gesehenen auf der Aufnahme betrachtete. (I. leucoblema ist untermischt mit Lameletten). Sollten die Lamellen nicht nur auf der Aufnahme, sondern auch in Wirklichkeit gegabelt sein, so schliesse ich meine Bestimmung eher aus.

Gruss René