Mykorrhiza mit Tomaten???
Gibt es sowas?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2382303165&category=20540
Grüße
Karl-Heinz
Gibt es sowas?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2382303165&category=20540
Grüße
Karl-Heinz
Gibt es sowas?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2382303165&category=20540
Grüße
Karl-Heinz
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Hallo Karl-Heinz,
DIESE WUNDERWAFFE HALTE ICH FÜR EINEN VERFRÜHTEN APRILSCHERZ.
Na ja, so ist halt die Werbung !!!
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Mykorrhiza ist ein ganz anderes Thema:
- Darunter versteht man eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzen, die sich im Wurzelbereich der Pflanze abspielt. Dort übergibt der Pilz der Pflanze lösliche für ihn nicht verwertbare anorganische Stoffe und bekommt im Gegenzug von der Pflanze organische Stoffe (bevorzugt Einfach- oder Zweifachzucker). Aber, so toll mit einem ausgewogenen GEBEN UND NEHMEN ist das wohl auch nicht immer.
- Weit über 90% aller Pflanzen haben Mykorrhizapartner.
- Bei Pilzfreunden wohl angemein bekannt ist, das gewisse Speisepilzarten mit Bäumen vergesellschaftet sind und ohne diese Partner keine Fruchtkörper bilden können. Und -wie im wirklichen Leben-, da gibt es Pilzarten(z.B Goldröhrling), die EINEHE bevorzugen und andere, die nicht so wählerisch sind.
- Bei Bäumen ziemlich häufig verbreitet ist die sog. Ekto-Mykorrhiza, bei der das Pilzmyzel nicht in die Baumzellen eindrucken.
- Aber, da gibt es auch noch die in der o.g. Artikelbeschreibung angepriesene VA-Mykorrhiza. Ja, die gibt es in der Tat auch und man findet sie insbesondere an Gräsern, Orchideen(die zumindest jung ohne Mykorrhiza keine Chance haben). Das Pilzmyzel dringt hier in die Pflanzenzelle ein.
- Und, wenn ich die Erklärungen von Christoph Hahn auf unserem Wochende mit den Münchnern) richtig in Erinnerung habe, dann kann man die VA-Mykorrhiza nicht immer "als dauerhafte, friedliche Gemeinschaft" bezeichnen. Denn, da kommt es wohl häufiger vor, dass einer der Partner zum Schmarotzer wird und schlicht den anderen "ohne Gegenleistung" ausnutzt.
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Um auf das angeprienene WUNDERMITTEL zurückzukommen, das bei Tomaten, Gras, Sträucher etc. wirken soll:
- Myhorrhiza-Pilze als "ALLESFRESSER" (ohne spezifische Ansprüche an einen oder mehrere Wirte), das kann ich mir nun gar nicht vorstellen !!!!
- Aber, vielleicht liefert hierzu Christoph (hoffe ich) noch einen Beitarg dazu.
Grüße
Gerd
Und für die, die es genauer wissen wollen:
(1) Ein Link, den Karl Keck mal in's DGfM-Forum gesetzt hatte:
Hallo Karl-Heinz, hallo Gerd,
VA-Mykorrhiza ist die am weitesten verbreitete Mykorrhiza. Die meisten Kräuter, Gräser (aber auch viele Bäume) gehen diese Mykorrhiza mit Vertretern der Glomeromycota ein.
Bis heute kann man VA-Pilze nicht ohne Wirt züchten. Tomate bildet VA.Mykorrhizen aus, klar. Vielleicht sind in der Erde viele Glomus-Sporen (könnte man ja mal prüfen) - in der Hoffnung, dass sie keimen und die Tomate finden. Aber richtig züchten kann man sie nicht und in dem Paket kann keine "Mykorrhiza" sein, höchstens eben Pilzsporen.
Zu Gerds Aussagen:
Es gibt viele Pflanzen, die die VA-Pilze ausnutzen. Andersrum kenne ich`s nicht. Die VA-Mykorrhiza ist sicherlich "aggressiver" als die Ektomykorrhiza, da der VA-Pilz ja die Wurzel befallen muss - er dringt ins innere der Zellen ein. Sowas ist für die Pflanze ja prinzipiell kritisch. Sie muss wissen, wer Freund, wer Feind ist. Aber bei VA ist das Spiel sehr angepasst und inzwischen ausbalanciert. Sieht man auch daran, dass die Pilze nicht züchtbar sind, nichtmal ein "bisserl" auf Agar.
Orchideen bilden eine eigene Form der Mykorrhiza (sog. Orchideenmykorrhiza). Hier sind meist Basidiomyceten (z.B. Rhizoctonia als Nebenfruchtform, aber auch Sebacina und Verwandte, aber auch bei tropischen so "richtige Schwammerl" wie Hallimasch oder Schwindlinge. An letzterem sieht man, dass die Orchideen ihre Pilze anlocken (da ja sonst saprob) und in die Zellen locken. Dann machen sie dicht und verdauen den Pilz. Der Pilz kann dafür wohl, bevor eben manche Hyphen verdaut werden, Nährstoffe aus der Wurzel holen?! Auf alle Fälle gibt es hier auch Vollschmarotzer unter den Orchideen. Hier ist es mehr der Kampf, den Gerd beschreibt. Pilz befällt Orchideenwurzel, Pilz versucht rauszuholen, was geht, Orchidee kappt Mycel, Orchidee verdaut Pilz.
Die Nestwurz z.B. schnappt sich gerne Sebacina incrustans bzw. S. epigaea, die mit Buchen Ektomykorrhizen bildet. So holt die orchidee über den Pilz den Zucker von der Buche. Schmarotzt sie jetzt am Pilz oder am Baum?! Da sie den Pilz reinlegt, anlockt und verdaut, würde ich sagen, sie schmarotzt am Pilz, doch ursprünglich stellte der Baum den Zucker her...
Orchideenmykorrhiza ist der dauernde Kampf Pflanze gegen Pilz. Leider scheint der Pilz wenig Chancen auf dne Sieg zu haben *schnüff*
Grüße
Christoph
Hallo Christoph,
DANKE für die Auffrischung. Hatte erwartet, dass Du Dich meldest.
Und, bin beruhigt, dass Du meinen auf die Schnelle "aus der Sicht eines Nichtfachmanns" eingetippten Beitrags wohl in den Grundzügen akzeptierst.
Was ich allerdings zusätzlich noch erwartet hätte:
Eine Aussage bezüglich der "Wirksamkeit" der angebotenen WUNDERWAFFE.
Ich persönlich kann Deinem Beitrag (beachte Worte wie "angepasst" oder "nicht züchtbar") eigentlich nur entnehmen, dass Du davon nichts hältst.
===> Oder liege ich da falsch ???
Liebe Grüße
Gerd
Hallo Gerd,
nun, was die Wirksamkeit angeht, bin ihc sehr skeptisch.
Vor allem die Aussage, in Gärten (da der Boden gestört wurde) gäbe es jahrelang oder für immer (?!) keine VA-Pilze mehr, ist humbug. Man kann es ja einfach prüfen.
Wie man VA-Mykorrhizen anschauen kann, habe ich bei dem Ulmer Wochenende ja vorgezeigt. Einfach ne Graswurzel (oder Tomate, oder... oder.... oder.... - aber keinen Raps oder Senf nehmen, der hat keine Mykorrhiza) nehmen und über Nacht in 10% KOH einweichen (entfärbt). Dann mit Tinte, die man in Wasser verdünnt, anfärben. Die Pilzhyphen werden so blau und sind schön in den Wurzelzellen zu sehen. Man kann Vesikel finden (daher das "V") oder auch bäumchenförmige Strukturen ("Arbuskel" - daher das "A"). Man findet aber nicht immer beide Strukturen zusammen.
Kurzer Rede langer Sinn: Jeder kann prüfen, ob in seinem Garten VA-Pilze vorkommen. Täten sie es nicht, hätte man eh ein Problem, ein sehr großes Problem.
Die Idee, Glomussporen anzureichern und bei Neuaussaaten als Suspension in den Boden zu geben ist vielleicht gar nicht so schlecht. Ich bin auf dem Gebiet VA-Mykorrhiza selber Laie, kann also wenig dazu sagen.
Mir kommt es aber so vor, dass dieses Paket ebenso wirksam ist, wie die vor ein paar Jahren angepriesene Steinpilzbrut.
Damals sollte man so eine Art Weizenschrot (wenn ich mich recht entsinne - oder war es nur Erde?!) bei Haselnüssen (!) im Garten ausbringen und ein paar Jahre warten. Dann würden im Garten Steinpilze wachsen. Wer das gekauft hat... *grins*.
Bei der hier angebotenen Sache wäre es wirklich interessant, den Inhalt auf Glomussporen zu prüfen. Die Sporen sind teils sehr groß (0,1-1 mm Durchmesser) und können ausgesiebt werden (nach Aufschwemmen, bzw. zentrifugiert werden etc.). Dann müsste man das mit normaler Erde aus dem Garten vergleichen. Erst wenn eine stark erhöhte Sporendichte im Paket wäre, kann man von einem theoretisch sinnvollem Paket sprechen. Ob es in der Praxis aber geht, müsste auch geprüft werden. Zudem frage ich mich, wofür, da im Garten eh alle Pflänzchen bereits ihre Mykorrhiza haben. Ohne müsste man seinen Garten halb tot düngen, damit das Gras nicht gelb wird.
Grüße
Christoph
Hallo Christoph,
Bitte, noch eine letzte "kurze" Antwort:
Was sind „GLAMUSSPOREN“ ? Kann unter diesem Stichwort in meiner Literatur (Müller/Löffler, Schwantes, Gäumann, Kajan-Lexikon, Strasburger, Clemencon) und bei GOOGLE nichts finden.
- Asexuelle Mitosporen (ähnlich Chlamydosporen, Konidien, Oidien) ?
- Und sind das tatsächlich solche ALLESFRESSER, die wie im Angebot behauptet „VA-Mykorrhiza“ mit allen möglichen Planzen eingehen ?:
„Nur 1 Liter für ca. 10-20 qm Rasenfläche!
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, so z.B. bei allen Obst- und Ziergehölzpflanzungen, Rosen, Stauden, Intensivkulturen (Tomaten, Erdbeeren, Gurken, ...), Kräuter- und Gewürzpflanzen, Balkon- und Topfpflanzen, Rasenflächen, Zimmerpflanzen, bestimmte Kräuter, Hanf u.a.“
Viele Grüße
Gerd
Hallo Christoph,
Bitte, noch eine letzte "kurze" Antwort: Was sind „GLAMUSSPOREN“ ?
Kann unter diesem Stichwort in meiner Literatur (Müller/Löffler,
Schwantes, Gäumann, Kajan-Lexikon, Strasburger, Clemencon) und bei GOOGLE
nichts finden.
- Asexuelle Mitosporen (ähnlich Chlamydosporen, Konidien, Oidien) ?
- Und sind das tatsächlich solche ALLESFRESSER, die wie im Angebot behauptet
„VA-Mykorrhiza“ mit allen möglichen Planzen eingehen ?: „Nur 1 Liter für
ca. 10-20 qm Rasenfläche!
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, so z.B. bei allen Obst- und
Ziergehölzpflanzungen, Rosen, Stauden, Intensivkulturen (Tomaten,
Erdbeeren, Gurken, ...), Kräuter- und Gewürzpflanzen, Balkon- und
Topfpflanzen, Rasenflächen, Zimmerpflanzen, bestimmte Kräuter, Hanf u.a.“
Viele Grüße
Gerd
Suche doch mal unter 'glomus' und 'mykorrhiza' mit google
gruß martin
Hallo Gerd,
Martin hat es ja schon geschrieben. Es geht um die Gattung Glomus - also Glomussporen
))
Es kann aber auch Gigaspora oder weitere Gattungen der Glomeromycota betreffen (waren früher fälschlich bei den Zygomycota eingereiht...).
Grüße
Christoph
Hallo Gerd,
Martin hat es ja schon geschrieben. Es geht um die Gattung Glomus - also
Glomussporen))
Es kann aber auch Gigaspora oder weitere Gattungen der Glomeromycota
betreffen (waren früher fälschlich bei den Zygomycota eingereiht...).
Grüße
Christoph
Danke Christoph,
- Sporen der Gattung Glomus (terminal, dickwandig) sind im SCHWANTES abgebildet und werden dort als ein Typ von Chlamydosporen bezeichnet.
- An anderer Stelle (bei den Endogonales) werden die Sporen der Gattungen "Glomus, Glaziella und Sclerocystis" gleichzeitig "Azygosporen, Gigasporen oder terminale dickwandige Chlamydosporen" bezeichnet.
- Und der Schwantes ist dann wohl veraltet: Bei ihm werden die VA-Mykorrhiza bildenden Gattungen Acaulospora, Entrophospora, Glomus, Sclerocystis und Gigaspora den ---> Endogonales ---> Zygomycetes zugeordnet.
===> Verwirrend, aber ich habe jetzt wenigsten eine gewisse Vorstellung.
===> Und Dank Martin ja noch einiges "LESEFUTTER" vor mir.
Grüße
Gerd
der Schwantes ist dann wohl veraltet: Bei ihm werden die VA-Mykorrhiza
bildenden Gattungen Acaulospora, Entrophospora, Glomus, Sclerocystis und
Gigaspora den ---> Endogonales ---> Zygomycetes zugeordnet.
===> Verwirrend, aber ich habe jetzt wenigsten eine gewisse Vorstellung.
===> Und Dank Martin ja noch einiges "LESEFUTTER" vor mir.
Hallo Christoph und Gerd,
auch bei der Uni Hamburg:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/myco/C2/index.html
ist die Ordnung Glomales noch bei der Klasse der Jochpilze. Dort ist auch ein Foto von Glomus mosseae-Sporen.
Wie auch immer - so tief kann und will ich nicht einsteigen.
Grüße, Karl
Hallo Karl,
vielleicht kann ich es entwas entwirren...
Glomus bildet "nur" asexuelle Sporen, soweit bis heute bekannt. Die Zuordnung zu den Zygomycota Jochpilzen) war also immer nur vermutet, da die Organisationsstufe (siphonal) dem der Zygomycota entspricht. Es gab eine Meldung von einer Zygotenbildung bei Glomus, aber das blieb unbestätigt. Insofern war es nur geraten, wohin man die dummerweisen immer asexuellen Glomus-Arten hinstellen soll.
In der Zeit der DNA-Stammbäume kann man prüfen, ob Glomus überhaupt was mit Zygos wie z.B. Endogone zu tun haben (waren auch schon bei den Endogonales, da man annahm, dass es deren Nebenfruchtform wäre). Endogone bildet aber Ektomykorrhiza, während Glomus VA-Mykorrhizen bildet.
Die DNA zeigte, dass Glomus, aber auch Gigaspora nichts aber auch gar nichts mit Zygomycota zu tun haben, sondern neben den Zygomycota, den Ascomycota, den Chytridiomycota etc. eine eige Klasse bilden.
Wie ein sexuelles Stadium aussieht, wäre spannend, aber man kann Glomus auch nicht züchten (nur mit einer Pflanze als Symbiosepartner zusammen).
Zusammenfassend: das alte System war geraten und entbehrte jeder Argumentation (siphonal sind auch andere Pilzklassen organisiert). Halt nur geraten. Inzwischen hat man (endlich) einen Beleg für die Position der Glomales - als eigene Klasse eben. Daher wurde es sofort international anerkannt. Glomeromycota ist der name der neuen Klasse.
Bis das aber in den üblichen Pilzbüchern übernommen wird, kann Jahrzehnte oder gar noch länger dauern (man liest mancherort ja sogar noch heute von den "Mycophyta" *grusel* - Stand annodazumal und älter). Ich habe sogar in einem Artikel (weiß nicht mehr welcher) aus neuester Zeit von "Spaltpilzen" als Name für Hefen gelesen. Dabei sind "Spaltpilze" Bakterien - jedenfalls ein völlig überalterter Begriff dafür.
Es ist normal, dass sich im "Alltag" neue Systeme erst sehr langsam durchsetzen. Manche reden ja auch heute noch vom Walfisch, um ein weiteres Beispiel zu nennen.
Es ist auch nicht schlimm, eher pragmatisch, wenn man bei normalen Büchern abwartet und konservativ ist. Man darf sich nur nicht verwirren lassen. Man wird auch in Zukunft viele Internetseiten finden, in denen Glomus zu den Zygomycota gezählt wird.
Also net verwirren lassen, sondern eher von dem Wissenszuwachs in letzter Zeit begeistern lassen
))
Grüße
Christoph
Hallo Christoph und Gerd,
auch bei der Uni Hamburg:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/myco/C2/index.html
ist die Ordnung Glomales noch bei der Klasse der Jochpilze. Dort ist auch ein
Foto von Glomus mosseae-Sporen.
Wie auch immer - so tief kann und will ich nicht einsteigen.
Grüße, Karl
Danke an alle,
die mit Beiträgen/Links meinen Wissensdurst bezüglich Glomussporen, VA-Mykorrhiza, Nomenklatur und Links gestillt haben.
Auch, wenn ich nicht vorhabe mich in dieses Thema wirklich intensiv einzuarbeiten,
---> spannend fand ich es in jedem Fall, auch da mal reinzuschnuppern.
Natürlich Danke auch an Karl-Heinz, dessen Link die Diskussion schließlich in Gang brachte.
Liebe Grüße
Gerd
- kein Text -
Kann mich dem nur anschließen.
Habe wieder einíges dazu gelernt.
Viele Grüße
Karl-Heinz
Danke an alle,
die mit Beiträgen/Links meinen Wissensdurst bezüglich Glomussporen,
VA-Mykorrhiza, Nomenklatur und Links gestillt haben.
Auch, wenn ich nicht vorhabe mich in dieses Thema wirklich intensiv
einzuarbeiten,
---> spannend fand ich es in jedem Fall, auch da mal reinzuschnuppern.
Natürlich Danke auch an Karl-Heinz, dessen Link die Diskussion schließlich in
Gang brachte.
Liebe Grüße
Gerd