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Fichtenzapfenrübling und ??? (5 Fotos) *PIC*

interhias ⌂, (vor 8256 Tagen)

Servus!

Heute war ich endlich auch mal wieder im Wald. Vielleicht könnte ihr mir beim Bestimmen ein bisserl helfen.

Die folgenden Fotos dürften Fichtenzapfen-Rüblinge (Strobilurus esculentus) zeigen, aber ich kenn die kleinen Kerlchen noch nicht, habe zum ersten Mal drauf geachtet. Die weißen auf dem zweiten Foto unterscheiden sich eigentlich nur in der Hutfarbe, ob's dieselbe Art ist?
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Funddatum und Fundort: 22.03.04, Taubenberg bei Warngau; Beschreibung: Hutdurchmesser 0,2-2,5 cm, Hutfarbe sehr variabel von schwarzbraun über hellbraun bis grau, möglicherweise auch weiß, wenn die weißen denn dieselbe Art sind; ohne besonderen Geruch; auffallend sind die langen Wurzeln, aus denen die Pilzchen sprießen;

Bei den folgenden bin ich ziemlich ratlos. Sie wuchsen gesellig an einer grasigen Stelle in einer sumpfigen Bachau. Bäume erst in größerer Entfernung. Wenige Meter weiter lag noch tiefer Schnee.
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Funddatum und Fundort: 22.03.04, Taubenberg bei Warngau; Beschreibung: Hutdurchmesser 1-3 cm; auffallend der kräftige (bis ca. 10 cm hoch), immer leicht verdrehte, hohle, rillige Stiel mit weißem Myzelfilz um die Basis; ohne besonderen Geruch;

Mehr Fotos zu den Funden könnt ihr auf meinen Schwammerlseiten im Internet anschaun.

Die warme letzte Woche hat Teppiche von Frühlingsknotenblumen entstehen lassen und an den Wegrändern die Pestwurzen rausgelockt:
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Gruß aus München
Hias

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Re: Fichtenzapfenrübling und ??? (5 Fotos) *PIC*

Hans aus ED, (vor 8256 Tagen) @ interhias

Servus!
Heute war ich endlich auch mal wieder im Wald. Vielleicht könnte ihr mir beim
Bestimmen ein bisserl helfen.
Die folgenden Fotos dürften Fichtenzapfen-Rüblinge (Strobilurus esculentus)
zeigen, aber ich kenn die kleinen Kerlchen noch nicht, habe zum ersten Mal
drauf geachtet. Die weißen auf dem zweiten Foto unterscheiden sich
eigentlich nur in der Hutfarbe, ob's dieselbe Art ist?


Funddatum und Fundort: 22.03.04, Taubenberg bei Warngau; Beschreibung:
Hutdurchmesser 0,2-2,5 cm, Hutfarbe sehr variabel von schwarzbraun über
hellbraun bis grau, möglicherweise auch weiß, wenn die weißen denn
dieselbe Art sind; ohne besonderen Geruch; auffallend sind die langen
Wurzeln, aus denen die Pilzchen sprießen;

- des müsste scho der S. esculentus sein ... ich hab allerdings noch keine so
hellen gefunden- bisher.
Wenn man die lange Wurzeln verfolgt finded man meist noch den Zapfen unter der Erde.
Ich hab des Schwammerl vor kurzen auch erst gefunden - bei mit hat es so ausgeschaut:
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Grüße auch aus München
Hans

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Re: Fichtenzapfenrübling und ??? (5 Fotos)

EricS ⌂, (vor 8256 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

beim großen, dunklen Pilz könnte es sich um den Frühlings-Rötling (Entoloma vernum) handeln.

Viele Grüße,

Eric

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Re: Fichtenzapfenrübling und ??? (5 Fotos)

Rudi, (vor 8256 Tagen) @ interhias

Servus Hias!

Die zapfenrüblinge sind sehr unterschiedlich in der Hutfarbe, von schneeweiß über gelb bis dunkelbraun ist alles drin. Bei uns kamen sie schon bei der ersten tauperiode Anfang Februar, jetzt war ich schon lang nicht mehr unterwegs.
Die unteren Pilze halte ich wie Eric für den Frühjahrsrötling.

Grüße Rudi

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Re: Fichtenzapfenrübling und ??? (5 Fotos)

Kazuya, (vor 8254 Tagen) @ interhias

hallihallo,

also, zu den Fruchtkörpern auf dem bild mit den Strobilurus fällt mir jetzt auf anhieb nix ein, die sehen schon merkwürdig aus, ich geh aber davon aus, dass es sich hierbei nicht um Strobilurus esculentus handelt.

Die Pilze auf den unteren beiden Fotos würde ich sofort Entoloma hirtipes zuordnen. Ich finde, dass die Merkmale (dunkelkastanienbraune Fruchtkörper, deren Hüte mehr als 30 mm Breite erreichen, etwas verdrehte Stiele sowie frühe Erscheinung) überaus typisch für diese Art sind. Die etwas kleinere Entoloma vernum erscheint bisweilen auch schon ab ende März, bildet aber meines wissens wesentlich kleinere Fruchkörper und dürfte vorwiegend auf Wiesen anzutreffen sein, auch sind die Stiele nicht oder nur unmerklich verdreht.

Gruß,
Kazuya

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Re: Fichtenzapfenrübling und ??? (5 Fotos)

Karl Keck ⌂, (vor 8253 Tagen) @ interhias

Bei den folgenden bin ich ziemlich ratlos. Sie wuchsen gesellig an einer
grasigen Stelle in einer sumpfigen Bachau.

Hallo Hias,

wenn es denn der Tranige Glöckling (Rötling), Entoloma hirtipes, ist, dann würde der wie der Name sagt, tranig riechen. Hast Du an ihm gerochen?

Ich habe auch schon an den Frühlings-Weichritterling, Melanoleuca cognata, gedacht, allerdings ist mir der Hutbuckel da etwas zu spitz und die Lamellen müssten gelb bis ockergelb sein.

Grüße, Karl

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Entoloma vernum oder hirtipes

interhias ⌂, (vor 8253 Tagen) @ Karl Keck

Hallo Hias,
wenn es denn der Tranige Glöckling (Rötling), Entoloma hirtipes, ist, dann
würde der wie der Name sagt, tranig riechen. Hast Du an ihm gerochen?
Ich habe auch schon an den Frühlings-Weichritterling, Melanoleuca cognata,
gedacht, allerdings ist mir der Hutbuckel da etwas zu spitz und die
Lamellen müssten gelb bis ockergelb sein.
Grüße, Karl

Servus Karl!

Wie ich schon schrieb, konnte ich bei den mutmaßlichen Entoloma keinen besonderen Geruch feststellen, schon gar keinen tranig-ranzigen. Melanoleuca cognata würde ich definitiv ausschließen, weder Lamellen- noch Sporenfarbe passen.

Am ehesten dürften es kräftige Exemplare von Entoloma vernum sein.
In meinen Pilzbüchern ist bei beiden Arten von gebrechlichen Stielen die Rede, das irritiert schon leicht, denn die Stiele waren bei allen Exemplaren recht dick und kräftig, wenn auch etwas hohl und aufgeblasen.

Gruß
Hias

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Re: Entoloma vernum oder hirtipes

Wolfgang P., (vor 8253 Tagen) @ interhias

Servus Karl!
Wie ich schon schrieb, konnte ich bei den mutmaßlichen Entoloma keinen
besonderen Geruch feststellen, schon gar keinen tranig-ranzigen.
Melanoleuca cognata würde ich definitiv ausschließen, weder Lamellen- noch
Sporenfarbe passen.
Am ehesten dürften es kräftige Exemplare von Entoloma vernum sein.
In meinen Pilzbüchern ist bei beiden Arten von gebrechlichen Stielen die
Rede, das irritiert schon leicht, denn die Stiele waren bei allen
Exemplaren recht dick und kräftig, wenn auch etwas hohl und aufgeblasen.
Gruß
Hias

Das ist auf jeden Fall eine Entoloma.

In der ganzen Gruppe treten die Arten sowohl in einer Helmlings-ähnlichen als auch in einer dicken, robusten Form auf.
Wenn er nicht riecht, ist E. vernum sehr viel wahrscheinlicher als hirtipes, aber wer es genau wissen will, sollte Existenz von Cheilocystiden und die Sporenform zur Bestimmung hinzuziehen.

Wolfgang