Re: Beratungshonorar für Pilzsachverständige? (1 B
Hallo Birgit,
so ein Glück möchte ich auch mal bei meinen Pilzberatungen haben. Wenn mir Pilze
vorgelegt werden und ich diese als eßbar freigebe mit entsprechender Erläuterung
sind die "Probanten nebst Beratungsergebnis" schnell verschwunden und verschmau-sen selber.
Gerade mit Morcheln aus Mulchbeeten, wie in der Vergangenheit ein paar Mal ge-
schehen.
Gruß Dedimyk
Hallo ihr Lieben,
heute morgen erhielt ich einen Anruf: "Sind Sie Pilzsachverständige? In
unserem Gemüsebeet wachsen so seltsame Gewächse, ob das wohl Pilze sein
könnten? Wir wollen gerne wissen, ob die Pilze schädlich sind und was wir
dagegen machen sollen"
"Haben sie RIndenmulch auf Ihrem Gemüsebeet verteilt? (Im Ernst wer
verteilt RIndenmulch im Gemüsebeet???)"
"Ja und die Dinger wachsen im Rindenmulch. Können wir vorbeikommen und
Ihnen die Pilze zeigen?"
"Ja, möglicherweise sind die Pilze essbar, bringen Sie bitte alle mit,
dann kann ich Sie Ihnen auch zum Essen freigeben (ein SChelm, wer Böses
dabei denkt, ich kenn halt die mißtrauische Bevölkerung hier ganz
gut)."
Kurz danach standen die beidem im Hof, öffneten den Kofferraum ihres Autos
und präsentierten mir eine Steige mit Rindenmulchmorcheln, ganz
vorschriftsmäßig mit Stielbasis geerntet, sprich mit einem halben Pfund
Erde an jeder Morchel. Ich hab ihnen dann wahrheitsgemäß erzählt, daß
die Pilze eßbar und sehr gut seien und hab noch einiges über die Morcheln
erzählt. Das gesunde Mißtrauen konnte aber durch meine Erzählungen wohl
nicht so ganz überwunden werden und sie schenkten mir wie vorausgesehen
die Morcheln. Und ich lauf durch sämtliche Mulchbeete hier und find
nur ne Mimo, so gehts doch viel einfacher. Die beiden zogen ganz
zufrieden von dannen, wohl sichtlich stolz, daß sie sowas tolles im Garten
haben und beschlossen, daß sie auch künftig wieder RIndenmulch in ihrem
Beet verteilen. Anbei noch ein Foto:Auch diese Spitzmorcheln hatten wieder keinerlei SPoren gebildet, obwohl
teils sehr groß und schon ein bißchen älter. Vielleicht kann ja jetzt
endlich mal jemand was dazuschreiben, ob das normal ist oder bei
Spitzmorcheln üblich?
Den größten SCheibling (Gyromitra ancilis) haben wir übrigens auf der
Pferdekoppel an einer Stange aus Fichte, den werde ich dann auch mal auf
Sporen überprüfen.
Liebe Grüße
Birgit
, ich kenn halt die mißtrauische Bevölkerung hier ganz
. Und ich lauf durch sämtliche Mulchbeete hier und find