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Fundbericht München mit Frage (3 Bilder) *PIC*

interhias ⌂, (vor 8145 Tagen)

Servus!

Nach den heftigen, warmen Regenfällen der letzten Zeit kommen nun explosionsartig neue Arten zum Vorschein. Gestern war ich im Forstenrieder Wald bei München unterwegs.
An Essbarem gibt es vor allem Fleischchampignons (Amanita rubescens) und Zigeuner (Rozites caperata), daneben fand ich ein paar Reherln (Cantharellus cibarius), Rotfußröhrlinge (Xerocomus chrysenteron) und Frauentäublinge (Russula cyanoxantha), die ersten Goldröhrlinge (Suillus grevillei) und ein paar Stockschwammerln (Kuehneromyces mutabilis).
Immer noch wachsen Ziegelrote Risspilze (Inocybe erubescens), massenhaft Ockerbraune und Kerbrandige Trichterlinge (Clitocybe gibba bzw. costata), viele Stinkmorcheln (Phallus impudicus) und Grünblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma fascidulare). Zum ersten Mal heuer habe ich Pfeffermilchlinge (Lactarius piperatus) und Rotbraune Milchlinge (Lactarius rufus) gesichtet, außerdem einen Blutroten Hautkopf (Cortinarius semisanguineus) und Rauhköpfe.

Hier ein paar Fotos, ich denke dass sie den Ockerbraunen Trichterling (Clitocybe gibba) zeigen, aber mit dem übe ich noch...
Die Fruchtkörper wuchsen in einer dicken Buchenlaubschicht am Wegrand. Auffällig ist der heftige Buckel bei den jungen Exemplaren. Vielleicht ist es doch eine andere Art?

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Natürlich habe ich noch andere Arten gefunden, bei denen mir die Bestimmung Schwierigkeiten bereitet, aber die poste ich separat.

Gruß aus München
Hias

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Re: Fundbericht München mit Frage (3 Bilder)

Andreas ⌂, (vor 8145 Tagen) @ interhias

Nochmals hallo Hias,

Hier ein paar Fotos, ich denke dass sie den Ockerbraunen Trichterling
(Clitocybe gibba) zeigen, aber mit dem übe ich noch...
Die Fruchtkörper wuchsen in einer dicken Buchenlaubschicht am Wegrand.
Auffällig ist der heftige Buckel bei den jungen Exemplaren. Vielleicht ist
es doch eine andere Art?

zweifellos ganz typische junge Clitocybe gibba. Der Buckel kann so ausgeprägt saein, muss er aber nicht. aber auch ausgewachsen bleibt fast immer ein kleines Bückelchen in der Hutmitte, manchmal eher spür- als sichtbar.
In diesem jungen Zustand kann man ihn auch mit jungen Lepista flaccida/inversa/gilva verwechseln.

Beste Grüße,
Andreas