Pilzfunde vom "Wochenende"
Hallo Pilzfreunde,
am Vorwochenende (Freitag) hatte ich endlich mal wieder Zeit und Glück mit der für dieses Jahr ergiebigsten Ausbeute, obwohl es natürlich noch Reserven gibt
.
Mitgenommen wurden:
- Perlpilz (Amanita rubescens): häufig, das ganze Farbspektrum von "schweinchenrosa" über gelbbraun bis hin zu dunkelbraun, leider mit Zwei-Drittel-Mehrheit vermadet
- Grauer Wulstling (Amanita excelsa)*
- Rotfußröhrling (Xerocomus chrysenteron): häufig
- Stattlicher Rotfußröhrling (Xerocomus pruinatus)
- Marone (Xerocomus badius): Einzelexemplar
- Goldröhrling (Suillus grevillei): dito
- Körnchenröhrling (Suillus granulatus): mittlerweile recht häufig
- Frauentäubling (Russula cyanoxantha)
Ansonsten gab es u. a. noch:
- Kahler Krempling (Paxillus involutus)
- Grasgrüner Täubling (Russula aeruginea)**: unter Buchen
- Milder Glanztäubling (Russula puellaris)
- Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus): häufig
- Flatterreizker (?) (Lactarius thejogalus): der "Milchgibtgelbefleckenaufzeitungspapier"-Test fiel mir zu spät ein
- Ockerbrauner Trichterling (Clitocybe gibba): stellenweise häufig
- Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda)
- Stinkmorcheln (Phallus impudicus): massenhaft
sowie noch einige Süßliche Buchenmilchlinge (Lactarius subdulcis).
* Der Graue Wulstling war sowohl im Laub-, Nadel- und Mischwald der mit Abstand häufigste Pilz. Man hätte allein mit diesem Pilz einige Körbe füllen können (sofern man ihn mag und vor allem kennt). Für mich reicht er als "Füllpilz" mit maximal 2 oder 3 Stück.
** Meiner Meinung nach hat der Grasgrüne Täubling zwei Geschmacksvarianten: unter Birken immer etwas schärflich, unter Buchen (und ggfs. unter Nadelbäumen) zwar mild, aber irgendwie nicht wirklich angenehm (und darüberhinaus meistens bewohnt). Was sagt Ihr zum Speisewert von R. aeruginea?
@ Jürgen: Die Fotos der Rotfußröhrlinge sind leider nicht sehr aussagekräftig geworden (I have to put the blame on me).
Viele Grüße
Matthias