Satanspilz auf dem Schwammerlbrot, häää?!
Servus Christian!
Vermutlich ist der Autor des SZ-Artikels selber Schwammerlsucher und will sich nur die Konkurrenz vom Leibe halten, die Zitate sind eindeutig:
"Die Champignons können dem Knollenblätterpilz tödlich ähneln."
Demnach ist ja schon ihre bloße Ähnlichkeit für den Menschen tödlich (also Hinschaun reicht schon) und dieser sollte besser das Haus gar nicht erst verlassen.
"Pfifferlinge gibt es rund um München naturgemäß wenige."
Es lohnt sich also gar nicht, danach zu suchen. Die Natur duldet keine Pfifferlinge rund um München. Oder liegt es daran, dass sie bei uns Reherln heißen und nich Füfferlinge, wah?
"Der Rötelritteling sollte wegen seiner Ähnlichkeit zum Satanspilz nur auf dem Schwammerlbrot wahrer Kenner landen."
Welcher "wahre Kenner" würde seine Rötelritterlinge roh auf einem Schwammerlbrot landen lassen, selbst wenn er sie 100%ig vom gemeingefährlichen Satanspilz wegkennt?
Außerdem "begegnen" einem die Rötelritterlinge nur, "wenn man die Gehwege verlässt" (das muss man sich erstmal trauen).
Deswegen setzt sich der Münchner auch bei Regen lieber mit dem Schirm in den Biergarten, als dass er die Begegnung mit einem tödlich ähnlichen Champignon in freier Wildbahn riskiert.
Gruß aus dem mykologisch diffamierten München
Hias