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Off Topic: Fuchsbandwurm

Jogi, (vor 8137 Tagen)

Hallo Leute,

da die Pilzsaison dieses Jahr ja ziemlich früh beginnt,
kommt man auf der Pirsch oftmals an Heidelbeeren, Himbeeren
oder (bald) Brombeeren nicht vorbei.

Auch wenn die leckeren Geschöpfe noch so verführerisch rufen:
"Komm und iss mich", ich hab immer das Wort "Fuchsbandwurm" im
Hinterkopf, welches mich oft daran hindert, besagte Frucht zu verspeisen.

Hier meine Fragen dazu:

- Woran erkennt man sog. "gefährdete Gebiete" ?
- reicht gründliches Waschen der Frucht, oder hilft nur Abkochen
(z.B. zwecks Marmeladenherstellung)?
- Was richtet der Fuchsbandwurd denn nun wirklich im Körper an?

PS:
Habe einen etwas beunruhigen Text im Internet gefunden:
(so vonwegen mit Leber zerstört, Heilung nicht möglich etc...)

http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg0895.htm

Grüße

Jogi

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Re: Off Topic: Fuchsbandwurm

Thomas Pruß, (vor 8137 Tagen) @ Jogi

Moin Jogi,
ich kann dich beruhigen: Iss’ die leckeren Früpchte des Waldes und verbann’ den Fuchsbandwurm aus deinen Gedanken. Deine Gegend ist davon eh’ nicht betroffen.

In der Tat stellt der Fuchsbandwurm, bzw. dessen Finne, eine ziemliche Gefahr dar, wenn man ihn sich einfängt. Aber auf ganz Deutschland bezogen kommt es im Jahr nur auf rund 50 Neuinfektionen, und das ist bei einer Gesamtbevölkerung von 80 Mios doch eher gering. Ein Gewinn beim Lotto ist wahrscheinlicher als eine Infektion mit dem F.
Zu den infektionsgefährlichen gebieten gehören u. a. die Schwäbische Alb in Baden-Würrtemberg und ein paar andere Regionen in Süd- und Ostdeutschland.
Über den Entwicklungszyklus des F. hast du ja schon bei den Tierärzten gelesen. Der Mensch ist ein Fehl-Zwischenwirt, weil er sehr selten von Füchsen gefressen wird. Er infiziert sich oral und auch beim Einatmen, da die Eier des F. lungengängig sind. Aber wie groß das Infektionsrisiko über die Atemwege ist, kann ich beim besten Willen nicht abschätzen. Es ist aber sehr gering, geringer noch als über die orale Aufnahme.

Die Finne des F. ist nicht so gebaut wie bei anderen Bandwurmarten, sprich: eine flüssigkeitsgefüllte Kugel, in deren Innern die Skolexe (Köpfe) sprießen, sondern sie verbreitet sich in dem betroffenen Organ (Leber bei oraler Aufnahem, Lunge bei respiratorischer) wie ein Krebsgeschwür und zerstört das Organ mit der Zeit.
Eine Operation ist bestenfalls schwierig: die Finne lässt sich röntgenoptisch in ihren feinsten Verästelungen nicht darstellen, so dass man nicht weiß, wie weit man operieren soll. Uns wurde gelehrt, das ein 25%iger Befall der Leber dazu führt, dass mindestens 75 % weggeschnitten werden müssten. Was bei der Leber aufgrund ihrer starken Regenerationsfähigkeit noch – in Grenzen – möglich sein mag, geht natürlich bei der Lunge nicht.
Eine Fuchsbandwurminfektion macht sich leider nicht als solche bemerkbar. Beim Leberbefall z. B. durch eine Gelbsucht. Bei der Lunge machen sich respiratorische Problem bemerkbar. Aber dann müssen Arzt und Patient auch erstmal auf den Gedanken kommen, dass da ein F. Usache für sein kann.
Ist der Befall weit fortgeschritten, besteht kaum eine Heilungschance. Der Patient muss für den Rest seines Lebens Medikamente einnehmen, die das Wachstum der Finne hemmen. Abtöten kann man sie m. W. nicht.

Eine Karte mit Schwerpunktgebieten gibt es, und du solltest sie über deinen hausarzt oder auch über deinen Apotheker bekommen.
Um einer Infektion in F.-gefärlichen Gebieten vorzubeugen, sollten Früchte immer nur gründlich gewaschen genossen werden. Besser ist es, aus ihnen Marmelade herzustellen. So habe ich es immer gehalten während meiner Studienzeit in Stgt. Ich mag heute eine Raucherlunge haben und eine Fettleber vom guten Essen, aber der Fuchsbandwurm hat mich nicht erwischt.

Grüsslis
Thomas

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Re: Off Topic: Fuchsbandwurm

Jogi, (vor 8137 Tagen) @ Thomas Pruß

Danke Thomas für die ausführlichen Infos.
Da haben wir ja hier oben in NF und OF gleich doppelt Glück:
Keinen Fuchsbandwurm und harmlose Zecken... naja, mehr oder weniger.

Jetzt brauchen wir nur noch pflückwillige Pilze
und beißwillige Fische...

Vielen Dank nochmals

Grüße

Jogi

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Re: Off Topic: Die gibt’s!

Thomas Pruß, (vor 8137 Tagen) @ Jogi

Moin Jogi,

Jetzt brauchen wir nur noch pflückwillige Pilze

jaja, wem sagst du das?

und beißwillige Fische...

die hatte ich gestern: 23 Rotfedern, -augen und Barsche!
Grüsslis
Thomas

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...nicht ganz richrig

Lemm2, (vor 8137 Tagen) @ Thomas Pruß

Zu den infektionsgefährlichen gebieten gehören u. a. die Schwäbische Alb in
Baden-Würrtemberg und ein paar andere Regionen in Süd- und Ostdeutschland.

wie in diesem Artikel der Verbraucherzentrale wird darauf hingewiesen, das der Befall in den nördl. Gebieten geringfügig niedriger liegt.

http://www.vz-nrw.de/UNIQ10902537401880482/doc1654A.html

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Vollkommen richtig…

Thomas Pruß, (vor 8136 Tagen) @ Lemm2

… dein Beitrag. Aber dennoch bleibt das Risiko einer Infektion gering. Das Infektionsrisiko nimmt ja nicht liniear mit sinkendem Befall der Füchse ab, sondern hat eine dynamische Abnahme. Im übrigen gehen die meisten Neuinfektionen tatsächlich von Haustieren aus, und betroffen sind vor allem Berufsgruppen, die im Forstbereich tätig sind.
Grüsslis
Thomas

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Re: Vollkommen richtig…

Lemm2, (vor 8136 Tagen) @ Thomas Pruß

… dein Beitrag. Aber dennoch bleibt das Risiko einer Infektion gering. Das
Infektionsrisiko nimmt ja nicht liniear mit sinkendem Befall der Füchse
ab, sondern hat eine dynamische Abnahme. Im übrigen gehen die meisten
Neuinfektionen tatsächlich von Haustieren aus, und betroffen sind vor
allem Berufsgruppen, die im Forstbereich tätig sind.
Grüsslis
Thomas

In der Forstwirtschaft tätige Berufsgruppen sidn ohne Zweifel die am meisten gefährdeten Menschen, aber es hat sich in letzter Zeit doh häufiger bestätigt, dass es auch, wie in dem u.a. Artikel, Bewohner an den Stadträndern treffen kann.

Familie Jungs Garten bei Hennef ist das beliebte Ziel eines Fuchses. Drei Hühner sind ihm schon zum Opfer gefallen. Die Mülltonne hat er ebenfalls erfolgreich nach Fressbarem durchwühlt. Da die Familie viel Obst und Gemüse hat, muss Sabine Eylert-Jung immer ein Auge auf ihre Kinder haben.Denn auf allem, was in Fuchshöhe wächst, könnten auch die Eier des Fuchsbandwurms sitzen.
Diese sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Sie sind im Fuchskot und können sich von dort im umliegenden Gras verteilen. Wer die Bandwurmeier in größeren Mengen in den Mund bekommt, kann daran erkranken.

Noch sind vor allem Regionen in Süddeutschland betroffen. Doch der Wurm breitet sich auch in NRW aus. Schätzungsweise 30 Prozent der Füchse sind hierzulande mit dem Wurm infiziert.<<

Die Verbreitungskette des Wurms funktioniert so: Nagetiere dienen als Zwischenwirte. Sie nehmen die Eier vom Kot der Füchse auf. In ihrem Darm schlüpfen aus den Eiern Larven, die durch die Darmwand dringen und zur Leber gelangen können. Hier setzen sich die Larven fest und entwickeln sich zu Finnen, die stetig weiter wachsen.

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...so eine Überlegung

Lemm2, (vor 8136 Tagen) @ Thomas Pruß

Der Pilzsammler endeckt ein Objekt seiner Begierde, untersucht den Pilz welchen er noch nicht richtig zuordnen kann, sieht ihn sich an und riecht intensiv an dem Pilz.
Nun die Frage: "Können denn durch einatmen die Eier des Fuchsbandwurmes nicht übertragen werden?"

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..oder dir fällt eim baum auf den kopf.......

bert, (vor 8136 Tagen) @ Lemm2

Wer hat denn schon jemals von jemand gehört, der sich mit dem fuchsbandwurm infiziert hat?? und gibts die erst seit ein paar Jahren??

Ich halte das ganze eher für eine von den Medien verbreitete Krankheit, sozusagen.

Wieso sollte ich angstvoll durch den Wald laufen? Vor was man sich da alles schüzen müsste.......kann man sich eigentlich gleich in ein steriles zelt setzen und warten, bis man eines "natürlichen" Todes stirbt.

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Re: ..oder dir fällt eim baum auf den kopf.......

Bobobär, (vor 8136 Tagen) @ bert

Hi Bert,

ich gratuliere zu der satirischen Zeile - ach, wieso satirisch? Ein Baum auf dem Kopf ist vermutlich wahrscheinlicher, von Zivilisationsgefahren ganz zu schweigen!

Das ist aber ein übliches Phänomen, das sogenannte "subjektive Sicherheitsgefühl", das man sogar inzwischen zur Begründung von Gesetzesänderungen heranzieht.

Gefahren, die man genügend kennt, werden weit geringer eingeschätzt. Und vergleicht man die tatsächlichen Risiken mit dem SSG, wird´s leicht abstrus! Man vergleiche nur einmal die "Anti-Zecken-Propaganda" mit der gegen den automobilen Individualverkehr . . . Die gibt´s nicht in den Mainstream-Medien? Siehste!
Eine bewusste Absicht kann man wohl in den meisten Fällen ausschließen, aber wirken tut´s auch ohne:

Bei Karlsruhe war schon vor über 10 Jahren (durch Jäger?) an einem schönen Waldstück gleich anfangs eine ausführliche Infotafel zu Zecken und Meningitis aufgestellt. Ich ging da gern zum Käfersammeln rein (guter Altholzbestand, leicht urwaldartig), habe aber nie jemanden getroffen . . .

Mittlerweile ist Naturpanik meiner Erfahrung nach schon ziemlich gängiges Phänomen. Mich schrecken die Zecken und der Fuchsbandwurm nicht (Hatte schon Borelliose wie FSME), wohl aber diese zunehmende Entfremdung - Das kann sehr gefährlich werden, gesellschaftlich gesehen.

Boris

Wer hat denn schon jemals von jemand gehört, der sich mit dem fuchsbandwurm

infiziert hat?? und gibts die erst seit ein paar Jahren??
Ich halte das ganze eher für eine von den Medien verbreitete Krankheit,
sozusagen.
Wieso sollte ich angstvoll durch den Wald laufen? Vor was man sich da alles
schüzen müsste.......kann man sich eigentlich gleich in ein steriles zelt
setzen und warten, bis man eines "natürlichen" Todes stirbt.

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kann absolut unterschreiben!!!!! *oT*

Huperzia ⌂, (vor 8136 Tagen) @ Bobobär

- kein Text -

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das ist aber fast mit allem!sicher keine..........

Hans hurter, (vor 8136 Tagen) @ Bobobär

Panik aber mit etwas mit Vorsicht sich in der Natur bewegen!Kurze Hosen am besten an der Seite noch aufgeschlitzt(sehr sexi)oder tiefstehende Beeren pflücken und ungewaschen essen oder noch besser sich am Rheinufer mit oder ohne Badekleid in die Wiese legen.Alles und vieles mehr in den letzten 40Jahren gesehen.Gruss Hans

Hi Bert,
ich gratuliere zu der satirischen Zeile - ach, wieso satirisch? Ein Baum auf
dem Kopf ist vermutlich wahrscheinlicher, von Zivilisationsgefahren ganz
zu schweigen!
Das ist aber ein übliches Phänomen, das sogenannte "subjektive
Sicherheitsgefühl", das man sogar inzwischen zur Begründung von
Gesetzesänderungen heranzieht.
Gefahren, die man genügend kennt, werden weit geringer eingeschätzt. Und
vergleicht man die tatsächlichen Risiken mit dem SSG, wird´s leicht
abstrus! Man vergleiche nur einmal die "Anti-Zecken-Propaganda"
mit der gegen den automobilen Individualverkehr . . . Die gibt´s nicht in
den Mainstream-Medien? Siehste!
Eine bewusste Absicht kann man wohl in den meisten Fällen ausschließen, aber
wirken tut´s auch ohne: Bei Karlsruhe war schon vor über 10 Jahren (durch
Jäger?) an einem schönen Waldstück gleich anfangs eine ausführliche
Infotafel zu Zecken und Meningitis aufgestellt. Ich ging da gern zum
Käfersammeln rein (guter Altholzbestand, leicht urwaldartig), habe aber
nie jemanden getroffen . . .
Mittlerweile ist Naturpanik meiner Erfahrung nach schon ziemlich gängiges
Phänomen. Mich schrecken die Zecken und der Fuchsbandwurm nicht (Hatte
schon Borelliose wie FSME), wohl aber diese zunehmende Entfremdung - Das
kann sehr gefährlich werden, gesellschaftlich gesehen.
Boris
Wer hat denn schon jemals von jemand gehört, der sich mit dem fuchsbandwurm

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Re: das ist aber fast mit allem!sicher keine......

Huperzia ⌂, (vor 8136 Tagen) @ Hans hurter

Hallo Hans,

Kann mich ja mal outen, daß ich sehr gerne barfuß durch den Wald gehe, Beeren futtere ich alle, die reif und lecker aussehen, egal wo sie wachsen (ich mag die Dinger einfach)....bis zum Rheinufer ist´s allerdings ein bißchen weit ;-).

Ich finde es auch durchaus nicht unvernünftig, weil mir ein genußvolles Leben (und das gehört für mich einfach dazu) mehr wert ist als eine Sicherheit, die mehr als nur scheinbar ist.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: das ist aber fast mit allem!sicher keine......

Lemm2, (vor 8136 Tagen) @ Huperzia

Hallo Hans,
Kann mich ja mal outen, daß ich sehr gerne barfuß durch den Wald gehe, Beeren
futtere ich alle, die reif und lecker aussehen, egal wo sie wachsen (ich
mag die Dinger einfach)....bis zum Rheinufer ist´s allerdings ein bißchen
weit ;-).
Ich finde es auch durchaus nicht unvernünftig, weil mir ein genußvolles Leben
(und das gehört für mich einfach dazu) mehr wert ist als eine Sicherheit,
die mehr als nur scheinbar ist.
Viele Grüße,
Tanja

klar doch , und viel Spass beim "One Night Stand" ohne, Hauptsache der Genuss war da

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Re: das ist aber fast mit allem!sicher keine......

Matthias, (vor 8136 Tagen) @ Lemm2

klar doch , und viel Spass beim "One Night Stand" ohne, Hauptsache
der Genuss war da

Wenn du so vorsichtig bist weiss ich nicht was du im Wald willst, es gibt ja überall zentnerweise Pilze und Früchte mit Fuchskot, mal im Ernst wer nimmt denn sowas mit??? Es werden auch selten nur Pilze roh gegessen, da ist eine rohe Beere oder ein netter Salat aus der stadtnahen Gärtnerei eher an der
Tagesordnung.
ohne gruss da du es ja auch nicht machst!

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Re: das ist aber fast mit allem!sicher keine......

Huperzia ⌂, (vor 8136 Tagen) @ Lemm2

klar doch , und viel Spass beim "One Night Stand" ohne, Hauptsache
der Genuss war da

....sorry, aber One-Night-Stands machen mir einfach keinen richtigen Spaß - egal ob mit oder ohne.
Angenommen ich hätte am One-Nigh-Stand ohne Genuß und am One-Night-Stand mit eben nur sehr eingeschränkten Genuß und dieser genuß würde für mich entscheidend für meinen allgemeinen Lebensgenuß sein, so würde ich ohne vorziehen ....so wie ich eben auch dieses Jahr auf der Autobahn in Urlaub gefahren werde, auch wenn das Risiko dort höher ist, als wenn ich Landstraße führe oder zu Hause bliebe.

Viele Grüße,

Tanja

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Hans, det muss nich sein. fair bleiben! *oT*

Bobobär, (vor 8135 Tagen) @ Lemm2

- kein Text -

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Pardon Hans, ich meinte Thomas . . . *oT*

Bobobär, (vor 8135 Tagen) @ Bobobär

- kein Text -

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Re: ..oder dir fällt eim baum auf den kopf.......

Lemm2, (vor 8136 Tagen) @ bert

Wer hat denn schon jemals von jemand gehört, der sich mit dem fuchsbandwurm
infiziert hat?? und gibts die erst seit ein paar Jahren??
Ich halte das ganze eher für eine von den Medien verbreitete Krankheit,
sozusagen.
Wieso sollte ich angstvoll durch den Wald laufen? Vor was man sich da alles
schüzen müsste.......kann man sich eigentlich gleich in ein steriles zelt
setzen und warten, bis man eines "natürlichen" Todes stirbt.

Man hört eher selten von befallenen Menschen, da die Symptome oft erst nach zehn Jahren erkannt werden. Genaue Zahlen über aktuelle Krankheitsfälle in NRW noch nicht vor. Wenn die ersten Zeichen wie Druckgefühl und Schmerzen im Oberbauch sowie eine Gelbfärbung der Haut auftreten, ist es oft schon zu spät. "Die Krankheit ist, wenn sie unbehandelt bleibt, sehr gefährlich und kann sogar tödlich enden",

Man soll bestimmt nicht angstvoll durch den Wald laufen, aber einige Sachen sollte man sich zur Angewohnheit zu machen, wäre sicher sinnvoll.
Nach dem Gang zur Toilette wäscht man sich ja auch die Hände.

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Re: ..oder dir fällt eim baum auf den kopf.......

Lemm2, (vor 8136 Tagen) @ bert

Wer hat denn schon jemals von jemand gehört, der sich mit dem fuchsbandwurm
infiziert hat?? und gibts die erst seit ein paar Jahren??
Ich halte das ganze eher für eine von den Medien verbreitete Krankheit,
sozusagen.
Wieso sollte ich angstvoll durch den Wald laufen? Vor was man sich da alles
schüzen müsste.......kann man sich eigentlich gleich in ein steriles zelt
setzen und warten, bis man eines "natürlichen" Todes stirbt.

Man hört eher selten von befallenen Menschen, da die Symptome oft erst nach zehn Jahren erkannt werden. Genaue Zahlen über aktuelle Krankheitsfälle in NRW noch nicht vor. Wenn die ersten Zeichen wie Druckgefühl und Schmerzen im Oberbauch sowie eine Gelbfärbung der Haut auftreten, ist es oft schon zu spät. "Die Krankheit ist, wenn sie unbehandelt bleibt, sehr gefährlich und kann sogar tödlich enden",

Man soll bestimmt nicht angstvoll durch den Wald laufen, aber einige Sachen im Umgang mit Waldfüchten bzw. Wildobst, sollte man sich zur Angewohnheit machen, wäre sicher sinnvoll.
Nach dem Gang zur Toilette wäscht man sich ja auch die Hände.

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Re: ..oder dir fällt eim baum auf den kopf.......

Werner, (vor 8136 Tagen) @ Lemm2

Man hört eher selten von befallenen Menschen, da die Symptome oft erst nach
zehn Jahren erkannt werden. Genaue Zahlen über aktuelle Krankheitsfälle in
NRW noch nicht vor. Wenn die ersten Zeichen wie Druckgefühl und Schmerzen
im Oberbauch sowie eine Gelbfärbung der Haut auftreten, ist es oft schon
zu spät. "Die Krankheit ist, wenn sie unbehandelt bleibt, sehr
gefährlich und kann sogar tödlich enden",

Aber dann müßten doch in den 60er Jahren massenweise Fuchsbandwurmerkrankungen aufgetreten sein. Denn in den 50ern haben ja noch viel mehr Leute (aus Not) Pilze gesammmelt. Und den Fuchsbandwurm gibt es nicht erst seit ein paar Jahren ...

Man soll bestimmt nicht angstvoll durch den Wald laufen, aber einige Sachen
im Umgang mit Waldfüchten bzw. Wildobst, sollte man sich zur Angewohnheit
machen, wäre sicher sinnvoll.
Nach dem Gang zur Toilette wäscht man sich ja auch die Hände.

Naja, offenen Augen (siehe: Wildkot) schaden nicht. Aber jetzt keine Himbeeren mehr zu pflücken und an Ort und Stelle zu essen, halte ich doch für stark übertrieben. Ich habe noch nicht von Kotschleuderakrobatik bei Füchsen gehört.

Irgendwie erinnert mich das ganze an einen Urlaub in Arkansas. Dort war ich vor ein paar Jahren in einem schönen, wilden Gebiet unterwegs und habe abends im Fluß gebadet. Ein paar zivilisationsgeschädigte Amis mit Badelatschen schüttelten die Köpfe, weil ich mir doch barfuß die bösen, bösen "Hookworms" sicher einfangen würde. Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Die gleichen Leute fahren aber 1000e von Meilen über die Highways und ahnen noch nicht mal, welche Todesgefahren sie da auf sich nehmen. Irgendwo ist das ganze doch ein kalkuliertes Risiko - wie halt das ganze Leben. Wenn die "Vorsicht" aber mein Leben so sehr dominiert, wie es mir manche anraten wollen, kann ich gleich zuhause im Bett bleiben. Und da werde ich dann an Fettleibigkeit, Infektionen u.dgl. sterben. Irgendwie sehe ich in Bezug auf den Fuchsbandwurm wirklich nicht die Dringlichkeit, die manche hier draus machen. Die Gefahr von Borreliose und FSME ist doch um ein zigfaches höher. Und wenn ich dann so manche hier lese, die unbestimmte Wulstlinge futtern, sehe ich da auch eine wesentlich akutere Gefahr, selbst wenn die auch noch sehr gering ist - da die Pantherpilze ja gottseidank eher selten sind.

Auch andere Phobien wie z.B. der vor ein paar Jahren ausgebrochene Kampfhundwahn - wo jeder minimale Hundebiß sofort wieder zig Kampfhundartikel nach sich zog oder der "Rinderwahn", von dem heute auch keiner mehr spricht sind m.E. von der Presse aufgekochte Modewellen. Heute ist die Gefahr, sich mit infiziertem Rindfleisch zu killen doch sicherlich höher als vor ein paar Jahren und ich bin mir sicher, daß die Kontrollen auf der Höhe des "Rinderwahns" wesentlich zuverlässiger gehandhabt wurden als heute.

Ähnliches konnte ich auch noch zu RAF-Zeiten beobachten. Als Zimmermann hier umgebracht wurde, wurde jedes Fahrzeug peinlichst auf Bomben u.ä. in US-Wohngebieten untersucht. 4 Wochen später konnte man in die US-Siedlungen wieder ohne jede Kontrolle einfahren.

Sorry, aber die jeweiligen modischen Lieblingsgefahren der Presse kann ich so nicht ernstnehmen. Offene Augen, ja - Phobien, nein. Denn sonst würde mir jeder Hamburger, jede Cola und jeder km Autofahrt im Halse stecken bleiben.

Wenn ein paar wenige Leute in ganz Deutschland im Jahr an Fuchsbandwurm erkranken, liegt das im ppm-Bereich und alle anderen Gefahren sind doch um ein zigfaches höher.

Gruß,

Werner

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Re: ..oder dir fällt eim baum auf den kopf.......

Lemm2, (vor 8135 Tagen) @ Werner

Aber dann müßten doch in den 60er Jahren massenweise
Fuchsbandwurmerkrankungen aufgetreten sein. Denn in den 50ern haben ja
noch viel mehr Leute (aus Not) Pilze gesammmelt. Und den Fuchsbandwurm
gibt es nicht erst seit ein paar Jahren ...
Naja, offenen Augen (siehe: Wildkot) schaden nicht. Aber jetzt keine
Himbeeren mehr zu pflücken und an Ort und Stelle zu essen, halte ich doch
für stark übertrieben. Ich habe noch nicht von Kotschleuderakrobatik bei
Füchsen gehört.
Irgendwie erinnert mich das ganze an einen Urlaub in Arkansas. Dort war ich
vor ein paar Jahren in einem schönen, wilden Gebiet unterwegs und habe
abends im Fluß gebadet. Ein paar zivilisationsgeschädigte Amis mit
Badelatschen schüttelten die Köpfe, weil ich mir doch barfuß die bösen,
bösen "Hookworms" sicher einfangen würde. Und das ist nur eines
von vielen Beispielen. Die gleichen Leute fahren aber 1000e von Meilen
über die Highways und ahnen noch nicht mal, welche Todesgefahren sie da
auf sich nehmen. Irgendwo ist das ganze doch ein kalkuliertes Risiko - wie
halt das ganze Leben. Wenn die "Vorsicht" aber mein Leben so
sehr dominiert, wie es mir manche anraten wollen, kann ich gleich zuhause
im Bett bleiben. Und da werde ich dann an Fettleibigkeit, Infektionen
u.dgl. sterben. Irgendwie sehe ich in Bezug auf den Fuchsbandwurm wirklich
nicht die Dringlichkeit, die manche hier draus machen. Die Gefahr von
Borreliose und FSME ist doch um ein zigfaches höher. Und wenn ich dann so
manche hier lese, die unbestimmte Wulstlinge futtern, sehe ich da auch
eine wesentlich akutere Gefahr, selbst wenn die auch noch sehr gering ist
- da die Pantherpilze ja gottseidank eher selten sind.
Auch andere Phobien wie z.B. der vor ein paar Jahren ausgebrochene
Kampfhundwahn - wo jeder minimale Hundebiß sofort wieder zig
Kampfhundartikel nach sich zog oder der "Rinderwahn", von dem
heute auch keiner mehr spricht sind m.E. von der Presse aufgekochte
Modewellen. Heute ist die Gefahr, sich mit infiziertem Rindfleisch zu
killen doch sicherlich höher als vor ein paar Jahren und ich bin mir
sicher, daß die Kontrollen auf der Höhe des "Rinderwahns"
wesentlich zuverlässiger gehandhabt wurden als heute.
Ähnliches konnte ich auch noch zu RAF-Zeiten beobachten. Als Zimmermann hier
umgebracht wurde, wurde jedes Fahrzeug peinlichst auf Bomben u.ä. in
US-Wohngebieten untersucht. 4 Wochen später konnte man in die
US-Siedlungen wieder ohne jede Kontrolle einfahren.
Sorry, aber die jeweiligen modischen Lieblingsgefahren der Presse kann ich so
nicht ernstnehmen. Offene Augen, ja - Phobien, nein. Denn sonst würde mir
jeder Hamburger, jede Cola und jeder km Autofahrt im Halse stecken
bleiben.
Wenn ein paar wenige Leute in ganz Deutschland im Jahr an Fuchsbandwurm
erkranken, liegt das im ppm-Bereich und alle anderen Gefahren sind doch um
ein zigfaches höher.
Gruß,
Werner

...das die Presse - vor allem in den sogenannten Sommerlöchern - verschiedene Sachen aufbauscht ist jedem klar, das auch Reinecke Fuchs nicht jeden Pilz, jede Waldfrucht durch den Wald schlendernd markieren kann ist auch klar, von einer Phobie kann man glaub ich auch nicht reden, aber man sollte das evtl. Risiko nicht ausschliessen oder verdrängen, was viele Leute eben machen, nach dem Motto :" warum soll mir das passieren" , und dann noch prozentuale Rechnung an den Tag legen.
Ein Urlaub in Afrika, dort nur einen Tag in der Wildniss, dort auch nur mal kurz aus dem Auto gestiegen (fürs kleine Geschäft) und dann aus Versehen auf eine ,eigentlich ängstliche und absolut nicht angriffslustige, fast zahme, Viper getreten und schon hatte ich meinen ersten und hoffentlich auch letzten Schlangenbiss, der mir fast das Licht ausblies. Ich für meinen teil bin etwas vorsichtiger, ob es Dinge sind die einen schnell oder langsam das Leben kosten können, oder es beschwerlicher gestalten lassen.

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

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Risiko ist 0!

Andreas ⌂, (vor 8133 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Jogi,
ich kann dich beruhigen: Iss’ die leckeren Früpchte des Waldes und verbann’
den Fuchsbandwurm aus deinen Gedanken. Deine Gegend ist davon eh’ nicht
betroffen.
In der Tat stellt der Fuchsbandwurm, bzw. dessen Finne, eine ziemliche Gefahr
dar, wenn man ihn sich einfängt.

Ja, WENN! Aber das ist im Prinzip nur durch die orale Aufnahme von Fuchskot möglich. Und da Füchse ihren Kot nicht in die Gegend sprühen wie Nilpferde, sondern auf erhöhten Stellen zur Reviermarkierung ablegen (Baumstümpfe, Steine o.ä., aber sicherlich keine Himbeersträucher), kann so etwas eigentlich nur bei Kleinkindern im Krabbelalter passieren. Die wenigen gesicherten Fälle betrafen auch ausnahmslos Leute im Alter von ca. 25-35, was bei einer angenommenen Inkubationszeit von grob 20 Jahren und länger auch gut passen würde.

Der Mensch ist ein Fehl-Zwischenwirt, weil er sehr selten von

Füchsen gefressen wird. Er infiziert sich oral und auch beim Einatmen, da
die Eier des F. lungengängig sind. Aber wie groß das Infektionsrisiko über
die Atemwege ist, kann ich beim besten Willen nicht abschätzen.

Das Infektionsrisiko über die Lungenaufnahme ist eigentlich mit 0 anzusetzen. Bandwurmeier sind relativ groß und schwer und können nicht rumfliegen. Erst wenn sie ausgetrocknet sind sind sie dazu leicht genug und fliegen dann auch in großer Menge rum - allerdings sind sie dann eben auch tot ....
Es könnte bisher noch nie ein VITALES Bandwurmei auf irgendeiner Waldfrucht, Pilz oder ähnlichem nachgewiesen werden, wohl aber jede Menge toter Hüllen.

Eine Karte mit Schwerpunktgebieten gibt es, und du solltest sie über deinen
hausarzt oder auch über deinen Apotheker bekommen.
Um einer Infektion in F.-gefärlichen Gebieten vorzubeugen, sollten Früchte
immer nur gründlich gewaschen genossen werden. Besser ist es, aus ihnen
Marmelade herzustellen.

Halte ich für meinen Teil für überflüssig, zumal ich Marmelade nicht mag, aber wer noch sicherer als sicher sein will, der sollte es natürlich so machen.

So habe ich es immer gehalten während meiner
Studienzeit in Stgt. Ich mag heute eine Raucherlunge haben und eine
Fettleber vom guten Essen, aber der Fuchsbandwurm hat mich nicht erwischt.

Ich nehme auch nicht an, dass Du in Deiner Studienzeit Gelegenheit zur oralen Aufnahme von Fuchskot gehabt hast. Falls ja, müßten so ab dem 50. Lebensjahr langsam die Beschwerden anfangen (siehe Inkubationszeit).

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Risiko ist 0!

Thomas Pruß, (vor 8133 Tagen) @ Andreas

Moin Andreas

Ich nehme auch nicht an, dass Du in Deiner Studienzeit Gelegenheit zur oralen
Aufnahme von Fuchskot gehabt hast.

Unser Prof. in Parasitologie hat uns ziemlich praxisnah gezwiebelt. Aber dazu hat er uns nie gezwungen… ;-)

Falls ja, müßten so ab dem 50.

Lebensjahr langsam die Beschwerden anfangen (siehe Inkubationszeit).

Naja, dann hätte ich ja noch 5 Jahre Zeit ;-)

Schönes Wochenende
ThomaS

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Eine kurze Anmerkung um Fuchsbandwurm

Joachim, (vor 8136 Tagen) @ Jogi

Hallo Pilzfreunde,
wer Freilandgemüse, Erdbeeren und Salat auf dem Markt kauft muss zwangsläufig auch mit der Gefahr leben sich einen Fuchsbandwurm "einzufangen".
Es ist keineswegs so, dass ein Fuchs nur im Wald vorkommt. Ich möchte absolut keine Panik machen, aber die Gefahr ist realer als beim Pilz oder Heidelbeere essen.
Ich habe noch nie in der Presse von einer Warnung vor z. B. Freilandsalat gelesen.
Warum wohl nicht? Und warum wird immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit zur Pilzsaison permanent vor angeblich mit den Fuchsbandwurmeiern behafteten Pilzen gewarnt?
Ich persönlich schätze die „Gefahr“ von einem "Tollwütigen Wolf" im Wald angefallen zu werden viel größer ein. ;-)))
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

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Da gebe ich Dir in allen Punkten recht!! *oT*

bleem, (vor 8136 Tagen) @ Joachim

- kein Text -

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Re: Eine kurze Anmerkung um Fuchsbandwurm

jascha, (vor 8136 Tagen) @ Joachim

Mir ist noch eine Studie in Erinnerung.
Demnach gibt es ein erhöhtes Infektionsrisiko nur bei Bauern, die Wiesen bewirtschaften. Der Schluss liegt nahe, daß es beim Heuwenden durch Einatmen zur Infektion kommt. Alle anderen Gruppen (Wanderer, Förster, Jäger, Pilzler etc) sind nicht signifikant stärker betroffen als Otto Normalgroßstädtler.

Meine Erklärung: Die Geschichte vom Fuchsbandwurm wird besonders oft von der Jägerschaft gestreut. Hintergrund ist wohl, daß die Jäger nicht mehr aus der Landwirtschaft kommen und Mittwochs morgen um vier auf dem Hochsitz sind, sondern vielmehr Ärzte, Anwälte und Unternehmer aus der Stadt, die nur am Wochenende in ihr Revier kommen und sich dann ärgern, daß im Wald so viele Leute rumspringen. Die will man damit vergrämen.

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Re: Eine kurze Anmerkung um Fuchsbandwurm

Werner, (vor 8136 Tagen) @ jascha

Ich kann dazu nur noch anfügen, was wir in Hornberg dazu hörten: der Fuchsbandwurm bzw. seine Vorstadien halten sich an der freien Luft eh nicht lange, es sei denn ein Pilz ist z.B. verkotet. Aber den wäscht man eh oder läßt ihn gleich stehen.

Gruß,

Werner

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Habe heute mal meinen Hausarzt gefragt,...

Rainer_aus_AC, (vor 8135 Tagen) @ Werner

... inwieweit ihm selbst Fälle von tatsächlicher Erkrankung durch Fuchsbandwurm hier in
der Gegend bekannt sind, bzw. er davon gehört hat.

Antwort: keine.

Er glaubt, dass das Thema ziemlich aufgebauscht wird, d.h. nicht die Gefährlichkeit
der Krankheit, sondern das tatsächliche Risiko. Trotzdem empfiehlt er natürlich
gewisse (vernünftige) Vorsichtsmaßnahmen, das muss er sicher auch.

Er selbst glaubt übrigens auch, dass das spezielle Verhälnis von Jägern zu
Füchsen mit Schuld daran ist, dass das Thema immer wieder so hoch kommt.

Ansonsten ist wohl zum Thema "Leben ohne Restrisiko" schon alles gesagt.
Auch ich freue mich, wenn ich im Wald bin, genau wie Tanja und die anderen,
über Heidelbeeren, Walderdbeeren, etc. und werde mich nicht davon abhalten lassen,
die zu essen.

Viele Grüße,
Rainer.

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hahnebüschener Unsinn....

Lemm2, (vor 8136 Tagen) @ jascha

...die Erklärung, dass die sogenannten "neureichen" Jäger am Wochenende auf dem Hochsitz verweilen und ihre Ruhe haben wollen.
Nachts sitzen sie auf dem Hochsitz und da sehe ich eher selten einen Pilzsammler, ausser er möchte den Hallimasch leuchten sehen.
Tagsüber werden meist Treibjagden veranstaltet und da hab ich auch noch keinen Waldspaziergänger umherschleichen sehen.

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denkst Du beim Wolf an Mann oder Frau hä????? *oT*

Hans hurter, (vor 8136 Tagen) @ Joachim

- kein Text -