Re: Wildschweine u. Pilze
Hallo Joachim,
ich gebe Deinem Förster recht und vertrete die gleiche Meinung.
Ich treffe immer und überall- im Kleinen Odenwald- auf die Spuren dieser Viecher.Und oft auch auf sie selbst.
Ungelöst (0ffiziell) bleibt die Frage, wieso "die Jäger" es nicht tun.
Ich kanns mir aber, auf meinen Raum bezogen denken:
bis vor ein, zwei Jahren ging das noch. Dann wechselte die Jagdpacht. Anstelle des bisherigen Jägers (Realschullehrer im richtigen Leben) hat nun irgendein in der Forschung tätiger Mediziner die Jagd. Den treff ich viel seltener. Er zieht zwar alle 100 Meter Waldrandstrecke einen neuen Jägersitz hoch, beschränkt sich aber bei der Jagdausübung wohl darauf, wenn er da ist, Leute aus seinem Revier vertreiben zu wollen.
Ich vermisse den Realschullehrer, der hatte wenigstens ab mittags Zeit, dem Wild nachzustellen. Der jetzige hat wohl genug Geld, den Bauern ihre durchs Wild verursachten Schäden zu bezahlen.
Zwei Geschäftspartner von mir "besitzen" zwei Jagden. Ich weiß genau, dass die zusammen garnicht soviel Zeit haben, auch nur eine richtig zu betreuen. Die gehen nur auf Rothirsch, den Rest lassen sie laufen. Ist das "die Hege"?
ICH BIN FÜR DIE EINFÜHRUNG DES JÄGERS ALS GANZTAGSBERUF/-ARBEIT. MIT LEISTUNGS-KONTROLLE DURCH EINEN ARBEITGEBER. MIT MEHR AUSBILDUNG ALS DIESE KOMISCHE JÄGERPRÜFUNG. MEHR GELD UND STELLEN FÜR FÖRSTER.
Alle Freizeittibore können ja meinetwegen dann mitschleichen. Ansonsten können wir nur auf den Wiedergang von Jennerwein hoffen.