Re: Tote in Russland...
Diese "Mutations-Geschichte" von irgendwie getarnten
Knollenblätterpilzen in Russland, geisterte auch schon vor ein paar Jahren
durch die Presse. In der Pilzberatung wurden wir damals ständig darauf
angesprochen. Diese Pilze könnten ja auch bei uns vorkommen. Besonders
nervend waren die selbsternannten besserwissenden Atomgegner, die bei
jeder Wiederholung der Geschichten diese mit dazugedichteten Wahrheiten
noch etwas aufpeppten. Angst und Radioaktivität geben eine gute Mischung.
Solche "Horrorszenarien" sorgen für anhaltende Leserzahlen in
der Saure-Gurken-Zeit.
Würde man schreiben, dass ein paar Pilzsammler ihre Fähigkeiten überschätzt
haben und den Giftpilz z.B. ganz banal mit Champignons verwechselt haben,
wer würde sich schon dafür interessieren?
PS: Es gab und gibt bisher keinen tatsächlichen Beleg für diese Geschichten!
Und wer glaubt schon, was in der Zeitung steht?!
Peter
ich glaube nicht, dass es atomgegner gibt, die von irgendjemand anderem ernannt wurden als von sich selbst. außerdem halte ich atomgegner nicht für besserwissend sondern für zivilcouragiert.
felix