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S:Rezept Grüner Anistrichterling/Riesen-Champignon *PIC*

Pilzkopf, (vor 8093 Tagen)

Hallo,

habe gestern im Mittelschwarzwald massig grüne Anistrichterlinge gesehen.
Allerdings würde ich den Geruch eher mit Waldmeister vergleichen.
Da ich mir kein Rezept vorstellen kann, hab ich alles stehen lassen.
Hat schonmal jemand etwas mit den Pilzen gekocht ?

Am Waldrand hab ich übrigens gestern diese Monsterchampies gefunden:
[image]
Hab mal eine Streichholzschachtel draufgelegt.

Greetz

Pilzkopf

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Re: S:Rezept Grüner Anistrichterling/Riesen-Champi

Jens ⌂, (vor 8093 Tagen) @ Pilzkopf

Hallo Pilzkopf,

wir haben vor einigen Jahren mal drei Fruchtkörper in einem Mischgericht probiert. Die haben alles andere mit ihrem Geruch/Geschmack überdeckt.
Fazit: Bei uns zu Hause wird der Grüne Anistrichterling nicht (mehr) gegessen.

Gruß Jens

Hallo,
habe gestern im Mittelschwarzwald massig grüne Anistrichterlinge gesehen.
Allerdings würde ich den Geruch eher mit Waldmeister vergleichen.
Da ich mir kein Rezept vorstellen kann, hab ich alles stehen lassen.
Hat schonmal jemand etwas mit den Pilzen gekocht ?
Am Waldrand hab ich übrigens gestern diese Monsterchampies gefunden:
Hab mal eine Streichholzschachtel draufgelegt.
Greetz
Pilzkopf

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Essenswert: Ja - aber...

Bernhard Schülke, (vor 8092 Tagen) @ Pilzkopf

Hallo,
habe gestern im Mittelschwarzwald massig grüne Anistrichterlinge gesehen.
Allerdings würde ich den Geruch eher mit Waldmeister vergleichen.
Da ich mir kein Rezept vorstellen kann, hab ich alles stehen lassen.
Hat schonmal jemand etwas mit den Pilzen gekocht ?
Am Waldrand hab ich übrigens gestern diese Monsterchampies gefunden:
Hab mal eine Streichholzschachtel draufgelegt.
Greetz
Pilzkopf

Hallo,

der gr. Anistrichterling in Reinkultur ohne weitere Pilzzutaten zu braten war o. K. Man muß aber Anis mögen! Ein Pilz, der schmeckt! Warnung vor dem Genuß: Zwei Tage lang mußte ich aufstoßen - mit dem heftigen Anisgeschmack. Das mir irgendwann zuviel. Vielleicht hilft zukünftig stündliches orales Einfüllen von Kräuterschnaps als Gegenmittel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Etwas für wahre Anisfans. Vielleicht besser trocknen (falls es geht) und als Würzpilz nutzen. Vielleicht nützt Dir meine E-Mail.

Gib´ bitte Nachricht ob des eigenen Selbstversuchs. Mich würde eine andere Meinung stets interessieren. Rezept?

Am Sonntag werde ich mich auf die Jagd nach meinem allerersten Steinpilz begeben. Mal sehn, was ich dann finde, vermutlich wieder Samtfußkremplinge...

Gruß

Bernhard

Derjenige, der vieles findet, nur keine Steinpilz.

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Gutes Rezept

Harald Andres Schmid, (vor 8092 Tagen) @ Bernhard Schülke

hallo, zusammen
Also:
Man findet ja nie mehr Anischampgnons aufs Mal, als man verwenden kann.
Die Natur regelt das von selbst.
Das erwähnte Aufstossen kann wohl am ehesten von zuviel Pilzen herkommen.
Pilze sind ein Genussmittel und kein Magenfüller...
Findet man sehr viele Exemplare, bevorzugt man die jungen, geschlossenen, mit hellen Lamellen.
Dunkle Lamellen von aufgeschirmten Exemplaren machen das Gericht unansehnlich grau
Der Pilz ist nur für Sologerichte geeignet.
Beim Trocknen geht alle Würzkraft verloren.

Das Sologericht ist von ergreifender Schlichtheit und klassisch:

Man schneidet die vor Freude und Verlegenheit gelb angelaufenen, festfleischigen Dinger liebevoll in dünne Scheibchen.
Item verfährt man mit einer kleinen Schalotte oder Zwiebel (keine stinkenden, tränentreibenden Exemplare verwenden).
Man lässt ein Zipo-Feuerzeuggrosses Stück Butter in der Bratpfanne langsam zergehen.
Darin lässt man die Schalotten (Zwiebeln)sanft anziehen.
Die Pilzscheibchen kommen dazu und dürfen etwas dünsten.
Das autretende Wasser lassen wir verdunsten.
Dabei geben wir etwas Noilli Prat (Ersatzweise Weisswein mit einem Hauch Zitrone) dazu, rühren öfters um und lassen fertig verdunsten.
Salzen, Pfeffern (evtl. Zitronenpfeffer) und einen Hauch Kerbel oder ersatzweise Petersilie darüberstreuen.
Zum Schluss ganz wenig Sahne darunter Rühren und sofort vom Feuer nehmen.
Das Gericht ist sehr fein und nur etwas für stille Geniesser.
Der Anisgeschmack ist sehr dezent und überhaupt nicht aufdringlich.
Ich weiss nicht, wie anderslautende Gerüchte zustande kommen.
Das Gericht isst man schlicht mit einem guten Brot und einem Glas gutem Weisswein.
Mehr braucht es auch nicht fürs kleine Glück...
Lieben Gruss, Harald Andres

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Korrektur

Harald Andres Schmid, (vor 8092 Tagen) @ Harald Andres Schmid

hallo
ich hab grad gesehen, das im Originalposting Champignons im Bild, aber Anistrichterlinge in der Beschreibung vorkamen.
Mein Rezept bezieht sich auf Anischampignons.
Anistrichterlinge sind nur in Essigwasser eingelegt geniessbar, dann aber sehr gut. Im Mischpilzgericht sind sie zu aufdringlich.
Lieben Gruss, Harald Andres

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Essenswert: Ja - aber...

Bernhard Schülke, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid

hallo
ich hab grad gesehen, das im Originalposting Champignons im Bild, aber
Anistrichterlinge in der Beschreibung vorkamen.
Mein Rezept bezieht sich auf Anischampignons.
Anistrichterlinge sind nur in Essigwasser eingelegt geniessbar, dann aber
sehr gut. Im Mischpilzgericht sind sie zu aufdringlich.
Lieben Gruss, Harald Andres

Hallo Harald,

gute Idee. Hab´ noch ein paar Fragen:
?? Vorher abkochen? Sud nutzen, wegschütten? Gewürze?

Gruß

Bernhard

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Re: Essenswert: Ja - aber...

Harald Andres Schmid, (vor 8088 Tagen) @ Bernhard Schülke

Hallo Harald,
gute Idee. Hab´ noch ein paar Fragen: ?? Vorher abkochen? Sud nutzen,
wegschütten? Gewürze?
Gruß
Bernhard

hallo
hier das Rezept:
Beitrag 56693
gruss, harald andres

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Re: Essenswert: Ja - aber...

ThomasHofheim, (vor 8092 Tagen) @ Bernhard Schülke

Hallo Bernhard,
kommst du am Sonntag nicht mit nach Wiesbaden?
Gruß
ThomasHofheim

Hallo,
der gr. Anistrichterling in Reinkultur ohne weitere Pilzzutaten zu braten war
o. K. Man muß aber Anis mögen! Ein Pilz, der schmeckt! Warnung vor dem
Genuß: Zwei Tage lang mußte ich aufstoßen - mit dem heftigen
Anisgeschmack. Das mir irgendwann zuviel. Vielleicht hilft zukünftig
stündliches orales Einfüllen von Kräuterschnaps als Gegenmittel.
Lange Rede, kurzer Sinn: Etwas für wahre Anisfans. Vielleicht besser trocknen
(falls es geht) und als Würzpilz nutzen. Vielleicht nützt Dir meine
E-Mail.
Gib´ bitte Nachricht ob des eigenen Selbstversuchs. Mich würde eine
andere Meinung stets interessieren. Rezept?
Am Sonntag werde ich mich auf die Jagd nach meinem allerersten Steinpilz
begeben. Mal sehn, was ich dann finde, vermutlich wieder
Samtfußkremplinge...
Gruß
Bernhard
Derjenige, der vieles findet, nur keine Steinpilz.

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Bei solchen Steinpilzfunden.... *PIC*

elfi ⌂, (vor 8091 Tagen) @ Bernhard Schülke

...musst Du ja für ein Sammelverbot sein.
Größere Steinpilzvorkommen stoßen Dich auf!
[image] nix für ungut elfi