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@Jürgen

Marcell Rost, (vor 8050 Tagen)

Hallo Jürgen,

wie versprochen melde ich mich nocheinmal wegen der beiden Rotkappensorten. Ich habe mir die Pilze jetzt vor Ort angeschaut. Ich traue mich gar nicht es zu sagen, aber es muss ja sein. Die von meinen Eltern ausschließlich vorhandenen Birken waren ohne Ausnahme Pappeln. `Die Pilze waren für ein Foto noch zu klein. Jetzt stehe ich natürlich vor einem neuen Problem. Nun würde ich die deutlich rötere Art als Espenrotkappe bestimmen. Aber was mach ich mit der anderen. Kann eine Birkenrotkappe evtl. auch mal mit einer Pappel fremdgehen?
Ich erwarte nicht, das Du mir jetzt sagst was für Pilze es waren. Aber vielleicht noch mal was überhaupt möglich ist beim Begleitbaum Pappel.

Viele Grüße,

Marcell

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Re: @Jürgen

Jürgen, (vor 8050 Tagen) @ Marcell Rost

Hallo Marcell,

unter Pappel gibt's zunächst mal die Espenrotkappe Leccinum aurantiacum: Die hat durchaus orangefarbenen Hut ähnlich der Heiderotkappe, aber jung weiße Stielschuppen, die auch alt und betatscht nie ganz schwarz werden.

Dann gibt es unter Pappel gelegentlich Funde, die stark der Eichenrotkappe Leccinum quercinum ähneln (wobei ich annehme, dass sie auch zu dieser Art gehören, aber das ist nicht sicher). Die hat etwas dunkler ziegelroten bis braunroten Hut und jung zumindest unten rote bis braune Stielschuppen, die alt und betatscht schwarz werden können.

Die Heiderotkappe Leccinum versipelle kann man unter Pappel m. W. ausschließen. Nur die hat schon jung schwarze Stielschuppen, die auch so bleiben (mal abgesehen von der Nadelwald-Rotkappe Leccinum vulpinum/piceinum, die auch schwarzschuppig auftritt, aber hier wegen des Standorts nicht in Frage kommt).

Aber du ahnst schon: Ohne Foto...

Grüße, Jürgen