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Re: Keine Panik

Andreas ⌂, (vor 8053 Tagen) 8.003 Beiträge @ Boletus

Hallo
Die Chance dich bei deinem Hobby den Pilzen mit dem Fuchsbandwurm zu
infiszieren ist verschwindend klein.

Selbst "verschwindend klein" halte ich noch für maßlos übertrieben ....

Füchse markieren ihr Revier mit ihrem Kot, legen ihn also auf erhöhten Stellen wie Steine oder Baumstümpfe ab. Dass ein Fuchs auf Heidelbeer- oder Erdbeerpflanzen oder auf Pilze kackt, halte ich für ausgeschlossen, bei Him- und Brombeeren schlichtweg für technisch unlösbar. ABER: Es lassen sich auf Beeren und Pilzen immer wieder Fuchsbandwurmeier nachweisen - allerdings tote, die ein fester Bestandteil des Luftplanktons sind und daher überall zu finden sind! Tote Fuchsbandwurmeier sind aber nicht infektiös. Und lebende (= infektiöse) Eier sind zu schwer zum rumfliegen, dazu müssen sie erst austrocknen. Oder man nimmt sie direkt mit dem Fuchskot auf -> Kinder im Krabbelalter wären ein denkbares Opfer.
(Aussagen beruhen auf den Recherchen und Darlegungen von Walter Pätzold)

beste Grüße,
Andreas

Durch die aufgepauschte panikmacherei

der Medien lassen sich viele Leute erschrecken und verunsichern. Nicht
dass ich diese Gefahr in Abrede stellen will. Aber Hand aufs Herz, wenn
wir uns von allen so kommunizierten Gefahren beeinflussen lassen, mit was
dürfen wir uns denn noch ohne Ängste beschäftigen? Interessanterweise
beziehen sich diese Meldungen immer auf Waldgebiete. Nun ist es aber so,
dass ich die meisten Füchse in bewohnten Gebieten antreffe. In
unmittelbarer Nähe meiner Wohnadresse bewirtschaftet ein Landwirt ein Feld
mit Erdbeeren zu selber pflücken. Der Verzehr dieser Früchte während dem
ernten ist im Kilopreis inbegriffen. Insbesondere Eltern mit Kindern
nützen dieses Angebot, dass da einiges direkt vom Feld gegessen wird kann
man an den Mäulern der Kinder erkennen. Hier ignoriert man
erstaunlicherweise die "Gefahr" oschon ich grad auf diesem und
angrenzenden Felder fast allabentlich Füchse beobachte. Ich bin dann aber
schon erstaunt wenn die gleichen Eltern die Kindergärtninnen anweisen bei
Waldspaziergängen besonders darauf zu achten dass die Kids keine
wildgewachsenen Beeren konsumieren. Welch ein Wiederspruch! Das gleiche
gilt auch für die angrenzenden Gemüsefelder, selbstverständlich alles
biologer Anbau...aber wem kommt denn in den Sinn einen Kopfsalat auf die
larvenabtötende Temperatur zu erhitzen?
Hoffe dir deine Beunruhigung etwas gedämpft zu haben.
Beste Grüsse
Sepp

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