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Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Online

Dedimyk, (vor 8038 Tagen)

Hallo Pilzler im Forum,

als aktiver Mitarbeiter im Pilzkartierung 2000 Online möchte ich zum einen die sehr positive Entwicklung dieser Kartierung aufzeigen, anderseits aber auch zur verstärkten Mitarbeit aufrufen.
Ich habe eben mal wieder die statistischen Werte der Kartierung aufgerufen
( mache ich immer so alle 3-4Wochen )und folgend Zahlen ermittelt:
Angemeldete Melder: 57, davon haben immerhin 41 entsprechende Eingaben getätigt.
Insgesamt 10.155 Fundangaben in 332 MTB mit 524 Quadranten und 1.645 Arten.
Stand 26.10.04 um 17.30Uhr ( beachtlich erfreuliche Zahlen ).
Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung,wenn ich an die Anfänge beim Start im Frühjahr dieses Jahres denke.
Aber wenn ich an die Anzahl der Teilnehmer dieses Forums denke, müßten doch viel
mehr aktive Kartierer gewonnen werden können.
Es ist müßte doch einfach von Teilnehmern im Forum ,die Pilze zur Identifikation
einstellen,sein diese nach Bestimmung dann entsprechend in Pilzkartierung 2000
Online einzugeben und aktiv daran teilzunehmen.
Außerdem wäre es dann, nach Überwindung " der Hemmschwelle" ( Eingabe ins System
hat Axel Schilling hervorragend beschrieben ), möglich sofort alle ermittelten Daten einzugeben, ohne daß sie verloren gehen.

Also Pilzler bitte verstärkt teilnehmen.

Herzliche Grüße Detlef

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

martin, (vor 8038 Tagen) @ Dedimyk

hallo detlef,
die pilzkartierung finde ich eine tolle sache, hatte mich auch schon angemeldet und wollte loslegen, aber ehrlich gesagt fand ich die eingabe zu komplziert. ich habe trotz der beschreibung nicht ganz begriffen, wie ich die betreffenden kartenabschnitte bzw. standorte eintragen soll. und was "mtb" bedeutet, hat sich mir auch nicht gleich erschlossen.

vielleicht lag es ja daran, das ich nicht der absolute computer- und kartierungscrack bin, eine einfachere handhabung fände ich zumindest hilfreich.

viele grüße
martin

Hallo Pilzler im Forum,
als aktiver Mitarbeiter im Pilzkartierung 2000 Online möchte ich zum einen
die sehr positive Entwicklung dieser Kartierung aufzeigen, anderseits aber
auch zur verstärkten Mitarbeit aufrufen.
Ich habe eben mal wieder die statistischen Werte der Kartierung aufgerufen
( mache ich immer so alle 3-4Wochen )und folgend Zahlen ermittelt:
Angemeldete Melder: 57, davon haben immerhin 41 entsprechende Eingaben
getätigt.
Insgesamt 10.155 Fundangaben in 332 MTB mit 524 Quadranten und 1.645 Arten.
Stand 26.10.04 um 17.30Uhr ( beachtlich erfreuliche Zahlen ).
Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung,wenn ich an die Anfänge beim Start
im Frühjahr dieses Jahres denke.
Aber wenn ich an die Anzahl der Teilnehmer dieses Forums denke, müßten doch
viel
mehr aktive Kartierer gewonnen werden können.
Es ist müßte doch einfach von Teilnehmern im Forum ,die Pilze zur
Identifikation
einstellen,sein diese nach Bestimmung dann entsprechend in Pilzkartierung
2000
Online einzugeben und aktiv daran teilzunehmen.
Außerdem wäre es dann, nach Überwindung " der Hemmschwelle" (
Eingabe ins System
hat Axel Schilling hervorragend beschrieben ), möglich sofort alle
ermittelten Daten einzugeben, ohne daß sie verloren gehen.
Also Pilzler bitte verstärkt teilnehmen.
Herzliche Grüße Detlef

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Dedimyk, (vor 8038 Tagen) @ martin

Hallo Martin,

mein Vorschlag: Du schickst mir per Email einen Pilz, den Du eingeben willst und ich gebe ihn entsprechend ein und erkläre Dir hinterher, wie Du
die einzelnen Schritte nachvollziehen kannst. Ich brauche allerdings MTB ( Meßtischblatt-Nr.)zb. bei mir MTB 3529 ( Blatt Gifhorn ), den Qudranten ( MTB wird in 4 Quadranten unterteilt )sowie das MF ( Minutenfeld, Quadrant wird in 15 MF unterteilt ), Bundesland ( z.B. Niedersachsen ), Funddatum und Fundumstände ( Wirt etc. )dann klappt es.Ohne Axel Schilling vorzugreifen, der
Allen bei Bedarf entsprechend hilft,können wir es so probieren.

Viele Grüße Detlef

hallo detlef,

die pilzkartierung finde ich eine tolle sache, hatte mich auch schon
angemeldet und wollte loslegen, aber ehrlich gesagt fand ich die eingabe
zu komplziert. ich habe trotz der beschreibung nicht ganz begriffen, wie
ich die betreffenden kartenabschnitte bzw. standorte eintragen soll. und
was "mtb" bedeutet, hat sich mir auch nicht gleich erschlossen.
vielleicht lag es ja daran, das ich nicht der absolute computer- und
kartierungscrack bin, eine einfachere handhabung fände ich zumindest
hilfreich.
viele grüße
martin

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Wie werden die 15 Minutenfelder...

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Dedimyk

... im Quadranten aufgeteilt oder sinds 16?
Könnt da ja auch mal mit machen....

LG Christoph

mein Vorschlag: Du schickst mir per Email einen Pilz, den Du eingeben willst
und ich gebe ihn entsprechend ein und erkläre Dir hinterher, wie Du
die einzelnen Schritte nachvollziehen kannst. Ich brauche allerdings MTB (
Meßtischblatt-Nr.)zb. bei mir MTB 3529 ( Blatt Gifhorn ), den Qudranten (
MTB wird in 4 Quadranten unterteilt )sowie das MF ( Minutenfeld, Quadrant
wird in 15 MF unterteilt ), Bundesland ( z.B. Niedersachsen ), Funddatum
und Fundumstände ( Wirt etc. )dann klappt es.Ohne Axel Schilling
vorzugreifen, der
Allen bei Bedarf entsprechend hilft,können wir es so probieren.
Viele Grüße Detlef
hallo detlef,

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Piwo, (vor 8038 Tagen) @ Dedimyk

Hallo Pilzler im Forum,
als aktiver Mitarbeiter im Pilzkartierung 2000 Online möchte ich zum einen
die sehr positive Entwicklung dieser Kartierung aufzeigen, anderseits aber
auch zur verstärkten Mitarbeit aufrufen.
Ich habe eben mal wieder die statistischen Werte der Kartierung aufgerufen
( mache ich immer so alle 3-4Wochen )und folgend Zahlen ermittelt:
Angemeldete Melder: 57, davon haben immerhin 41 entsprechende Eingaben
getätigt.
Insgesamt 10.155 Fundangaben in 332 MTB mit 524 Quadranten und 1.645 Arten.
Stand 26.10.04 um 17.30Uhr ( beachtlich erfreuliche Zahlen ).
Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung,wenn ich an die Anfänge beim Start
im Frühjahr dieses Jahres denke.
Aber wenn ich an die Anzahl der Teilnehmer dieses Forums denke, müßten doch
viel
mehr aktive Kartierer gewonnen werden können.
Es ist müßte doch einfach von Teilnehmern im Forum ,die Pilze zur
Identifikation
einstellen,sein diese nach Bestimmung dann entsprechend in Pilzkartierung
2000
Online einzugeben und aktiv daran teilzunehmen.
Außerdem wäre es dann, nach Überwindung " der Hemmschwelle" (
Eingabe ins System
hat Axel Schilling hervorragend beschrieben ), möglich sofort alle
ermittelten Daten einzugeben, ohne daß sie verloren gehen.
Also Pilzler bitte verstärkt teilnehmen.
Herzliche Grüße Detlef

hallo Detlef,

ich beteilige mich bislang nicht an der Kartierung. Wenn ich mir vorstelle, daß alle (oder viele) aus dem von mir sehr geschätzten Forum lustig drauflos melden und kartieren, schätze ich den Wert der ganzen Sache sehr gering ein und erspare mir die Arbeit des Meldens.

Herzliche Grüße
Piwo

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Kartierung

saibling, (vor 8038 Tagen) @ Dedimyk

Hallo Detlef,

hab mich gerade angemeldet und schon die ersten 16 Arten eingetragen.
Geht einwandfrei und ohne Probleme. Einmal die sehr gut geschriebene Hilfe aufgerufen und schon gings los.

Nun stosse ich aber auf das erste kleine Problem. Ich wollte einen Fund
von Tricholoma scalpturatum eintragen. Dieser Pilz befindet sich allerdings
nicht in der Artenauswahl. Heisst der Pilz inzwischen anders? Oder wie kann man veranlassen, dass noch nicht enthaltene Arten in die Liste aufgenommen werden?

Grüsse
christian

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Re: Wie werden die 15 Minutenfelder...

Axel Schilling ⌂, (vor 8038 Tagen) @ Christoph G

Hallo Christoph,
Minutenfelder sind nur für Niedersachsen interessant. Das ist historisch so gewachsen, weil alle anderen Organismengruppen (Blütenpflanzen, Flechten, Insekten etc.) ebenfalls auf Minutenfeld-Basis in Niedersachsen erhoben werden.
In allen anderen Bundesländern wird die fortschreitende Quadrantenteilung angewendet. Ausgehend von einem Meßtischblatt (MTB), welches einer Topographischen Karte im Maßstab 1 : 25.000 entspricht, wird eine Vierteilung vorgenommen. Der Teil oben links bekommt die Nummer 1, oben rechts die Nummer 2, unten links die Nummer 3 und unten rechts die Nummer 4. Damit ist der Quadrant bestimmt, dieser heißt z.B. 4728/1 (für oben links). Nun kann man jeden Quadranten nochmals in gleicher Weise vierteilen und erhält so den ersten Teilquadranten. Vierteilt man den Teilquadranten weiter bekommt man Unter-Teilquadranten, dann Unter-Unter-Teilquadranten usw..
Für die Pilzkartierung ist die Unterteilung bis mindestens zum Quadranten gefordert. Eine höhere Genauigkeit bekommt man natürlich bei Angaben des Teilquadranten oder gar des Unter-Teilquadranten. In der Eingabemaske der Pilzkartierung gibt man diese Informationen wie folgt ein:

Beispiel:
MTB: 4827 (muß eingegeben werden)
Quadrant: 3 (muß eingegeben werden)
Teilquadrant: 41 (kann eingegeben werden)

Dieses Prinzip ist noch einmal in aller Ausführlichkeit in der Hilfe im Bereich Fundeingabe beschrieben.

Gruß

Axel

... im Quadranten aufgeteilt oder sinds 16?
Könnt da ja auch mal mit machen....
LG Christoph

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Danke !!!

saibling, (vor 8038 Tagen) @ Matthias

War genau das was ich gesucht habe. Hatte wohl Tomaten auf den Augen ;)

Grüsse
christian

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Re: Wie werden die 15 Minutenfelder...

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Axel Schilling

Danke Axel,
mich hats nur wegen den 15 Feldern interressiert, die andere unterteilung hab ich schon selber machen dürfen...und mich manchmal gefragt auf welcher seite des teilquadranten ich jetz bin ;-))

Gruß christoph

Hallo Christoph,
Minutenfelder sind nur für Niedersachsen interessant. Das ist historisch so
gewachsen, weil alle anderen Organismengruppen (Blütenpflanzen, Flechten,
Insekten etc.) ebenfalls auf Minutenfeld-Basis in Niedersachsen erhoben
werden.
In allen anderen Bundesländern wird die fortschreitende Quadrantenteilung
angewendet. Ausgehend von einem Meßtischblatt (MTB), welches einer
Topographischen Karte im Maßstab 1 : 25.000 entspricht, wird eine
Vierteilung vorgenommen. Der Teil oben links bekommt die Nummer 1, oben
rechts die Nummer 2, unten links die Nummer 3 und unten rechts die Nummer
4. Damit ist der Quadrant bestimmt, dieser heißt z.B. 4728/1 (für oben
links). Nun kann man jeden Quadranten nochmals in gleicher Weise
vierteilen und erhält so den ersten Teilquadranten. Vierteilt man den
Teilquadranten weiter bekommt man Unter-Teilquadranten, dann
Unter-Unter-Teilquadranten usw..
Für die Pilzkartierung ist die Unterteilung bis mindestens zum Quadranten
gefordert. Eine höhere Genauigkeit bekommt man natürlich bei Angaben des
Teilquadranten oder gar des Unter-Teilquadranten. In der Eingabemaske der
Pilzkartierung gibt man diese Informationen wie folgt ein: Beispiel: MTB:
4827 (muß eingegeben werden)
Quadrant: 3 (muß eingegeben werden)
Teilquadrant: 41 (kann eingegeben werden)
Dieses Prinzip ist noch einmal in aller Ausführlichkeit in der Hilfe im
Bereich Fundeingabe beschrieben.
Gruß
Axel

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Andreas ⌂, (vor 8038 Tagen) @ Piwo

Hallo Wolfgang,

[...] Wenn ich mir vorstelle,

daß alle (oder viele) aus dem von mir sehr geschätzten Forum lustig
drauflos melden und kartieren, schätze ich den Wert der ganzen Sache sehr
gering ein [...]

warum?

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Vielleicht weil außer Wolfgang....

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Andreas

... dir und noch einigen wenigen anderen Profis, alle hier (mich eingeschlossen) zu dumm zum kartieren sind ...:-((

Hallo Wolfgang,
[...] Wenn ich mir vorstelle,
warum?

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Re: Wie werden die 15 Minutenfelder...

Axel Schilling ⌂, (vor 8038 Tagen) @ Christoph G

Nur für Niedersachsen gilt die Minutenfeldeinteilung.
Ein Meßtischblatt (MTB) entspricht einer Topographischen Karte 1 : 25.000. Dieses MTB wird in 4 Quadranten aufgeteilt, wobei oben links der Quadrant 1, oben rechts der Quadrant 2, unten links der Quadrant 3 und unten rechts der Quadrant 4 sich befindet.
Bis hierher ist die Einteilung genauso wie in den anderen Bundesländern.
Die Minutenfeldeinteilung für Niedersachsen wird für jeden Quadranten vorgenommen. Die Einteilung eines jeden Quadranten erfolgt in drei Reihen und 5 Spalten. Dabei wird von links nach rechts hochgezählt.
Am einfachsten kann dies ein Schema verdeutlichen:

01 02 03 04 05
06 07 08 09 10
11 12 13 14 15

Beispiel für die Eingabe ins Kartierungsprogramm:

MTB: 2718 (muß eingegeben werden)
Quadrant: 2 (muß eingegeben werden)
Minutenfeld: 09 (kann eingeben werden)

Auf den Topogr. Karten des Pilzkartierungsprogramms Online ist dieses Minutenfeld-Netz im Bereich Niedersachsen eingezeichnet.

Gruß
Axel

... im Quadranten aufgeteilt oder sinds 16?
Könnt da ja auch mal mit machen....
LG Christoph

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Ah ok habs glau ich kapiert....

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Axel Schilling

... dann sind die Minutenfelder im Quadranten keine Quadrate sondern rechtecke?

gruß christoph

Nur für Niedersachsen gilt die Minutenfeldeinteilung.
Ein Meßtischblatt (MTB) entspricht einer Topographischen Karte 1 : 25.000.
Dieses MTB wird in 4 Quadranten aufgeteilt, wobei oben links der Quadrant
1, oben rechts der Quadrant 2, unten links der Quadrant 3 und unten rechts
der Quadrant 4 sich befindet.
Bis hierher ist die Einteilung genauso wie in den anderen Bundesländern.
Die Minutenfeldeinteilung für Niedersachsen wird für jeden Quadranten
vorgenommen. Die Einteilung eines jeden Quadranten erfolgt in drei Reihen
und 5 Spalten. Dabei wird von links nach rechts hochgezählt.
Am einfachsten kann dies ein Schema verdeutlichen: 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10
11 12 13 14 15
Beispiel für die Eingabe ins Kartierungsprogramm: MTB: 2718 (muß eingegeben
werden)
Quadrant: 2 (muß eingegeben werden)
Minutenfeld: 09 (kann eingeben werden)
Auf den Topogr. Karten des Pilzkartierungsprogramms Online ist dieses
Minutenfeld-Netz im Bereich Niedersachsen eingezeichnet.
Gruß
Axel

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

DirkW, (vor 8038 Tagen) @ Piwo

hallo Detlef,
ich beteilige mich bislang nicht an der Kartierung. Wenn ich mir vorstelle,
daß alle (oder viele) aus dem von mir sehr geschätzten Forum lustig
drauflos melden und kartieren, schätze ich den Wert der ganzen Sache sehr
gering ein und erspare mir die Arbeit des Meldens.

hallo wolfgang - wo ist das problem? wenn jeder gewissenhaft nur das eingibt, was er hundertprozentig genau kennt, ist das programm doch sehr sinnvoll, und wenns nur eine handvoll arten sind ...
gruß dirk

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Re: Vielleicht weil außer Wolfgang....

Andreas ⌂, (vor 8038 Tagen) @ Christoph G

... dir und noch einigen wenigen anderen Profis, alle hier (mich
eingeschlossen) zu dumm zum kartieren sind ...:-((

Hallo Christoph,

wohl kaum!
Zumindest dürfte Wolfgang (dem ich solche Gedanken eigentlich nicht zutraue) dann ziemlich einzig mit seiner Meinung dastehen.

Du weißt, wie wichtig mir Daten z.B. für die Ba.-Wü.-Bände sind, auch und besonders von Dir. Aber auch von anderen selbstverständlich, die weniger "können" als Du und die auch vielleicht weniger Daten und weniger spektakuläre Funde melden. Auch die Maronenröhrlings-Karte mit den ganzen Punkten im Schwarzwald ist ja nicht erraten sondern kartiert worden. Und das muss ja erstmal von jemandem bzw. vielen Jemanden gemacht werden. Eine verbreitungskarte vom Ockertäubling in Baden-Württemberg sähe halt recht doof aus, wenn im Schwarzwald größere Lücken wäre. Die Art ist dort mit Sicherheit in jedem Quadranten anzutreffen, aber es muss trotzdem erstmal jemand/viele Jemande dorthin und sie auch suchen und melden. Jeder der die Karte einer solchen Allerweltsart sieht erkennt auf den ersten Blick wie gut das Gebiet kartiert wurde. Das ist mir mindestens genauso wichtig, wie von einer seltenen Art mit 6 Fundpunkten in Ba.-Wü. noch einen siebten und achten zu bekommen.

Im übrigen kommen die gemeldeten Funde erstmal zum jeweiligen Länderbeauftragten, der sie auf Plausibilität kontrolliert, gegebenfalls beim melder hinterfragt und dann über die Freigabe entscheidet. Und dabei kann dann auch mal die eine oder andere Fundmeldung nicht standhalten und wird dann nicht in die DGfM-Datenbank übernommen. Das liegt aber in der Hand des Länderkoordinatoren, was ich auch vernünftig finde. Im übrigen betrifft dies für Ba.-Wü. durchaus auch eigene Funde, vorwiegend aus meinen ersten Jahren, die ich nun lieber aus der Datenbank lösche, weil ich mir heute nicht mehr sicher genug bin.

Mein Grund, warum ich keine Funde online eingebe ist schlicht der, dass ich direkt ins DGfM2000 Programm eingebe. Und doppelt muss ich das nun nicht gemacht haben, so langweilig ist mir noch nicht.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Vielleicht weil außer Wolfgang....

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

klar dass das nicht deine Meinung ist (hab ich auch nie gedacht) Fand halt werners kommentar ein bissle überheblich und der Kartierungssache wenig dienlich. Hab übrigens noch einige Funddaten der letzten fünf Jahre auf Lager, besonders Cortinarien aber auch anderes, eigentlich für die schon erschienenen Bänden. Wenn du mir sagst in welcher Form`s für dich am besten ist, lass ichs dir zukommen, oder reichts für den nächsten Band mit oben genanntem online programm?

LG Christoph

d: Hallo Christoph,

wohl kaum!
Zumindest dürfte Wolfgang (dem ich solche Gedanken eigentlich nicht zutraue)
dann ziemlich einzig mit seiner Meinung dastehen.
Du weißt, wie wichtig mir Daten z.B. für die Ba.-Wü.-Bände sind, auch und
besonders von Dir. Aber auch von anderen selbstverständlich, die weniger
"können" als Du und die auch vielleicht weniger Daten und
weniger spektakuläre Funde melden. Auch die Maronenröhrlings-Karte mit den
ganzen Punkten im Schwarzwald ist ja nicht erraten sondern kartiert
worden. Und das muss ja erstmal von jemandem bzw. vielen Jemanden gemacht
werden. Eine verbreitungskarte vom Ockertäubling in Baden-Württemberg sähe
halt recht doof aus, wenn im Schwarzwald größere Lücken wäre. Die Art ist
dort mit Sicherheit in jedem Quadranten anzutreffen, aber es muss trotzdem
erstmal jemand/viele Jemande dorthin und sie auch suchen und melden. Jeder
der die Karte einer solchen Allerweltsart sieht erkennt auf den ersten
Blick wie gut das Gebiet kartiert wurde. Das ist mir mindestens genauso
wichtig, wie von einer seltenen Art mit 6 Fundpunkten in Ba.-Wü. noch
einen siebten und achten zu bekommen.
Im übrigen kommen die gemeldeten Funde erstmal zum jeweiligen
Länderbeauftragten, der sie auf Plausibilität kontrolliert, gegebenfalls
beim melder hinterfragt und dann über die Freigabe entscheidet. Und dabei
kann dann auch mal die eine oder andere Fundmeldung nicht standhalten und
wird dann nicht in die DGfM-Datenbank übernommen. Das liegt aber in der
Hand des Länderkoordinatoren, was ich auch vernünftig finde. Im übrigen
betrifft dies für Ba.-Wü. durchaus auch eigene Funde, vorwiegend aus
meinen ersten Jahren, die ich nun lieber aus der Datenbank lösche, weil
ich mir heute nicht mehr sicher genug bin.
Mein Grund, warum ich keine Funde online eingebe ist schlicht der, dass ich
direkt ins DGfM2000 Programm eingebe. Und doppelt muss ich das nun nicht
gemacht haben, so langweilig ist mir noch nicht.
beste Grüße,
Andreas

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Re: Ah ok habs glau ich kapiert....

Axel Schilling ⌂, (vor 8038 Tagen) @ Christoph G

... dann sind die Minutenfelder im Quadranten keine Quadrate sondern
rechtecke?
gruß christoph

So ist's.

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Piwo, (vor 8038 Tagen) @ DirkW

hallo wolfgang - wo ist das problem? wenn jeder gewissenhaft nur das eingibt,
was er hundertprozentig genau kennt, ist das programm doch sehr sinnvoll,
und wenns nur eine handvoll arten sind ...
gruß dirk

hallo Dirk,

zunächst einmal: niemand ist perfekt, d.h. jeder kann sich bei Bestimmungen irren auch die sog. Profis, von denen ich keiner bin. Aber du setzt voraus, DASS jeder gewissenhaft nur das eingibt was er 100%ig genau kennt. Da liegt m.E. der Hund begraben. Bei den Forumsteilnehmern (und damit den potentiellen Kartierern) ist halt die Fähigkeit auch mal eigene Bestimmungen infrage zu stellen, sehr unterschiedlich ausgebildet, teils auch kaum vorhanden. Sie sind halt von sich selbst überzeugt, was grundsätzlich ja kein Fehler sein muß. Mir geht es wie Andreas, der auch sagt, daß er an der einen und anderen seiner alten Bestimmungen Zweifel hat. Nur am Anfang unterliegt mein leicht einer Selbsttäuschung. Ich habe schon viele Jahre ornithologische Kartierungen gemacht und weiß wohl wovon ich rede. Und erst recht bin ich nicht so vermessen, daß ich meine, andere wären zu dumm zum Kartieren oder Bestimmen. Auch weiß ich aus meiner Erfahrung heraus, daß selbst geprüfte PSV (ich bin "Freischaffender") noch ganz schöne Eier ins falsche Nest legen. In der Ornithologie gibt es z.B. einen Bundesseltenheitenausschuß (schön gelle), der bei bestimmten Arten die Gültigkeit der Meldung überprüft. Wenn ich es richtig verstehe, entscheidet im Zweifel bei der Pilzkartierung "nur" der Landesbeauftragte. Ja und wenn ich dies alles bedenke, habe ich halt erhebliche Zweifel am Wert der Kartierung, die mir damit zu wenig abgesichert und aussagekräftig ist.

Herzliche Grüße
Piwo

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Thomas Pruß, (vor 8038 Tagen) @ Piwo

Moin Piwo,
ich verstehe auch nicht ganz, was so schlimm daran sein soll, wenn möglichst viele ihre Funde melden und eintragen. Klar, es wird immer wieder Falscheintragungen geben, das kann man gar nicht ausschließen (ich weiß z. B. auch nicht, ob ich meine beiden „Probemeldungen“ richtig eingetragen habe, weil ich mich mit dem System der MTB-Karten bislang gar nicht beschäftigt habe. Ich habe mich da aber jetzt mal reingefuchst und hoffe, dass ich das System kapiert habe.) Aber: Bei vielen Eintragungen wirst du immer viele richtige Bestimmungen dabei haben, während die Falschbestimmungen immer geringer ausfallen. Und die werden schon aus rein statistischen Gründen immer weniger werden, je größer die Anzahl der Medungen wird. Oder anders ausgedrückt: In der Masse wird der absolute Fehler immer geringer sein. Wenn wirklich, beispielsweise, der eine oder andere einen kalkholden Pilz auf Urgestein meldet, fällt dieser Kandidat in der Karte auf wie ein bunter Hund. Er kann dann gelöscht oder muss verifiziert werden.
Ich mach’ auf jeden Fall mit, denn es ist spannend, macht Spaß und bringt Erkenntnisgewinn!

Grüsslis
Thomas

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@Piwo

Huperzia ⌂, (vor 8037 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo,

Ich weiß nicht, ob Axel das hier schon genannt hat, aber bei dem Programm gibt es die Möglichkeit, bestimmte Einträge von bestimmten Eingebern eben nicht zu übernehmen bzw. zu löschen. Wenn also jemand nur "Quatsch" eingibt, dann kann man den Quatsch mit einem Knopfdruck auch wieder entfernen.
Vorteil daß eben alle eingeben können ist auf jeden Fall eine große Motivation für die breite Pilzlermasse und da fängt ja jeder "Spitzenkartierer" mal an....naja und motiviert wird man vielleicht noch schneller einer ;-).

Die Kontrollfunktion des ganzes halte ich auch für sehr groß, weil ich doch aufhorche, wenn jemand aus meiner Gegend einen Pilz meldet, den ich hier nicht vermute. Da werd ich natürlich nachprüfen - einmal, ob es stimmt und zum anderen, weil ich den Pilz vielleicht mal kennenlernen will. (Mal ganz abgesehen davon, daß ich vielleicht auch schon aufhorche, wer das ist, der in meiner Gegend Steinpilze meldet und ob ich den nicht irgendwie mal kennenlernen könnte ;-).)

Die Gefahr einer "Verwässerung" sehe ich bei einer Online-Kartierung oder überhaupt bei Transparenz gar nicht - im Gegenteil. Es kann Kontakte und Austausch nur fördern.

Viele Grüße,

Tanja

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Absolut richtig!

Andreas ⌂, (vor 8037 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Piwo,
ich verstehe auch nicht ganz, was so schlimm daran sein soll, wenn möglichst
viele ihre Funde melden und eintragen. Klar, es wird immer wieder
Falscheintragungen geben, das kann man gar nicht ausschließen (ich weiß z.
B. auch nicht, ob ich meine beiden „Probemeldungen“ richtig eingetragen
habe, weil ich mich mit dem System der MTB-Karten bislang gar nicht
beschäftigt habe. Ich habe mich da aber jetzt mal reingefuchst und hoffe,
dass ich das System kapiert habe.) Aber: Bei vielen Eintragungen wirst du
immer viele richtige Bestimmungen dabei haben, während die
Falschbestimmungen immer geringer ausfallen. Und die werden schon aus rein
statistischen Gründen immer weniger werden, je größer die Anzahl der
Medungen wird. Oder anders ausgedrückt: In der Masse wird der absolute
Fehler immer geringer sein. Wenn wirklich, beispielsweise, der eine oder
andere einen kalkholden Pilz auf Urgestein meldet, fällt dieser Kandidat
in der Karte auf wie ein bunter Hund. Er kann dann gelöscht oder muss
verifiziert werden.

Genau so ist es!
Als einer der Länderkoordinatoren (Ba.-Wü.) kann ich versichern, dass von der Kontrollfunktion durchaus Gebrauch gemacht wird und dass erstaunliche Eingaben gegengecheckt werden. Statt einesBundessetlenheitenausschusses gibt es eben 16 Landesseltenheitsauschüsse.
Dass diese Kontrollfunktion durchaus funktioniert, kann ich aus meiner nunmehr langjährigen Erfahrung beim Bearbeiten der Baden-Württemberg-Flora bestätigen. Auch unwissentliche Fehleingaben fallen auf: Wenn also mal einer abkürzenderweise "Cort glaucop" für Cortinarius glaucopus eingibt und nicht merkt dass er damit bei "Cortinarius glaucoprasinus" statt glaucopus landet, dann fällt dem Länderbearbeiter das im Normalfall auf. Auch dass "Lepiota rubella" merkwürdigerweise in ganz Ba.-Wü. nur von einer Person, dann aber gleich 8 Mal und in Verbindung mit Brennnessel gefunden wurde, muss Rücksprache erfordern. In diesem Fall bin ich allerdings selber draufgekommen: Gemeint war "Leptospora rubella", eigegeben wurde die Abkürzung "Lep rub". Es gibt viele solcher Beispiele.
Ein weiteres Beispiel war der Name Boletus erythropus, der eine Zeit lang für Boletus queletii gebraucht wurde. Natürlich fiel dies bei der Auswertung der Standortbedingungen auf, denn erythropus ist Säurezeiger, queletii Kalkzeiger. Dennoch war natürlich eine Rücksprache mit allen Eingebern von erythropus + Kalkboden erforderlich, denn es waren auch zwei Meldungen dabei, die tatsächlich den eryhtropus-Flocki auf Kalkboden (stark oberflächenversauert) gefunden hatten.

Diese Verifizierung der Angaben mag recht viel Zeit in Anspruch nehmen und natürlich wird auch nicht jeder Waldfreundrübling hinterfragt. Aber in der Masse der Eingaben fällt, wie Thomas auch schon sagte, die eine oder andere irrtümliche dann auch nicht mehr ins Gewicht. Für Ba.-Wü. liegen etwa 600.000 Datensätze vor, für häufigere Arten wie z.B. den Steinpilz so etwa 1000 Einträge (teils "nur" Fundort, Finder, Datum, aber teils auch mit bis zu 15 ökologischen Begleitdaten). Wenn da dann mal einer Fichte eingibt, obwohl Buche auch noch dabei stand, dann fällt das nicht ins Gewicht. Wenn aber einer der Birken-Steinpilz eingibt und Birke notiert, dann wird das trotzdem nicht blindlings geglaubt, denn so seltene und dabei kritische Funde werden wohl stets hinterfragt, um Bild oder Exsikkat gebeten oder ähnliches. O.k., von Jürgen Schreiner und Christoph Hahn würde ich's unbesehen glauben, aber schon bei mir selber müßte ich das erst mal von jemand anderem bestätigen lassen um mir das zuzutrauen.

Ich kann nur alle ermuntern, Daten zu liefern, nach bestem Wissen und Gewissen natürlich und ihrem Können entsprechend. Ganz klar ist, dass lieber weniger und dafür sicher richtiges als mehr und manchmal unsicheres eingegeben werden soll.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Absolut richtig!

Piwo, (vor 8037 Tagen) @ Andreas

Ganz klar ist, dass

lieber weniger und dafür sicher richtiges als mehr und manchmal unsicheres
eingegeben werden soll.
beste Grüße,
Andreas

hallo Andreas,

wenn das denn so geschieht, waren meine geäußerten Bedenken ja nicht umsonst. Viel Spaß beim Kartieren.
Übrigens gehen meine von mir als wichtig erachteten Daten nicht verloren, sie landen bei zwei Personen, die über ihre weitere Verwendung sicher sehr fachkundig entscheiden und sie natürlich ggf. auch überprüfen anhand von Protokoll, Dia und Exsikkat.

Herzliche Grüße
Piwo

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Wo....

Arcarith, (vor 8037 Tagen) @ saibling

Wie heist die adresse will mich auch anmelden!

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www.synopwin.de ist Adresse, Gruß Detlef *oT*

Dedimyk, (vor 8037 Tagen) @ Arcarith

- kein Text -

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Dedimyk, (vor 8037 Tagen) @ Thomas Pruß

Bravo Thomas,

das ist die richtige Einstellung.

Gruß Detlef
Moin Piwo,

ich verstehe auch nicht ganz, was so schlimm daran sein soll, wenn möglichst
viele ihre Funde melden und eintragen. Klar, es wird immer wieder
Falscheintragungen geben, das kann man gar nicht ausschließen (ich weiß z.
B. auch nicht, ob ich meine beiden „Probemeldungen“ richtig eingetragen
habe, weil ich mich mit dem System der MTB-Karten bislang gar nicht
beschäftigt habe. Ich habe mich da aber jetzt mal reingefuchst und hoffe,
dass ich das System kapiert habe.) Aber: Bei vielen Eintragungen wirst du
immer viele richtige Bestimmungen dabei haben, während die
Falschbestimmungen immer geringer ausfallen. Und die werden schon aus rein
statistischen Gründen immer weniger werden, je größer die Anzahl der
Medungen wird. Oder anders ausgedrückt: In der Masse wird der absolute
Fehler immer geringer sein. Wenn wirklich, beispielsweise, der eine oder
andere einen kalkholden Pilz auf Urgestein meldet, fällt dieser Kandidat
in der Karte auf wie ein bunter Hund. Er kann dann gelöscht oder muss
verifiziert werden.
Ich mach’ auf jeden Fall mit, denn es ist spannend, macht Spaß und bringt
Erkenntnisgewinn!
Grüsslis
Thomas

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Re: Absolut richtig!

Dedimyk, (vor 8037 Tagen) @ Andreas

Hallo im Forum,

ich kann Andreas nur zustimmen. Ich handhabe es genau wie er.Klare Sachen, wo Biotop , Bodenbeschaffenheit und Jahreszeit stimmen werden eingegeben.
Bei Zweifelsfällen wird Rat von Spezialisten eingeholt. Ich vergesse nie die
Arbeit und Ausdauer, die ich aufwenden mußte, um sicher den Giftschirmling Macrolepiota rhacodes var. venenata ( venenata )zu bestimmen. Bei Pilzberatungen habe ich alle Safranschirmpilze aus dem Garten nicht freigegeben, da es ja anstelle von Macrolepiota rhacodes var. hortensis auch der o.g.Giftschirmpilz sein konnte.Ich habe Georg Müller aus Ganderkese Fk. übergeben, die m.E. die Merkmale des Giftschirmpilzes, wie sternförmige braune Kappe,sehr dickfleischig, trübrot anlaufend und vor allem die dicke abgestzte
breite Knolle aufwiesen, trotzdem war es nicht eindeutig klar, da es ein Einzelfruchtkörper war und damit das typische in "dichten Büscheln" fehlte.
Ich habe natürlich nicht kartiert. Letztes Jahr wurde mir dann eine zusammenhängende 4-er-Gruppe als Bestandteil einer 8-er-Gruppe gebracht Fundort auf einem Komposthaufen. Ich habe diese Gruppe fotografiert und die getrocknete Gruppe als Exsikkat und Bilder Georg Müller nach Ganderkese zur Begutachtung geschickt und der hat mir dann endlich den Giftschirmling bestätigt.
Und erst dann habe ich den Fund kartiert mit Hinweis "det: Georg Müller, Ganderkese".
Damit ist für Klaus Wöldecke als Länderkoordinator für Niedersachsen klar, daß diese seltene Eintragung plausibel ist.Ähnlich verfahre ich mit sehr seltenen Pilzen, wie z.B. den Eichenzungenporling Piptoporus quercinus RL1, den ich Klaus Wöldecke zur Begutachtung übergab und dann erst kartierte.
Ich bin der gleichen Meinung wie Andreas, daß Plausibilitätsprüfungen der Länderkoordinatoren doch echte Ungereimtheiten beseitigen und deshalb jeder nach besten Kenntnissen kartieren sollte, auch unter Zuhilfenaheme des Forums, wie es bereits geschieht, oder auch mal im Sonderfall einen Spezi konsultieren.
Für die Kartierung kann es nur von Vorteil sein, wenn sich soviel wie möglich beteiligen, um flächendeckend Erfassungswerte zu erhalten.
Also keine Angst, teilnehmen, aber natürlich wie Andreas meint, nur sichere Bestimmungen eingeben.

Herzliche Grüße Detlef

Genau so ist es!

Als einer der Länderkoordinatoren (Ba.-Wü.) kann ich versichern, dass von der
Kontrollfunktion durchaus Gebrauch gemacht wird und dass erstaunliche
Eingaben gegengecheckt werden. Statt eines Bundessetlenheitenausschusses
gibt es eben 16 Landesseltenheitsauschüsse.
Dass diese Kontrollfunktion durchaus funktioniert, kann ich aus meiner
nunmehr langjährigen Erfahrung beim Bearbeiten der Baden-Württemberg-Flora
bestätigen. Auch unwissentliche Fehleingaben fallen auf: Wenn also mal
einer abkürzenderweise "Cort glaucop" für Cortinarius glaucopus
eingibt und nicht merkt dass er damit bei "Cortinarius
glaucoprasinus" statt glaucopus landet, dann fällt dem
Länderbearbeiter das im Normalfall auf. Auch dass "Lepiota
rubella" merkwürdigerweise in ganz Ba.-Wü. nur von einer Person, dann
aber gleich 8 Mal und in Verbindung mit Brennnessel gefunden wurde, muss
Rücksprache erfordern. In diesem Fall bin ich allerdings selber
draufgekommen: Gemeint war "Leptospora rubella", eigegeben wurde
die Abkürzung "Lep rub". Es gibt viele solcher Beispiele.
Ein weiteres Beispiel war der Name Boletus erythropus, der eine Zeit lang für
Boletus queletii gebraucht wurde. Natürlich fiel dies bei der Auswertung
der Standortbedingungen auf, denn erythropus ist Säurezeiger, queletii
Kalkzeiger. Dennoch war natürlich eine Rücksprache mit allen Eingebern
von erythropus + Kalkboden erforderlich, denn es waren auch zwei Meldungen
dabei, die tatsächlich den eryhtropus-Flocki auf Kalkboden (stark
oberflächenversauert) gefunden hatten.
Diese Verifizierung der Angaben mag recht viel Zeit in Anspruch nehmen und
natürlich wird auch nicht jeder Waldfreundrübling hinterfragt. Aber in der
Masse der Eingaben fällt, wie Thomas auch schon sagte, die eine oder
andere irrtümliche dann auch nicht mehr ins Gewicht. Für Ba.-Wü. liegen
etwa 600.000 Datensätze vor, für häufigere Arten wie z.B. den Steinpilz so
etwa 1000 Einträge (teils "nur" Fundort, Finder, Datum, aber
teils auch mit bis zu 15 ökologischen Begleitdaten). Wenn da dann mal
einer Fichte eingibt, obwohl Buche auch noch dabei stand, dann fällt das
nicht ins Gewicht. Wenn aber einer der Birken-Steinpilz eingibt und Birke
notiert, dann wird das trotzdem nicht blindlings geglaubt, denn so seltene
und dabei kritische Funde werden wohl stets hinterfragt, um Bild oder
Exsikkat gebeten oder ähnliches. O.k., von Jürgen Schreiner und Christoph
Hahn würde ich's unbesehen glauben, aber schon bei mir selber müßte ich
das erst mal von jemand anderem bestätigen lassen um mir das zuzutrauen.
Ich kann nur alle ermuntern, Daten zu liefern, nach bestem Wissen und
Gewissen natürlich und ihrem Können entsprechend. Ganz klar ist, dass
lieber weniger und dafür sicher richtiges als mehr und manchmal unsicheres
eingegeben werden soll.
beste Grüße,
Andreas

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

martin, (vor 8037 Tagen) @ Dedimyk

hallo detlef,
danke für dein angebot, aber gerade mit den angaben der "mtb", quadranten und minutenfeldern hatte ich meine probleme.
jetzt hab ich mich aber nochmals hingesetzt und in muse mich mit den eingaben beschäftigt, und siehe: es hat doch geklappt! :-)
jetzt wo ich weiß, in welchem "mtb" und quadranten... ich lebe, wird es wohl einfacher in zukunft!

danke dir nochmals für deine angebotene hilfe!

viele grüße
martin

mein Vorschlag: Du schickst mir per Email einen Pilz, den Du eingeben willst
und ich gebe ihn entsprechend ein und erkläre Dir hinterher, wie Du
die einzelnen Schritte nachvollziehen kannst. Ich brauche allerdings MTB (
Meßtischblatt-Nr.)zb. bei mir MTB 3529 ( Blatt Gifhorn ), den Qudranten (
MTB wird in 4 Quadranten unterteilt )sowie das MF ( Minutenfeld, Quadrant
wird in 15 MF unterteilt ), Bundesland ( z.B. Niedersachsen ), Funddatum
und Fundumstände ( Wirt etc. )dann klappt es.Ohne Axel Schilling
vorzugreifen, der
Allen bei Bedarf entsprechend hilft,können wir es so probieren.
Viele Grüße Detlef
hallo detlef,

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Re: Positive Entwicklung Pilzkartierung 2000 Onlin

Dedimyk, (vor 8037 Tagen) @ martin

Hallo Martin,

es freut mich, daß die Eingaben bei Dir geklappt haben und ich darf Dich damit recht herzlich im Kreise der 2000 Online-Kartierer begrüßen.
Erfolgreiche Arbeit und recht herzliche Grüße

Detlef

hallo detlef,

danke für dein angebot, aber gerade mit den angaben der "mtb",
quadranten und minutenfeldern hatte ich meine probleme.
jetzt hab ich mich aber nochmals hingesetzt und in muse mich mit den eingaben
beschäftigt, und siehe: es hat doch geklappt! :-)
jetzt wo ich weiß, in welchem "mtb" und quadranten... ich lebe,
wird es wohl einfacher in zukunft!
danke dir nochmals für deine angebotene hilfe!
viele grüße
martin