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Bestimmungshilfe (Röhrling) *PIC*

amanitarubescens, (vor 8033 Tagen)

Hallo liebe Pilzler,

ich bin neu hier in diesem Forum, habe aber schon eifrig mitgelesen und weiß deshalb, daß es hier einige Spezialisten gibt.

Habe gestern drei mir unbekannte Röhrlinge gefunden. (2 Bilder)
Die wachsen jedes Jahr an der gleichen Stelle in einem Nadelwald.
Bisher haben wir sie für Kiefernsteinpilze gehalten, laut unserer Literatur kann das aber nicht sein, weil jegliche Netzzeichnung fehlt, und sowohl die Röhren als auch das Fleisch schwach blauen.
Kurze Beschreibung: Kastanienbrauner Hut, kräftige Statur, festes weißes Fleisch, Röhren helloliv, Poren etwas gelblicher, keinerlei Netzzeichnung am Stiel, Geruch schwer zu beschreiben, ähnelt eher dem der Steinis, ganz anders als Maronen.
Laut unserer Literatur könnte es Boletus fragrans sein, paßt aber vom Standort her nicht (kein Laubwald).

Bei der Gelegenheit kann mir vielleicht auch jemand ein Buch empfehlen ?
Das ausführlichste meiner 5 Pilzbücher ist "Pareys Buch der Pilze".

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Schonmal danke für Antworten

Pilzige Grüße - Sabine

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Re: Bestimmungshilfe (Röhrling)

Andreas ⌂, (vor 8033 Tagen) @ amanitarubescens

Hallo,

wie Harald-Andres schon sagte sind das Maronen ('tschuldigung: Maronenfarbene Filzröhrlinge) auch wenn Du die kaum als solche erkennst. Die an trockenen Stellen wachsenden Exemplare sind meist kurzstielig, kompakt und verfärben kaum blau - wirken also eher wie ein Steinpilz. Die unter feuchtem Gras wachsenden sind dagegen lang- und dünnstielig, schmierig auf dem Hut und blauen schnell und deutlich. Zwischen diesen beiden Extremen findest Du alles an Zwischenformen, aber zugegeben: die Extreme sehen sich nicht besonders ähnlich ....

beste Grüße,
Andreas

Hallo liebe Pilzler,
ich bin neu hier in diesem Forum, habe aber schon eifrig mitgelesen und weiß
deshalb, daß es hier einige Spezialisten gibt.
Habe gestern drei mir unbekannte Röhrlinge gefunden. (2 Bilder)
Die wachsen jedes Jahr an der gleichen Stelle in einem Nadelwald.
Bisher haben wir sie für Kiefernsteinpilze gehalten, laut unserer Literatur
kann das aber nicht sein, weil jegliche Netzzeichnung fehlt, und sowohl
die Röhren als auch das Fleisch schwach blauen.
Kurze Beschreibung: Kastanienbrauner Hut, kräftige Statur, festes weißes
Fleisch, Röhren helloliv, Poren etwas gelblicher, keinerlei Netzzeichnung
am Stiel, Geruch schwer zu beschreiben, ähnelt eher dem der Steinis, ganz
anders als Maronen.
Laut unserer Literatur könnte es Boletus fragrans sein, paßt aber vom
Standort her nicht (kein Laubwald).
Bei der Gelegenheit kann mir vielleicht auch jemand ein Buch empfehlen ?
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Pilzige Grüße - Sabine

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Herzlich wilkommen, sind Maronenröhrlinge, Detlef *oT*

Dedimyk, (vor 8033 Tagen) @ amanitarubescens

- kein Text -

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Danke für Eure Antworten ! *oT*

amanitarubescens, (vor 8033 Tagen) @ amanitarubescens

- kein Text -

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Re: Bestimmungshilfe (Röhrling)

Max, (vor 8033 Tagen) @ amanitarubescens

Hallo Sabine

Ich habe vor ein paar Tagen auch aussergewöhnliche Maronenröhrlinge gefunden. Die hatten wirklich bauchige Stiele und waren ebenso gross und voluminös wie ausgewachsene Steinpilze. Zudem waren dies nicht etwa alte Exemplare sondern junge knackige. Leider sind mir die Fotos von diesen Riesen missglückt.
Dieser Pilz scheint tatsächlich in seiner Wuchsform eine grosse Bandbreite aufzuweisen.

Gruss Max

Hallo liebe Pilzler,
ich bin neu hier in diesem Forum, habe aber schon eifrig mitgelesen und weiß
deshalb, daß es hier einige Spezialisten gibt.
Habe gestern drei mir unbekannte Röhrlinge gefunden. (2 Bilder)
Die wachsen jedes Jahr an der gleichen Stelle in einem Nadelwald.
Bisher haben wir sie für Kiefernsteinpilze gehalten, laut unserer Literatur
kann das aber nicht sein, weil jegliche Netzzeichnung fehlt, und sowohl
die Röhren als auch das Fleisch schwach blauen.
Kurze Beschreibung: Kastanienbrauner Hut, kräftige Statur, festes weißes
Fleisch, Röhren helloliv, Poren etwas gelblicher, keinerlei Netzzeichnung
am Stiel, Geruch schwer zu beschreiben, ähnelt eher dem der Steinis, ganz
anders als Maronen.
Laut unserer Literatur könnte es Boletus fragrans sein, paßt aber vom
Standort her nicht (kein Laubwald).
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... oft liegt es am Nährstoffgehalt des Bodens!

Blausprödler, (vor 8033 Tagen) @ Max

Hallo Max!

... oft liegt es am Nährstoffgehalt des Bodens!
Natürlich gibt es auch eine Maronenart, die mehr im feuchtem Gras wächst, dünne Stiele und relativ kleine Fruchtkörper hat. Die Hutfarbe ist bei dieser Art mehr hellbraun. Das Fleisch weniger konsistent eher schwabbelig.
Also Max freu dich wenn du die kernigen schönen Maronenröhrlinge findest - giftige Arten gibt es nicht - ausgenommen der hohen Cäsium- und Cadmiumbelastung. Wenn du nicht mehr wie 12 kg im Jahr verzehrst ist auch dies akzeptabel.

Gruß aus Niederbayern

Wolfgang

Hallo Sabine
Ich habe vor ein paar Tagen auch aussergewöhnliche Maronenröhrlinge gefunden.
Die hatten wirklich bauchige Stiele und waren ebenso gross und voluminös
wie ausgewachsene Steinpilze. Zudem waren dies nicht etwa alte Exemplare
sondern junge knackige. Leider sind mir die Fotos von diesen Riesen
missglückt.
Dieser Pilz scheint tatsächlich in seiner Wuchsform eine grosse Bandbreite
aufzuweisen.
Gruss Max