Re: C. geotropa o. nebularis - o. was ganz anderes
Hallo Andreas und alle anderen,
ich finde, das könnte auch ein Mönchskopf sein. Irgendwie gefällt mir
weder
Ich rätsele schon seit Tagen an diesen überdimensionalen Pilzen,
die überall in großen Mengen auftauchen und in Hexenringen wachsen.
Meine habe ich zuletzt am Wochenende gesehen, im Staatsforst Siegburg
(zwischen Bergischem Land und Wahner Heide).Genau die Nebelkappe und der Mönchskopf kamen bei mir in die
engere Auswahl der möglichen Arten, wobei die Farbe oft grau ist
wie von der Nebelkappe, und die Größe mehr C. geotropa entspricht.
Auffällig ist vor allem der gewellte Rand bei den großen Pilzen,
der so weit gehen kann, dass die Pilze völlig "verquirlt"
aussehen können und dann die Lamellen nach oben gekehrt werden.
Bei nachfolgendem Foto bin ich mir allerdings gar nicht mehr
sicher, ob es sich hier nicht um eine völlig andere Art als bei
dem oben gezeigten handelt:
Weiß eigentlich jemand die Ursache für solche "Wellungen" bei
den Pilzen? Ist das typisch für bestimmte Arten oder
deutet das vielleicht nur auf bestimmte Boden-, Klima- oder
sonstige Lebensbedingungen hin?
Ich persönlich hatte (bei meinen Pilzen) Clitocybe geotropa eher
ausgeschlossen, schon alleine weil dieser - zumindest bisher -
nicht dermaßen häufig überall gewachsen ist.
Gruß
von Sabine
Hallo Sabine
Hier würde ich zumindest nach dem ersten Bild eher auf eine Nebelkappe (Clitocybe neularid) tippen.
Grüsse René