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Off Topic - Lyrisches zum Thema Herbst

Mäxle, (vor 8029 Tagen)

Begegnung mit einem Strassenmusikant

Wie manches Jahr, am selben Ort,
so stand er neulich wieder dort
der Mann, der durch sein Spiel betört
und längst zum Bild der Stadt gehört.
Er fidelte zum Zeitvertreib
sich fast die Seele aus dem Leib,
wie's eben nur - man sieht's ihm an -
ein richtiger Zigeuner kann.

Der Geigenkasten, blank geputzt,
den er zum Münzensammeln nutzt,
ihn hat er wie ein kleines Zelt
vor seinen Füssen aufgestellt,
damit ein jeder, der ihn sieht,
nicht achtlos dran vorüberzieht
und trotz der Hektik, die ihn treibt,
vielleicht auch einmal stehen bleibt.
So wünscht er sich's, mit viel Applaus,
denn ohne kommt kein Künstler aus.

Und wenn er kurz die Blicke streift,
weil mancher in die Tasche greift,
dann sieht er seinen Wunsch gestillt,
dass sich bei ihm die Kasse füllt,
damit er sich, wie jedermann,
auch wieder mal was leisten kann.

Seit Wochen steht er nun schon hier
im stark belebten Stadtquartier,
das ihm trotz auferlegter Frist
ein Stückchen weit schon Heimat ist.

Doch wenn die ersten Blätter fallen,
die Wolken sich zu Regen ballen,
ein kühler Wind fast unentwegt
durch seine Altstadtgasse fegt,
dann spürt er, dass in 2, 3 Tagen
die Hände ihm den Dienst versagen
und auf der Strassenbühnenwelt
für ihn der letzte Vorhang fällt.

Im nächsten Jahr, mit etwas Glück,
kommt er vielleicht hierher zurück.

Gedichtet vom Mäxle, das auch eine lyrische Ader hat.

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Naja Mäxle....

Christoph G, (vor 8029 Tagen) @ Mäxle

... es gibt sicher Menschen, die mit dem Begriff Zigeuner ihre Schwierigkeiten haben, auch wenn sich die Angehörigen der Sinti, Roma und Jenischen unter www.zigeuner.de eine eigene Internet Platform gegeben haben. Leider wird und wurde aber der Begriff Zigeuner nicht von jedem positiv besetzt. Wunder dich also nicht, wenn es "politisch korrekte" zeitgenossen gibt, die dir mit dem mahnenden zeigefinger kommen, wenn Du jemand als Zigeuner bezeichnest. Ich gehör allerdings nicht dazu ;-))

LG Christoph

Begegnung mit einem Strassenmusikant
Wie manches Jahr, am selben Ort,
so stand er neulich wieder dort
der Mann, der durch sein Spiel betört
und längst zum Bild der Stadt gehört.
Er fidelte zum Zeitvertreib
sich fast die Seele aus dem Leib,
wie's eben nur - man sieht's ihm an -
ein richtiger Zigeuner kann.
Der Geigenkasten, blank geputzt,
den er zum Münzensammeln nutzt,
ihn hat er wie ein kleines Zelt
vor seinen Füssen aufgestellt,
damit ein jeder, der ihn sieht,
nicht achtlos dran vorüberzieht
und trotz der Hektik, die ihn treibt,
vielleicht auch einmal stehen bleibt.
So wünscht er sich's, mit viel Applaus,
denn ohne kommt kein Künstler aus.
Und wenn er kurz die Blicke streift,
weil mancher in die Tasche greift,
dann sieht er seinen Wunsch gestillt,
dass sich bei ihm die Kasse füllt,
damit er sich, wie jedermann,
auch wieder mal was leisten kann.
Seit Wochen steht er nun schon hier
im stark belebten Stadtquartier,
das ihm trotz auferlegter Frist
ein Stückchen weit schon Heimat ist.
Doch wenn die ersten Blätter fallen,
die Wolken sich zu Regen ballen,
ein kühler Wind fast unentwegt
durch seine Altstadtgasse fegt,
dann spürt er, dass in 2, 3 Tagen
die Hände ihm den Dienst versagen
und auf der Strassenbühnenwelt
für ihn der letzte Vorhang fällt.
Im nächsten Jahr, mit etwas Glück,
kommt er vielleicht hierher zurück.
Gedichtet vom Mäxle, das auch eine lyrische Ader hat.

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warum immer diese Mahnfinger???Spitzfindigkheiten? *oT*

Hans hurter, (vor 8029 Tagen) @ Christoph G

- kein Text -

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Ich hab doch gar nicht gemahnt Hans,

Christoph G, (vor 8029 Tagen) @ Hans hurter

... sondern nur gesagt, dass Mäxle sich nicht wundern soll, wenn jemand am Begriff Zigeuner Anstoß nimmt. Ich finde man darf sich durchaus gedanken darüber machen, mit welchen Begriffen bestimmte Bevölkerungsgruppen belegt werden. Und auch wenns nicht vergleichbar ist: Das pauschale "Schwob" mancher Eidgenossen für uns vom "große Kanton", wirkt auf mich recht dümmlich, selbst dann wenns auf einer Basler Fasnachtsbühne vorgetragen wird.

Nix für ungut hans

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Re: Ich hab doch gar nicht gemahnt Hans,

pfifferling, (vor 8029 Tagen) @ Christoph G

...wobei der Begriff "Schwob" nun gerade für mich als Badener schon ein ernstzunehmendes Schimpfwort ist, welches nur schwer entschuldbar ist.

Gruss
Frank

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EBEN :-))) das schönste Land in ...... *oT*

Christoph G, (vor 8029 Tagen) @ pfifferling

- kein Text -

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nix für ungut !wir werden Kuhschweizer genannt

Hans hurter, (vor 8029 Tagen) @ Christoph G

oder innerhalb unseres kleinen Landes wird innerhalb der Kantone oder welsche Schweiz Röstigraben gemotzt!Bei euch Lederhosen ,Ossis
,Norddeutsche ,Preussen,Schwobe , Badener gemotzt !Ein Elsässer suchte bei mir Arbeit und sagte, ich bin kein Elsässer sonder Franzose wollte aber kein deutsch reden!Ein ehemaliger Jugo der bei uns fischt ich bin kein Jugo sondern Serbe!Was soll das???haben wir nur diese Sorgen!!!??Ich bin von der Mutterseite her 50% Baden-Badener also BW
jetzt mit einer Ungarin verheiratet.Also unsere Tochter ist je ein Drittel von alle dem excüsi 33,33333%!Meine Gedanken gehen viel mehr in der Richtung haben es gewisse "Menschen" zb. Terroristen noch verdient Menschen genannt zu werden?Wir haben im Militärdienst den Partisanenkrieg geübt !aber nicht unschuldige Menschen um die Ecke zu bringen oder alte Menschen um Ihr Geld zu bringen oder dieses unleidige
Thema abartigen Sex oder Drogen und die Rechtsgelehrten sehen da noch Menschenwürde??Sorry Off Topic aber das will ich einmal los werden!übrigens besuchen wir die Seniorenuni in Basel und da werden unter anderem diese Themen behandelt! Gruss Hans

... sondern nur gesagt, dass Mäxle sich nicht wundern soll, wenn jemand am
Begriff Zigeuner Anstoß nimmt. Ich finde man darf sich durchaus gedanken
darüber machen, mit welchen Begriffen bestimmte Bevölkerungsgruppen belegt
werden. Und auch wenns nicht vergleichbar ist: Das pauschale
"Schwob" mancher Eidgenossen für uns vom "große
Kanton", wirkt auf mich recht dümmlich, selbst dann wenns auf einer
Basler Fasnachtsbühne vorgetragen wird.
Nix für ungut hans

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Und ich bin zu 25% Kuhschweizer :-))) *oT*

Christoph G, (vor 8029 Tagen) @ Hans hurter

- kein Text -

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Re: Warum immer gleich mit der Goldwaage drohen

Mäxle, (vor 8029 Tagen) @ Christoph G

... es gibt sicher Menschen, die mit dem Begriff Zigeuner ihre
Schwierigkeiten haben, auch wenn sich die Angehörigen der Sinti, Roma und
Jenischen unter www.zigeuner.de eine eigene Internet Platform gegeben
haben. Leider wird und wurde aber der Begriff Zigeuner nicht von jedem
positiv besetzt. Wunder dich also nicht, wenn es "politisch
korrekte" zeitgenossen gibt, die dir mit dem mahnenden zeigefinger
kommen, wenn Du jemand als Zigeuner bezeichnest. Ich gehör allerdings
nicht dazu ;-))
LG Christoph

Hallo Christoph
Zum ersten hätte sich was anderes nicht gereimt und zum zweiten ist dies in meinem Fall äusserst liebenswert gemeint, da es wohl keine andere Volksgruppe gibt, die derart eindrücklich und virtuos mit diesem Instrument umgeht. Für mich ist's in diesem Fall wirklich ein dickes Lob; man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und vielleicht auch ein bisschen zwischen den Zeilen lesen können!
LG Mäxle

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Hab dir ja auch nie unterstellt, dass du das

Christoph G, (vor 8029 Tagen) @ Mäxle

... bös gemeint hast Mäxle. Also in diesem Fall sollte frau nicht nur zwischen den zeilen, sondern die zeilen selber lesen und richtig einordnen, gell ;-))

LG Christoph

Hallo Christoph
Zum ersten hätte sich was anderes nicht gereimt und zum zweiten ist dies in
meinem Fall äusserst liebenswert gemeint, da es wohl keine andere
Volksgruppe gibt, die derart eindrücklich und virtuos mit diesem
Instrument umgeht. Für mich ist's in diesem Fall wirklich ein dickes Lob;
man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und vielleicht auch
ein bisschen zwischen den Zeilen lesen können!
LG Mäxle

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Re: Naja Mäxle....

Werner2, (vor 8029 Tagen) @ Christoph G

ein absolut unnötiger Beitrag.
.
Werner2

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genauso unnnötig wie dein Kommentar *oT*

Christoph G, (vor 8029 Tagen) @ Werner2

- kein Text -

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Re: Off Topic - Lyrisches zum Thema Herbst

Dedimyk, (vor 8029 Tagen) @ Mäxle

Hallo Mäxle,

ich finde diese Impression sehr ansprechend.Der gewählte Begriff " Zigeuner" ist Sprachgut ohne damit irgendwelche rassistischen Tendenzen aufzuzeigen.
Wenn man also konsequent wäre, müßte die Operette: "Der Zigeunerbaron" umbenannt werden, um nicht irgendwo anzuecken. Das kann es ja wohl nicht sein.
Also für mich ein sehr schönes Gedicht, daß man in Ruhe geniessen sollte, ohne irgendwelche Hintergedanken und ich hoffe, daß wieder Ruhe im Forum eintritt.

Herzliche Grüße Detlef

Begegnung mit einem Strassenmusikant

Wie manches Jahr, am selben Ort,
so stand er neulich wieder dort
der Mann, der durch sein Spiel betört
und längst zum Bild der Stadt gehört.
Er fidelte zum Zeitvertreib
sich fast die Seele aus dem Leib,
wie's eben nur - man sieht's ihm an -
ein richtiger Zigeuner kann.
Der Geigenkasten, blank geputzt,
den er zum Münzensammeln nutzt,
ihn hat er wie ein kleines Zelt
vor seinen Füssen aufgestellt,
damit ein jeder, der ihn sieht,
nicht achtlos dran vorüberzieht
und trotz der Hektik, die ihn treibt,
vielleicht auch einmal stehen bleibt.
So wünscht er sich's, mit viel Applaus,
denn ohne kommt kein Künstler aus.
Und wenn er kurz die Blicke streift,
weil mancher in die Tasche greift,
dann sieht er seinen Wunsch gestillt,
dass sich bei ihm die Kasse füllt,
damit er sich, wie jedermann,
auch wieder mal was leisten kann.
Seit Wochen steht er nun schon hier
im stark belebten Stadtquartier,
das ihm trotz auferlegter Frist
ein Stückchen weit schon Heimat ist.
Doch wenn die ersten Blätter fallen,
die Wolken sich zu Regen ballen,
ein kühler Wind fast unentwegt
durch seine Altstadtgasse fegt,
dann spürt er, dass in 2, 3 Tagen
die Hände ihm den Dienst versagen
und auf der Strassenbühnenwelt
für ihn der letzte Vorhang fällt.
Im nächsten Jahr, mit etwas Glück,
kommt er vielleicht hierher zurück.
Gedichtet vom Mäxle, das auch eine lyrische Ader hat.

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Re: Off Topic - Lyrisches zum Thema Herbst

Monika, (vor 8029 Tagen) @ Mäxle

Begegnung mit einem Strassenmusikant
Wie manches Jahr, am selben Ort,
so stand er neulich wieder dort
der Mann, der durch sein Spiel betört
und längst zum Bild der Stadt gehört.
Er fidelte zum Zeitvertreib
sich fast die Seele aus dem Leib,
wie's eben nur - man sieht's ihm an -
ein richtiger Zigeuner kann.
Der Geigenkasten, blank geputzt,
den er zum Münzensammeln nutzt,
ihn hat er wie ein kleines Zelt
vor seinen Füssen aufgestellt,
damit ein jeder, der ihn sieht,
nicht achtlos dran vorüberzieht
und trotz der Hektik, die ihn treibt,
vielleicht auch einmal stehen bleibt.
So wünscht er sich's, mit viel Applaus,
denn ohne kommt kein Künstler aus.
Und wenn er kurz die Blicke streift,
weil mancher in die Tasche greift,
dann sieht er seinen Wunsch gestillt,
dass sich bei ihm die Kasse füllt,
damit er sich, wie jedermann,
auch wieder mal was leisten kann.
Seit Wochen steht er nun schon hier
im stark belebten Stadtquartier,
das ihm trotz auferlegter Frist
ein Stückchen weit schon Heimat ist.
Doch wenn die ersten Blätter fallen,
die Wolken sich zu Regen ballen,
ein kühler Wind fast unentwegt
durch seine Altstadtgasse fegt,
dann spürt er, dass in 2, 3 Tagen
die Hände ihm den Dienst versagen
und auf der Strassenbühnenwelt
für ihn der letzte Vorhang fällt.
Im nächsten Jahr, mit etwas Glück,
kommt er vielleicht hierher zurück.
Gedichtet vom Mäxle, das auch eine lyrische Ader hat.

Hallo Mäxle
Gar nicht gewusst, dass Du diese schöne Begabung hast.
Grüessli Monika

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Lyrisches zum Thema Herbst - toll !! :-)

Sabine aus Freiburg, (vor 8029 Tagen) @ Mäxle

Hallo Mäxle,

: Seit Wochen steht er nun schon hier
[quote]im stark belebten Stadtquartier,
das ihm trotz auferlegter Frist
ein Stückchen weit schon Heimat ist.
[/quote]

Dein Gedicht gefällt mir sehr, sehr gut!

Lieber Gruß
von Sabine :)

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Re: Off Topic - Lyrisches zum Thema Herbst

Lemm2, (vor 8029 Tagen) @ Mäxle

Hallo liebe Pilzfreunde,

was ein Gedicht doch für Disskusionen auslösen kann, hääte ich nicht gedacht, da traut man sich ja kaum noch etwas zu schreiben, sofort wird von irgend jemandem der Zeigefinger in die Höhe gestreckt.

Gruss Frank