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Re: Mal eine Frage zu den sog. "Winterpilzen" ...

Andreas ⌂, (vor 8016 Tagen) 8.003 Beiträge @ Rainer_aus_AC

Hallo Rainer,

Also, was mich interessiert ist, ob es unter den Pilzen, die noch im Winter
fruktifizieren,
auch solche gibt, die bei selbst bei Minusgraden noch "wachsen",
oder ob auch Winterpilze
auf (längere?) frostfreie Phasen fürs Wachstum angewiesen sind.

Auf das Wachstum an sich sind alle Pilze (meines Wissens) auf frostfreie Perioden angewiesen. Aber es gibt Pilzarten, die bei Frostperioden eben das Wachstum einstellen und danschließend weiterwachsen können. Die meisten Arten gehen jedoch bei einem Frost kaputt.

Wachsen bei Minustemperatur geht ja vermutlich nur mit eingebautem
"Frostschutzmittel",
das das Wasser dann noch flüssig hält, oder?.
Wenn das so ist, stellt sich mir weiter die Frage, inwieweit man solche Pilze
überhaupt einfrieren kann/sollte.

Die kann man trotzdem einfrieren, denn abgeschnittene Pilze kann man nicht mit lebenden vergleichen. Ob das allerdings tatsächlich ein "Frostschutzmittel" ist, was diese Pilze befähigt, habe ich keine Ahnung.

Natürlich hat meine Frage auch einen praktischen Hintergrund: Kann man
überhaupt mit(Winter-)Pilzen rechnen, wenn das Wetter über einen längeren
Zeitraum
so war wie die letzten Tage hier (d.h. jede Nacht Frost, tagsüber etwas über
Null)?

Nein, da findest Du nur gefrorenes, was beim Auftauen kaputtgeht. Auch die "Winterpilze" tun das wenn Du sie nicht am Substrat läßt.

beste Grüße,
Andreas

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