Toskana-Pilze Teil 4, Boletus, (6 Fotos)
So, jetzt kommen die Boleten.
Vor allem an Wegrändern unter Eichen fanden wir recht häufig Hexenröhrlinge mit auffallend orangebraun gefärbten Hüten und glatten Stielen:
Ich tippe mal, dass es sich dabei um eine Varietät des Glattstieligen Hexenröhrlings (B. queletii) handelt. Ähnlich gefärbte Hexen finde ich übrigens regelmäßig in den Münchner Isarauen bei Buchen auf Kalk.
Die Menschenaufläufe in den sonst einsamen Eichen-Kastanien-Wäldern galten natürlich den Porcini, die aber recht vereinzelt wuchsen.
Meist bei Kastanien der Sommersteinpilz (B. aestivalis), den man hier genausogut Spätherbst-Steinpilz nennen könnte:
Bei Eichen dieser schwarzhütige Steinpilz, den ich als solchen auch bestimmen würde (B. aereus), aber da bin ich mir nicht sicher, ich hab vorher noch nie einen gesehen:
Der auch?
Die Steinis sind meist wurmig z'Italien, aber den Italienern macht das scheinbar nix, das sieht man an den getrockneten, die überall verkauft werden.
Morgen kommen noch ein paar hübsche Rauhfüße zum Abschluss.
Gruß aus München
Hias