Moin Andreas,
(Vor allem bei Thomas, den ich mit der Wurzelhalsfäule auf eine falsche Fährte gelockt habe.)
War wirklich ein interessantes Rätsel, und in Zukunft drehe ich jeden Buchstaben in deinen Postings zwei Mal um, bevor ich was schreibe 
Aber was mich ein wenig wundert ist die hohe Befallsrate der Erlen in den Lechauen. Die Tatsache, dass die Sporen von Phytophtora beweglich sind und sich so sehr schnell im Wasser verbreiten können, erklärt das doch nur zum Teil. Gibt es denn am Lech „Erlenmonokulturen“, die die Verbreitung so beschleunigen könnten?
Wir haben in der Landschaft Stapelholm etliche Moore, die von Erlen umstanden sind. Aber lediglich in einem kleinen Bereich, der im Einzugsgebiet der Alten Sorge (ein Niederungsfluss, der in die Eider mündet) liegt, konnte ich bislang einen größeren Befall der Erlen mit der Wurzelhalsfäule feststellen (ca. 1 ha). Die Erlen bspw. im Wilden Moor, einem Hochmoor, zeigen zwar den typischen Krüppelwuchs aller Erlen, die im Moor wachsen, aber ansonsten strotzen sie nur so vor Gesundheit. Auch die Erlen entlang der Eider sind gesund, ebenso in den Reddern. Allerdings teilen sie sich hier den Lebensraum mit Pappeln, Weiden und/oder Rot-/Weißdorn sowie Schlehen usw.
Da scheint es dem Pilz schwer zu fallen sich schnell auszubreiten.
Grüsslis
Thomas