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Tja Mäxle...

Christoph G, (vor 7822 Tagen) 2.778 Beiträge @ Mäxle

.. auch in der Schweiz ist die Arbeitskraft inzwischen so teuer geworden, dass Forstschlepper und nicht mehr Waldarbeiter von hand Stammholz aus dem Wald holen. da muss Frau/Mann halt auch mal mit solchen Spuren rechnen... mir gefällt das auch nicht. die andere Alternative wär: völlige Aufgabe jeder Forst und Holznutzung... oder Rückepferde,aber ob die Konkurrenzfähig sind wag ich zu bezweifeln...Also kaufen wir nicht zertifiziertes Holz aus dem Osten, wo gnadenlos ausgebeutet wird und lassen unsere Wälder zu Urwäldern durchwachsen... Wär sicher für Holzbewohnende Pilzarten ein Paradies. Fraglich ist nur ob da die Waldbauern und Forstbetriebe mitmachen.
Aber deine Füchsli würd das auch nicht retten, da die sowieso "nur so aus Spass geschossen werden" Thomas Pruß weiss wovon ich rede.
Ich wünsch mir nichts mehr, wie intakte Wälder und Böden mit üppiger Pilzflora und intakter Fauna, nur hab ich noch keine Lösung, wie ich das denjenigen Menschen vermitteln soll, die mit und vom Wald Leben, und wie ich heimisches Holz bezahlen soll, dass dann das zehnfache von dem aus Osteuropa kostet...

Nachdenkliche grüsse von Christoph (der sich schon auf die Reaktionen freut :-))

Als ich heute bei meinen Füchsli vorbeischauen wollte, traf mich am Eingang
zu diesem Waldstück fast der Schlag. Tiefe Furchen im niedergewalzten
Gesträuch liessen nichts Gutes erahnen. Ein Traktor hatte sich seinen Weg
quer durch den Wald gebahnt und seine traurigen Spuren hinterlassen. Dass
die Fuchsbauten un-beschädigt geblieben sind, ist wohl nur den bis jetzt
noch stehenden kräftigen Bäumen zu verdanken.


Zwar wurde es für mich nun einfacher, den Furchen entlang zu meinen Füchslein
zu gelangen, doch machte ich mir Sorgen, ob ich sie überhaupt noch
antreffen würde. Dieser Lärm direkt vor ihrer Haustür musste ihnen mächtig
zugesetzt haben. Ich warf die mitgebrachten Hühnerflügel in Richtung des
Hauptbaus und harrte der Dinge. Plötzlich tauchte aus einem entfernteren
Teil des Waldes ein Füchslein auf und näherte sich dem Hauptbau. Wo aber
waren die anderen?

Es roch wieder so verführerisch wie vor einigen Tagen und so dauerte es nicht
lange, bis er den ersten Leckerbissen gefunden hatte. Ein dankbarer Blick
ging in Richtung Kamera (mein obligates Herzklopfen liess die Kamera
wieder mal nicht stillhalten).

Zwei Leckerbissen liess er sich direkt vor dem Bau schmecken (das Knacken der
Knochen war deutlich zu hören).

Noch immer war von den übrigen 3 Füchslein nichts zu sehen. Für's erste hatte
er wohl genug gefressen. Nun galt es, die restlichen Teile einzusammeln

und an verschiedenen Stellen des Waldes im Boden zu vergraben.

Als die Arbeit vollendet war, setzte er sich sichtlich traurig vor seinen Bau
und wunderte sich vermutlich auch, wo seine Geschwister geblieben sind.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kleinen in absehbarer Zeit wieder am gewohnten
Ort anzutreffen sind, falls nicht noch grössere Veränderungen in diesem
Wald-stück bevorstehen. Wer weiss das schon!
Liebi Grüessli vom Mäxle.

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