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Re: Frage zum Champignonfund

Harald Andres Schmid, (vor 7782 Tagen) 2.558 Beiträge @ Manfred Kurt

hallo
Ich wäre vorsichtig, den als Champignon zu verspeisen.
Die engstehenden, hellen Lamellen (Champignons haben rosa, dann braune Lamellen) und die Flocken auf dem Velum deuten eher auf den spitzschuppigen Schirmling, Lepiota aspera, auch wenn der Hut nicht typisch aussieht.
Gruss, Harald Andres

Hallo liebe Pilzler,
ich habe gestern beim Besuch des hiesigen Waldspielplatzes (Tochter
auslüften) mal wieder den Blick starr auf Bodenhöhe justiert.
Dabei fand ich einen Pilz. - meiner Einschätzung nach einen Champignon. Er
wuchs an der selben Stelle wie letzes Jahr. Bisher habe ich ihn stehen
lassen, weil ich mich in diesen Gefilden nicht so gut auskennen.
Hier die Angaben: Hutdurchmesser ca. 8 cm, Lammellen für mich schwach
gelblich und der Geruch ein wenig anisartig. Im Anschnitt und am Stiel ein
wenig gilbend.
Umfeld Buchen und Eichen. Nach meinen Bestimmungsbüchern hätte ich auf den
Wald-Egerling getippt. Aber dagegen spricht die "Nicht-Rötung"
im Anschnitt.
Zweite Vermutung wäre der Riesenchampignon aber dagegen spricht doch
eigentlich dass bei diesem die Mitte einheitlich braun sein müsste und
dann die Lamellen auch dunkler?
Ich bin ein wenig ratlos.
Kann mir hier jemand einen Tipp geben? Vielen Dank im voraus
Manfred Kurt

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