Re: Hat der Speisetäubling biegsame Lamellen?
Hallo Erwin,
die schmierigen + weichen Lamellen sind für den Frauentäubling ein gutes Merkmal. Das heißt aber nicht, dass bei anderen Täublingen die Lamellen immer brüchig sein müssen. Das hat mich auch irritiert. Gerade bei regnerischem Wetter hatte ich in den letzten Wochen beim Grünen Speisetäubling und auch beim Speisetäubling die Lamellen, wie sie der Frauentäubling hat. Wenn es um das Essen geht, ist die Unterscheidung sowieso relativ egal. Wenn die Pilze nicht typisch ausfallen, finde ich, hilft z.B. FeSO4, was bei Frauentäubling kaum anspricht und über längere Zeit graugrün verfärbt (auf Stiel). Täublinge sind ohnehin ein schwieriges Anfängerthema.
Jochen.
Hallo,
ich beschäftige mich als Anfänger u.A. gerade mit den Täublingen.
Infos hole ich aus dem Netz und auch aus einem älteren Pilzbuch, dem 'Knaurs
Pilzbuch' von Linus Zeitlmayr (1955,1976)
Und bei den Täublingen traue ich dem Buch nicht recht, beim Harten
Zinnobertäubling fehlt ein deutlicher (!) Vermerk, dass man ihn nun
wirklich nicht essen kann (ich habs versucht, alleine der Geruch beim
Kochen ist
schrecklich...)
Beim Speisetäubling steht im Knaurs, Zitat: "Die Lamellen sind weißlich,
dichtgedrängt, schmal und dünn, starr und sehr brühig,..."
Diese Angabe mit den Brüchigen Lamellen wiederspricht verschiedenen Angaben
im Netz, wo die Lamellen wie folgt beschrieben werden: "...besitzt der
Speisetäubling nichtbrechende Lamellen, beim darüberstreichen fühlen sie
sich elastisch an"
[www.pilzbestimmung.de]
Anderstwo werden wieder die brüchigen Lamellen hervorgehoben.
[http://www.wien.gv.at/ma59/pilze/speiseteub.htm]
Also, was stimmt jetzt, sind die Lamellen brüchig oder eher wie beim
Frauentäubling?
Danke und schönen Abend
erwin