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Verwechslungsgefahr Pantherpilz *PIC*

Schwammerlkönig, (vor 7750 Tagen)

Hallo Pilzgemeinde,
nachdem ich heuer meinen ersten Pantherpilz gefunden habe, möchte ich euch auch mal zeigen, dass man sich bei einem vermeintlich sicherem Erkennungsmerkmal wie die angeblich nicht geriefte Manschette ganz schön täuschen kann.
Der Pilz, den ich heute gefunden hatte, zeigte nämlich keine Spur von ungeriefter Manschette. Das habe ich schon einige Male beobachtet. Das wichtigste makroskopische Merkmal ist demnach weiterhin das sogenannte "Söckchen"
Hier mal ein paar Vergleichsbilder:
Nr. 1 Pantherpilz
[image]
Nr. 2 Grauer Wulstling
[image]
Nr. 3 Basis und "Söckchen" vom Pantherpilz
[image]
Nr. 4 Grauer Wulstling, dunkle Farbvariation mit Wulst
[image]
Nr. 5 Pantherpilz mit leicht geriefter Manschette
[image]
Nr. 6 Pantherpilz Hutseite
[image]
Die Hüllenreste sind beim Pantherpilz auch dünner und fallen meist nicht so leicht von der Oberfläche des Hutes wie beim Wulstling.
Also aufgepasst und im Zweifelsfalle lieber stehenlassen.

LG Peter

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Sorry

Boletus ⌂, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

Hallo Peter,

Meiner Meinung nach sind das alles Graue Wulstlinge. Der Pantherpilz hat eine ungeriefte, tiefsitzende Manschette.

Beste Grüsse
Sepp

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...die übrigens

Jürgen, (vor 7750 Tagen) @ Boletus

genau deshalb nicht gerieft ist, weil sie so tief sitzt. Die Riefung ist nämlich nichts anderes als der Abdruck der Lamellen, die beim ganz jungen Grauen Wulstling auf dem Partialvelum aufliegen.

Grüße, Jürgen

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Und was ist mit dem Söckchen ?

Schwammerlkönig, (vor 7750 Tagen) @ Jürgen

Das ist doch eine "Socke" und kein Wulst, oder sollte sich ein Wulst so als Socke formen können ?
Ich habe es auch schon von anderen Pilzkennern gehört, dass es bei Pantherpilzen geriefte Manschetten gegeben hat, wenn auch nur selten !
Ich kann's nicht glauben, dass ich mich dermaßen getäuscht habe.
LG Peter

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Re: Und was ist mit dem Söckchen ?

DirkW, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

hallo zusammen, ich denke auch nicht, dass das ein pantherpilz sein kann. auch der völlig ungeriefte hutrand beim doch recht alten exemplar spricht eigentlich dagegen. die gürtelzonen bei a. excelsea können manchmal ganz schön abgesetzt/vertieft (oder wie immer man das ausdrücken mag) sein finde ich, gibt es dann noch einen kräftigen braunton und schöne konzentrische, perlige velumreste ist die maskerade perfekt. mich erinnert der pilz vom ganzen habitus her viel eher an einen porphyrbraunen wulstling (a. porpyria), glaube aber auch, es ist ein grauer.
viele grüße
dirk

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noch was vergessen ...

DirkW, (vor 7750 Tagen) @ DirkW

... beim pantherpilz wäre der stiel trotz flockiger oberfläche rein weiß!, ohne dunklere natterung. der schmutzige weiß-ton der lamellen spricht übrigens wieder für porphyria ...
viele grüße
dirk

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Bild vom Tannen-Pantherpilz *PIC*

Andreas ⌂, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

Das ist doch eine "Socke" und kein Wulst, oder sollte sich ein
Wulst so als Socke formen können ?
Ich habe es auch schon von anderen Pilzkennern gehört, dass es bei
Pantherpilzen geriefte Manschetten gegeben hat, wenn auch nur selten !
Ich kann's nicht glauben, dass ich mich dermaßen getäuscht habe.
LG Peter

Hallo Peter,

doch, das sind tatsächlich alles Graue Wulstlinge. Gerade die von Dir angesprochenen Hüllreste sind ein weiteres Merkmal. Beim Pantherpilz sind sie schön weiss, klein und +/- regelmäßig auf dem Hut verteilt (werden aber bald abgewaschen), beim Grauen Wulstling sind sie meistens grau, oft unregelmäßig-fetzig und in unterschiedlich großen Placken über den Hut verstreut.

Der von Dir als Pantherpilz angesprochene Graue Wulstling zeigt tatsächlich einen Wulst an der Stielbasis, allerdings ist der nicht der Abschluss einer volva-artigen Umhüllung einer runden Knolle, sondern ein ringförmer Wulst der eben zufällig aus den Hüllresten so entstanden ist. Er könnte genausogut auch in Einzelteile unterbrochen sein.

Die Stielbasis mit der wulstig abgesetzten Stielknolle beim Pantherpilz sieht man halbwegs gut auf dem folgenden Bild , das die montane Nadelwaldvarietät des Pantherpilzes zeigt, die aufgrund ihres ungerieften Hutrandes und der dunkelbraunen Färbung dem Grauen Wulstling recht ähnlich sieht. Die Hüllreste, der ungeriefte Ring und die Stielknollen machen's aber klar!

[image]

Von geriefter Manschette beim Pantherpilz habe ich noch nie gehört.

beste Grüße,
Andreas

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Pamtherpilze haben.....

Birgit, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

einen Stiel, der wie eingepropft in eine schmale "Knolle" ist, daher das Söckchen. Pantherpilze haben und es ist bedenklich, daß das hier niemand aufgeführt hat, WEISSE, meist kleinne regelmäßig angeordnete und nicht graue Hüllreste auf dem Hut. Pantherpilze haben einen gerieften Hutrand UND Pantherpilze haben zu 99% eine Ungeriefte Manschette. Es soll eine Varietät des Pantherpilzes bei Tanne geben (var. abietina), die eine undeutlich geriefte Manschette besitzt (steht in einigen Pilzbüchern auch drin!). Der Grund , warum hier bei einigen Ausbildern der DGFM empfohlen wird, graue WUlstlinge prinzipiell nicht zum Verzehr freizugeben, noch dazu wo sie eh keine guten Speisepilze sind.

Ich geb zu, daß ich bei vielen grauen Wulstlingen auch leicht nervös werde vor allem wenn die Hüllreste fehlen... noch dazu wos hier keine Pantherpilze gibt und ich sie daher vom Anschauen nicht kenne.

Der gezeigte Pilz ist bestimmt kein Pantherpilz und er ist höchstwahrscheinlich auch nicht der prorphyrbraune Wulstling. Amanita porphyria hat eine gerandet abgesetzte Knolle (schaukelstuhl) wie Amanita citrina und riecht intensiv nach Kartoffelkeimen.

Das mit den Söckchen ist manchmal ein Problem, zumidestens bem narzissengelben Wulstling (amanita gemmata), auch er sollte das Pantherpilzsöckchen haben. Ich habe ihn allerdings bisher immer nur mit einer schwach verdickten Knolle (ohne Wülste) wie bei Peters erstenn Foto gefunden.

Grüße

Birgit

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Re: Pamtherpilze haben.....

Andreas ⌂, (vor 7750 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,

Pantherpilze haben einen gerieften
Hutrand UND Pantherpilze haben zu 99% eine Ungeriefte Manschette. Es soll
eine Varietät des Pantherpilzes bei Tanne geben (var. abietina), die eine
undeutlich geriefte Manschette besitzt (steht in einigen Pilzbüchern auch
drin!).

vom Schwarzwald und von Schweden her, mehr aber noch aus dem Thüringer Wald meine ich auch die Tannenform des Pantherpilzes ganz gut zu kennen. Mir ist noch nie, kein einziges Mal, eine geriefte Manschette untergekommen. Die Hutriefung dagegen ist kein sicheres merkmal, weil der Tannen-Pantherpilz diese eben nicht hat.

In meinem vorigen Posting ist ein Bild dieser Varietät, da kann man nochmal vergeichen. Der Hut ist konstant dunkel und der Hutrand ungerieft. Meistens ist diese Varietät auch robuster als normaler Pantherpilz, der oft recht schlank wirkt.

Der Grund , warum hier bei einigen Ausbildern der DGFM empfohlen
wird, graue WUlstlinge prinzipiell nicht zum Verzehr freizugeben, noch
dazu wo sie eh keine guten Speisepilze sind.

Es leuchtet mir nicht ein, warum man einen Pilz nicht freigeben sollte, nur weil er verwechselt werden kann. Dann müßte wohl noch manch andere Art von der Freigabeliste verschwinden, ich denke da z.B. an den Reifpilz oder den Semmelgelben Schleimkopf, die auch erst mit einiger Erfahrung sicher erkannt werden, in den Gegenden wo sie häufig sind jedoch zum Standard-15-Arten-Repertoir der Bevölkerung gehören.
Natürlich weise ich entsprechend energisch darauf hin, dass dies keine Pilze für Anfänger ist und dass es wichtig ist, nur Pilze zu nehmen bei denen man sich absolut sicher ist. Es bringt notorische Wulstlings- und Schleierlingssammler auch oft ins Grübeln, wenn man Ihnen anhand von verschiedenen Abbildungen die große Variabilität zeigt, bzw. die eben so große Variabilität ihrer Doppelgänger. Gerade ein Bild von Tannen-Pantherpilz oder ein kurzes Blättern durch die Cortinarius-Fotoflora hat schon den einen oder anderen hier überzeugt, mit solchen Pilzen immer zum Pilzberater zu kommen ....

beste Grüße,
Andreas

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Re: Pantherpilze haben.....

Birgit, (vor 7750 Tagen) @ Andreas

Hi Andreas,

vom Schwarzwald und von Schweden her, mehr aber noch aus dem Thüringer Wald
meine ich auch die Tannenform des Pantherpilzes ganz gut zu kennen. Mir
ist noch nie, kein einziges Mal, eine geriefte Manschette untergekommen.
Die Hut riefung dagegen ist kein sicheres merkmal, weil der
Tannen-Pantherpilz diese eben nicht hat.

wir haben uns mit den Postings überschnitten, da ich die Tannenvariante (var. abietina) noch nie in den Fingern hatte, kann ich nur aus Büchern zitieren. Das mit dem undeutlich gerieften Ring (gelegentlich) habe ich aus dem Knollennblätterpilzartikel von Walter Pätzold aus der Südwestdeutschen Pilzrundschau, den kennst du ja mit Sicherheit. Da steht auch noch drin, daß die Velumreste bei var. abietina auf dem Hut oft mit ockerlichen oder blaßbraunem Beiton versehen sind?

In meinem vorigen Posting ist ein Bild dieser Varietät, da kann man nochmal
vergeichen. Der Hut ist konstant dunkel und der Hutrand ungerieft.
Meistens ist diese Varietät auch robuster als normaler Pantherpilz, der
oft recht schlank wirkt.

ja wie gesagt, das hab ich auch gesehen.

Es leuchtet mir nicht ein, warum man einen Pilz nicht freigeben sollte, nur
weil er verwechselt werden kann. Dann müßte wohl noch manch andere Art von
der Freigabeliste verschwinden, ich denke da z.B. an den Reifpilz oder den
Semmelgelben Schleimkopf, die auch erst mit einiger Erfahrung sicher
erkannt werden, in den Gegenden wo sie häufig sind jedoch zum
Standard-15-Arten-Repertoir der Bevölkerung gehören.

Andreas, soweit ich weiß steht der nirgendwo auf einer wie immer gearteten Freigabeliste (gibts die überhaupt?). Es geht wie immer darum, was man als Pilzberater selbst verantworten will/kann, so fasse zumindestens ich das auf (und gleich als Disclaimer: ich hab keine Ahnung ob und wie das offizielle DGFM-Meinung ist, das interessiert mich auch insoweit nicht, weil ich persönlich vor meinem Gewissen für meine Beratung geradestehen muß und wenn die DGFM dreimal einen Pilz nicht als Giftpilz aufführt und ich anderer Meinung bin, dann gebe ich ihn nicht frei). Wenn das falsch rüberkam, tuts mir leid. Und wenn ich mich bei der Freigabe eines Pilzes unwohl fühle, dann werde ich ihn nicht freigeben, ganz egal, was die offizielle Meinung dazu ist, eigentlich ist das ganz klar und du würdest sicher genauso handeln.

Natürlich weise ich entsprechend energisch darauf hin, dass dies keine Pilze
für Anfänger ist und dass es wichtig ist, nur Pilze zu nehmen bei denen
man sich absolut sicher ist. Es bringt notorische Wulstlings- und
Schleierlingssammler auch oft ins Grübeln, wenn man Ihnen anhand von
verschiedenen Abbildungen die große Variabilität zeigt, bzw. die eben so
große Variabilität ihrer Doppelgänger. Gerade ein Bild von
Tannen-Pantherpilz oder ein kurzes Blättern durch die
Cortinarius-Fotoflora hat schon den einen oder anderen hier überzeugt, mit
solchen Pilzen immer zum Pilzberater zu kommen ....

Na klar, das ist ja auch gut so. Was ich im vorigen Beitrag meinte war eher die potentielle Unsicherheit des PSV, hier gibts so wenig Pantherpilze, daß mir da einfach das häufige Anschauungsmaterial fehlt. Letztes Jahr wurde mir von einem Fall berichtet, bei dem bei einer Vereinswanderung angeblich Pantherpilze in einem Sammelkorb als angebliche braune Wulstlinge gefunden wurden, ich hab sie selbst nicht gesehen, bin mir aber nicht sicher, obs nicht doch ein ähnliches Exemplar wie das von Peter war, hier in der Gegend gibts auch eher die zierliche Variante des grauen Wulstlings. Graue Wulstlinge kommen seltenst bei uns in die Beratung und die Augsburger sind scheinbar so vorsichtig, daß sie auf alle nicht ganz unbedenklichen Pilze (wie z.B. Hallimasch und nebelkappen) freiwillig verzichten, wenn man ihnen mehr über die Pilze erzählt. Ich finde das nicht immer so toll, immerhin esse ich auch Hallimasch problemlos und find ihn auch gut, allerdings wollen die Leute scheinbar 1000% auf Nummer sicher gehen.

Liebe Grüße

Birgit

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Re: Verwechslungsgefahr Pantherpilz

Schwammerlkönig, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

Also erst mal vielen Dank für die vielen mich noch weiter aufklärenden Worte. Vielleicht liegt's daran, dass ich seit zwei Jahren keinen Pantherpilz mehr gesehen habe, und auch an der Maskerade des im Beitrag gezeigten Exemplares mit seinem verformten Wulst. Jedenfalls zeigt es sich, dass man gar nicht genug aufpassen kann. Jetzt sind wir wieder etwas schlauer geworden :-)
Aber mit der gerieften Manschette habe ich mich also doch nicht getäuscht.
Danke nochmals
LG Peter

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Re: Verwechslungsgefahr Pantherpilz

AK_CCM, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

Hallo Peter,

hier wäre ich auch ins Schleudern gekommen, vor ein paar Wochen erst geschehen: Beitrag 81937 - liegt mitunter auch daran, dass ich noch nie einen leibhaftigen Pantherpilz zu Gesicht bekommen habe.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Beteiligten für die informativen Antworten: Von Pantherpilzen mit teils geriefter Manschette habe ich bis dato noch nie etwas gehört.

Bei einer Forensuche bin ich übrigens noch über einen Beitrag von Birgit aus dem Jahre 2002 gestolpert, in der sie über einen Schlüssel für Knollenblätterpilze von Walter Pätzold (Quelle: Südwestdeutschen Pilzrundschau, Jahrgang 35, Heft 2, Juli 1999, S. 21-28) berichtet:
Beitrag 26940

In derselben Diskussion verwies Jens auf das Handbuch für Pilzfreunde, Band 3, in dem die Varietät mit Wort und Bild beschrieben ist:
Beitrag 26942

Gruß, Andreas

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Re: Verwechslungsgefahr Pantherpilz

Matthias, (vor 7750 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,
ich habe gerade mal im Handbuch für Pilzfreunde Band 3 (4. Auflage)
nachgeschaut, da steht in der Beschreibung zur Manschette folgendes:
Manschette weiß, schließlich blaßgrau, häutig, unregelmäßig, breit, lange ausdauernd, nicht gestreift;
Auch auf der Abbildung kann ich keine Riefung der Manschette in dem Buch erkennen,
viele Grüsse
Matthias

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Riefung

zuehli ⌂, (vor 7750 Tagen) @ Matthias

Hi,
bin fündig geworden. In der Ba-Wü-Flora Bd.4, Seite 18 steht´s:
"Die Manschette alter Exemplare kann undeutlich gerieft sein."

Da wird er gucken, der Andreas (Gminder)...

Gruß Harald

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Re: Riefung

Birgit, (vor 7750 Tagen) @ zuehli

Hallo,

bin fündig geworden. In der Ba-Wü-Flora Bd.4, Seite 18 steht´s: "Die
Manschette alter Exemplare kann undeutlich gerieft sein."
Da wird er gucken, der Andreas (Gminder)...

und außerdem stehts in der Südwestdeutschen Pilzrundschau (35. Jahrgang, Heft 2, Juli 1999) in einem extra Knollenblätterpilzartikel von Walter Pätzold (habe ich in meinem Antwortbeitrag an Andreas auch geschrieben). Da das Heft verrmutlich nicht mehr vorrätig ist (irgendein netter Mensch hat mir den Artikel plus SChlüssel mal gemailt), meldet Euch bei mir, wenn ihr ihn wollt. Da steht außerdem noch drin, daß die Hüllreste bei var. abietina oft ockerlichen bis blaß braunen Beiton haben können!

herzliche Grüße

Birgit

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Re: Riefung

Andreas ⌂, (vor 7750 Tagen) @ Birgit

Hallo,
und außerdem stehts in der Südwestdeutschen Pilzrundschau (35. Jahrgang, Heft
2, Juli 1999) in einem extra Knollenblätterpilzartikel von Walter Pätzold
(habe ich in meinem Antwortbeitrag an Andreas auch geschrieben). Da das
Heft verrmutlich nicht mehr vorrätig ist (irgendein netter Mensch hat mir
den Artikel plus SChlüssel mal gemailt), meldet Euch bei mir, wenn ihr ihn
wollt. Da steht außerdem noch drin, daß die Hüllreste bei var. abietina
oft ockerlichen bis blaß braunen Beiton haben können!
herzliche Grüße
Birgit

Hallo,

man gut dass Amanita von German krieglsteiner bearbeitet wurde, mir wäre dies nicht bekannt gewesen. Einschränkend steht da alleridngs "alt" und "undeutlich gerieft", so dass das sicherlich in keiner Weise mit dem schönen Faltenrock des grauen Wulstlings vergleichbar sein dürfte. Meine Pantherpilze hatte im Übrigen bei alten Exemplaren zumeist nur noch rudimentäre Ringreste am Stiel - dort noch eine Riefung von normalen Falten zu unterscheiden ist sicherlich nicht gerade einfach.
Aber ich nehme es gerne zur Kenntnis, man lernt ja nie aus. Nur sehen möcht' ich's irgendwann mal auch selber ;-

Von einem grauen bis ockerfarbenem Beiton der Hüllreste habe ich ebenfalls bisher nix bemerkt, aber ich hatte beim Tannenpantherpilz bisher auch vorwiegend jüngere Exemplare in der Hand.

beste Grüße,
Andreas

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Bei diesem hab ich mich kurz narren lassen... *PIC*

Christoph G, (vor 7750 Tagen) @ Schwammerlkönig

.... weil ich die Art nicht mit so ockergräulichen Hutfarben kenne, aber die pyramidenförmigen Hüllreste und die Stielknolle machens eindeutig oder?

[image]

LG Christoph

Hallo Pilzgemeinde,
nachdem ich heuer meinen ersten Pantherpilz gefunden habe, möchte ich euch
auch mal zeigen, dass man sich bei einem vermeintlich sicherem
Erkennungsmerkmal wie die angeblich nicht geriefte Manschette ganz schön
täuschen kann.
Der Pilz, den ich heute gefunden hatte, zeigte nämlich keine Spur von
ungeriefter Manschette. Das habe ich schon einige Male beobachtet. Das
wichtigste makroskopische Merkmal ist demnach weiterhin das sogenannte
"Söckchen"
Hier mal ein paar Vergleichsbilder: Nr. 1 Pantherpilz

Nr. 2 Grauer Wulstling

Nr. 3 Basis und "Söckchen" vom Pantherpilz

Nr. 4 Grauer Wulstling, dunkle Farbvariation mit Wulst

Nr. 5 Pantherpilz mit leicht geriefter Manschette

Nr. 6 Pantherpilz Hutseite

Die Hüllenreste sind beim Pantherpilz auch dünner und fallen meist nicht so
leicht von der Oberfläche des Hutes wie beim Wulstling.
Also aufgepasst und im Zweifelsfalle lieber stehenlassen.
LG Peter

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Re: Bei diesem hab ich mich kurz narren lassen...

Harald Andres Schmid, (vor 7750 Tagen) @ Christoph G

hallo
Das sieht mir mehr nach Amanita solitaria, dem Igelwulstling aus.
Gruss, Harald Andres

.... weil ich die Art nicht mit so ockergräulichen Hutfarben kenne, aber die
pyramidenförmigen Hüllreste und die Stielknolle machens eindeutig oder?

LG Christoph

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Schön! Hab ich noch nie gesehen ... seufz *oT*

DirkW, (vor 7750 Tagen) @ Christoph G

- kein Text -

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Ja ist manchmal ungerecht verteilt....

Christoph G, (vor 7750 Tagen) @ DirkW

... A. solitaria ist hier im Bodenseegebiet zumindest in den Sekundärbiotopen recht verbreitet, und bevorzugt Birke und Linde.

LG Christoph

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ja, ja, das kann man wohl sagen ...

DirkW, (vor 7750 Tagen) @ Christoph G

... bei uns begnügt man sich mit den diversen formen des kartoffelbovistes ... oder sollte ich sagen vergnügt :-)
viele grüße
dirk