Re: Leccinum vulpinum?
Hallo Thomas,
aufgrund der blassen, erst auf Druck nachdunkelnden Stielschuppen und der recht starken Fleischverfärbung sollte es sich um L. aurantiacum handeln. Vermutlich waren die Espen doch noch in Reichweite des Myzels.
Grüße, Jürgen
Mal wieder bin ich der Meinung Leccinum vulpinum gefunden zu haben. Mal sehn,
ob Ihr mich wieder eines besseren belehrt: In einem Umkreis von ca. 20 m
um die Pilze wachsen nur Fichten, weiter entfernt aber auch Birken, Espen
und v.a. Eichen. Die Farbreaktion beim anschneiden: Zunächst färbt sich
die Schnittstelle rosa und geht langsam in mehr als 5 min. in ein grau,
dunkelgrau bis violett über. Bild 1 zeigt die Schnittstelle nach 30 sek.
Bild 2 nach 2 Stunden. Die Hutfarbe ist deutlich bräunlicher als bei den
Espenrotkappen und Birkenrotkappen, die im Gebiet recht häufig sind und
bei denen der Baum auch stets direkt daneben steht. Leccinum quercinum
kann ich aber nicht so recht ausschliessen.
Vielen Dank für Eure Berichtigungen/Bestätigungen.
Thomas