Hmmm
nach dem Abgleich mit Ladurner/Simonini liegen die (hoffentlich präzise geeichten) Sporenmaße zwischen X. cisalpinus (12,9 x 4,7) und chrysenteron (13,8 x 5,1), wobei die oft entscheidendere Breite und die relativ geringe Streuung der Werte eher auf erstere Art deuten, ebenso das starke Blauen und das sehr blasse Hutfleisch. Ich weiß nicht, ob dein Mikroskop ausreicht, um mit Erfolgsaussicht nach Sporenstreifen zu suchen (Immersion, Interferenzkontrast), die cisalpinus (und ripariellus) von chrysenteron unterscheiden. Für ripariellus würden die Maße übrigens genau passen.
Es gäbe noch die Möglichkeit, die Huthautendhyphen heranzuziehen: Sollte eine signifikante Anzahl deutlich über 30 µ breit sein, würde X. cisalpinus ausscheiden. Sollten auffallend blasig-kugelige Elemente vorhanden sein, wäre dies ein Indiz für ripariellus.
Grüße, Jürgen