Das mit dem Mohrenkopf war so...
Hallo Markus,
Ich war mit einer befreundeten VAPKO Kontrolleurin auf ihrem Hausberg unterwegs. Im Gebiet wo L. acris wuchs gabs auch ne Menge L. picinus und andere kalkholde Arten s.o.. In einem anderen Waldgebiet wo die Steinpilze wuchsen und sonst auch flockenstielige HR anzutreffen sind, hat sie mir zugerufen: "Ich han en Mohrekopf gfunde!" ich hab drauf zurückgerufen: "Laß ihn stehen zum fotografieren!" Ich hab selber nicht unter den Hut geschaut und mich von der abgesetzten dunklen Stielzone überzeugt. Grad eben hab ich ihr angerufen und sie meinte, die Zone sei deutlich abgesetzt gewesen. Aber da sie auch nicht ganz sicher war, und wir morgen nochmal unterwegs sind können wirs nachprüfen. Allein von den Bodenverhältnissen würde ich den Mohr nicht ausschliessen wollen, da hats schon auch zumindest oberflächlich abgesauerte Flächen. Morgen weiss ich mehr
)
lG Christoph
Hallo Christoph,
da muss ich doch einen Einspruch erheben: Dein Mohrenkopf ist ziemlich sicher
der Pechschwarze Milchling (L. picinus); das mit dem Pechschwarz muss man
nicht sehr ernst nehmen, der ist oft recht hell!
Es kann auch ökologisch kaum sein, dass beide im demselben Wald wachsen: der
Rosaanlaufende Milchling (L. acris), übrigens sehr schön fotografiert, ist
ein Kalkzeiger, das Mohrenköpfchen das pure Gegenteil!
Viele Grüsse, Markus