Re: Im Lärchenwald des Wallis
Salü Markus
Herzlichen Dank für deinen Bericht und die Bilder.
Geni hat am Samstag an der Pilzausstellung kurz angetönt, dass du am Sonntag im Pfinwald einen schweizweiten Erstfund hattest. Um welchen Pilz handelt es sich dabei? So wie ich dich kenne, hast du sicherlich Bilder davon "geschossen". Wirst du ihn in der SPZ publizieren?
Gruss Markus_S
Hallo zusammen,
am vorletzten Wochenende war ich mit den Pilzfreunden aus Zug im Wallis
unterwegs. Obwohl eine trockene Gegend, hatte es in den Lärchenwäldern
einiges an Pilzen, für uns Tiefländer doch Arten, die man selten sieht.
Natürlich Gold-und Hohlfussröhrlinge in Massen, wie das für die
Lärchenwälder typisch ist.
Hier einige Bilder von typischen und speziellen Arten:
Der Rostrote Lärchenröhrling--immer wieder schön anzusehenDottergelber Spateling, Spathularia flavida: hier nicht selten
Xeromphalina cauticinalis var. cauticinalis (=amara): Bitterer
Glöckchennabeling). Nach Antonin bestimmt. Auch dieses Pilzchen ist
offenbar typisch in diesen Wäldern.Hygrophorus queletii ( Rotschuppiger Schneckling) Dieser seltene Schneckling
ist relativ klein; die anderen in dieser Gruppe (um H. russula) sind ja
massiv grösser. Typisch ist die leicht weinrötlich geflammte Hutoberfläche
und eben der Standort im Lärchenwald.
Nun allen viele Grüsse, Markus (und ein besonderer Dank an die Walliser
Organisatoren!)