Re: Bestimmungshilfe bei Leistling
Danke Harald - hier ist er gerade in Massen anzutreffen. Ich werde ihn aber
schonen und warte geduldig auf die üblichen Speisepilze.
Grüessli vom Mäxle.
Hallo Mäxle,
diese Art ist eine von denen, die in manchen Jahren häufig sind und dabei oft regelrechte Massenvorkommen bilden, dann aber für einige oder auch viele Jahre nicht mehr in Erscheinung treten, auch nicht an den bekannten Standorten. Was diese "endogenen Rhythmen" (so nennt man dieses Phänomen) hervorruft oder beeinflußt ist unbekannt.
Für meine Definition von Rote-Liste-würdigen Pilze wäre dies kein Rote-Liste-Fall, denn die Art ist (in den mir bekannten Bundesländern) nicht seltener geworden und ist insgesamt auch eher als zerstreut als als selten zu bezeichnen. Klarer Fall von "ungefährdet" für mich.
Mal abgesehen davon, dass Arten die auf einer Roten Liste für ein größeres Land wie die BRD in Kategorie 3 stehen durchaus in manchen Bundesländern oder naturräumlichen Regionen häufig sein können, würde ich in diesem Fall auch aufgrund des Wissens um diese endogenen Rhythmen kein Problem drin sehen, den Pilz in den Jahren in denen er häufig auftritt auch zum essen freizugeben.
beste Grüße,
Andreas