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Taunus heute

Harry B., (vor 7696 Tagen)

Mal abgesehen von vielen Konkurrenten die unterwegs sind gab es endlich mal wieder Maronen, noch in keiner großen Stückzahl aber sie kommen gerade wieder, allerdings noch nicht in den Höhenlagen. Rotfußröhrlinge sind zahlreich, Parasolpilze etwas rückläufig. Was mich aber noch immer wundert ist die steigende Anzahl von Pfifferlingen die auf weite Gebiete verteilt inzwischen deutlich häufiger als Steinpilze sind. Inzwischen kenne ich genug Stellen um jede Woche einmal "abzuernten", sie wachsen dort auch regelmäßig nach und das schon seit 2 Jahren. Warum wurde in den 90er erzählt dass der Pfifferling im Taunus "ausgestorben" sei? Er ist deutlich häufiger wie viele andere Pilzarten, sogar manche Täublinge sind seltener. Allerdings kommt es mir so vor als würde sie auch keiner gezielt sammeln, leicht zu finden sind sie nämlich nicht wenn man nicht weiss wo.

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Re: Taunus heute

Frank Horn, (vor 7696 Tagen) @ Harry B.

Wahrscheinlich hat einfach niemand mehr Pfifferlinge gefunden. Und die paar,
die es noch gab, haben sich erholt, weil keiner mehr nach ihnen gesucht hat.
Ich habe auch im letzten Jahr zum erstem Mal seit ewigen Zeiten wieder
Pfifferlinge im Taunus gesehen.

Warum wurde in den
90er erzählt dass der Pfifferling im Taunus "ausgestorben" sei?
Er ist deutlich häufiger wie viele andere Pilzarten, sogar manche
Täublinge sind seltener. Allerdings kommt es mir so vor als würde sie auch
keiner gezielt sammeln, leicht zu finden sind sie nämlich nicht wenn man
nicht weiss wo.

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Pfifferlinge

Harry B., (vor 7695 Tagen) @ Frank Horn

Hallo Frank,
genau das will ich nicht ganz glauben ;) Als ich die ersten Pfifferlinge hier im Taunus gesehen habe, die wuchsen auf einem ungeschottertem Waldweg, dachte ich noch ich träume und es wäre eine absolute Ausnahme, nach all dem was ich in den Medien und sogar in der Schule über diesen Pilz gehört habe. Letztes Jahr fand ich schon ordentliche Portionen.. Dieses Jahr wurde ich aber eines besseren belehrt, es gibt sie fast überall, in jedem Waldgebiet der Umgebung in etwa 15km Umkreis, nicht nur an der einen Stelle die mir bekannt war. 500 Gramm von ihnen einzusammeln ist mit relativ wenig Sucherei verbunden. Wenn ich momentan durch den Wald streife entdecke ich sie oft auch an stark frequentierten Waldwegen am Wegesrand, leicht sichtbar aufgrund ihrer Farbe, während alle anderen "Pilzsammler" lieber zahlreich im Moos auf Maronenjagd sind und den Pfifferling an sich gar nicht mehr zu kennen scheinen. Das abernten mit dem Messer macht ihnen übrigens nichts aus, dieses Jahr wuchsen sie eher noch zahlreicher an jener ersten Fundstelle als noch vor 2 Jahren.

Wahrscheinlich hat einfach niemand mehr Pfifferlinge gefunden. Und die paar,
die es noch gab, haben sich erholt, weil keiner mehr nach ihnen gesucht hat.
Ich habe auch im letzten Jahr zum erstem Mal seit ewigen Zeiten wieder
Pfifferlinge im Taunus gesehen.