Re: Pilzfunde
Moin Thomas,
Dein Täubling ist zwar ziemlich blaß, nehme mal an, das er zugedeckt war oder wenig Licht bekam. Sieht aber trotzdem Russula aeruginea ähnlich und das Biotop würde auch passen. Unter Vorbehalt ist das der Birkentäubling.
Abschließend noch ne Frage: Ich vermisse immer noch die Kartierung der Cosmea mit dem Mehltau, sowie das "suboptimale Exsikkat".
Gruß in den hohen Norden
Detlef
.: Moin zusammen.
nach der großen Trockenheit hat es auch in NF endlich so viel geregnet, dass
das Wasser auch bis zum Boden durchgedrungen ist. Prompt wachsen die
Pilze!
In der Hauptsache sind es Birkenpilze gewesen, die ich in verhältnismäßig
offener Landschaft gefunden habe, vereinzelt auch ein paar Perlpilze. Dazu
Totentrompeten, denen man anmerkt, dass sie in den „Startlöchern“ stehen.
Ganz vereinzelt gibt es Pfifferlinge und Rotgelbe Stoppelpilze (Hydnum
repandum var. rufescens). Im Wald dauert es eben noch ein wenig, bis die
„volle Belegschaft“ kommt.
Bei den beiden folgenden habe ich so meine Probleme.
Bild 1 müsste meiner bescheidenen Meinung nach ein Risspilz sein, doch
welcher? Mit dem Schuppenstieligen Risspilz (I. terrigena) bin ich sehr
unzufrieden.
Die Pilze waren recht stattlich: Etwa 12 cm hoch mit bis zu 7 cm breitem Hut.
Geruch und Geschmack waren für mich unauffällig. Wuchsort war eine alte
Sandkuhle unter Birken und Schwarzpappeln:
Sollte sich jemand für die genaue Bestimmung interessieren, so könnte ich ihm
oder ihr diese Pilze zusenden. Frischpräparate liegen im Kühlschrank
bereit. Bitte Adresse per E-Mail zusenden.
Bild 2: Ich vermute einen Birkentäubling. Auch diese Pilze waren recht
stattlich und festfleischig. Bei der Täublingsprobe musste ich sehr lange
kauen, bis eine leichte Schärfe erschmeckbar wurde. Wuchsort war der selbe
wie bei den Risspilzen oben.Grüßlis
Thomas