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Lepista-Bestimmungshilfe dringend erbeten... *PIC*

ajuga, (vor 7685 Tagen)

... die sollen eigentlich noch heute in die Pfanne.

Ist ein Erstfund von mir. Gleich solls die Erst-Mahlzeit geben. Naja, ist nicht viel, will es aber mal testen.

Also meine Frage: Handelt es sich bei folgendem Foto um Lepista personate, den Lilafuß-Rötelritterling?

Wenn ja, hat jemand Erfahrungen bezüglich des Speisewertes?

Soll ja ein ausgesprochener Spätherbstpilz sein. Habe ihn heute auf einer Wiese inHexenringen gefunden.

Vielen Dank für die hoffentlich schnelle Hilfe.

ajuga

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"Lepista personata" *oT*

ajuga, (vor 7685 Tagen) @ ajuga

- kein Text -

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Ja, schöner Fund! *oT*

Christoph G, (vor 7685 Tagen) @ ajuga

- kein Text -

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Re: Ja, schöner Fund!

ajuga, (vor 7685 Tagen) @ Christoph G

Er ist es also??!!

Und wie siehts mit dem Essen aus? Empfehlenswert oder nicht?

ajuga

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Re: Ja, schöner Fund!

Huperzia ⌂, (vor 7685 Tagen) @ ajuga

Er ist es also??!!
Und wie siehts mit dem Essen aus? Empfehlenswert oder nicht?
ajuga

Kann man essen. Ist etwas besser als der Lila Rötelritterling, ansonsten ausprobieren.
Verrätst du, ob du ihn aus dem Bereich Jena hast oder doch eher aus dem Thüringer Wald?

Viele Grüße,
Tanja

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Geschmackstest

ajuga, (vor 7685 Tagen) @ Huperzia

Habe ihn von einer hochgelegenen Wiese bei Bad Berka. Diese wird 2-3 Mal im Jahr gemäht und etwa genauso oft von einer Schafherde abgegrast.

So, muss mal kurz in die Küche! Gebe dann hinterher hier meine Meinung dazu ab.

Haben heute Abend bereits Hohlfuß-Röhrling, Fichten-Reizker und Steinpilz separat zubereitet und eine Geschmacksbewertung vorgenommen.

Bisher die Nr. 1 der Fichten-Reizker, noch vor dem Steinpilz!

Der Hohlfußröhrling hat wie alle anderen Lärchenröhrlinge einen säuerlichen Nachgeschmack und kommt sowieso nicht an die Geschmacksintensität der anderen beiden heran. Aber in Mischgerichten oder getrocknet in der Bratensoße absolut geeignet.

ajuga

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Mmmhh...

ajuga, (vor 7685 Tagen) @ ajuga

...lecker!

Besser als ich erwartet hatte.

Der Geruch bei der Zubereitung (wie die anderen auch mit einem Schuss Olivenöl und einer Prise Salz gebraten) und der Geschmack errinnern sehr an Coprinus comatus (Schopftintling). Das Fleisch ist aber wesentlich fester als das des Schopftintlings, was ich als Pluspunkt gegenüber diesem werte.

Mir hat er sehr gut geschmeckt, kam aber nicht ganz an Fichten-Reizker und Steinpilz heran. Meiner Freundin, die übrigens auch Schopftintling und Boviste nicht "ab kann", sagte er hingegen nicht zu. Geschmäcker sind halt doch sehr verschieden.

Wer also auch mal probieren will - ich kann ihn empfehlen. Außerdem versteckt er sich nicht im Wald, sondern wächst auf Wiesen und Weiden und wenn man einen hat, hat man meist eine ganze Mahlzeit, da der Lilastiel-Rötelritterling oft massenhaft in Hexenringen auftritt.

ajuga

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schmckt wirklich gut

Birgit, (vor 7685 Tagen) @ ajuga

Hi ajuga,

Besser als ich erwartet hatte.
Der Geruch bei der Zubereitung (wie die anderen auch mit einem Schuss
Olivenöl und einer Prise Salz gebraten) und der Geschmack errinnern sehr
an Coprinus comatus (Schopftintling). Das Fleisch ist aber wesentlich
fester als das des Schopftintlings, was ich als Pluspunkt gegenüber diesem
werte.

den Geruch bei der Zubereitung empfinde ich als Zumutung, stärker als bei L. nuda, der Geschmack entschädigt einen dann aber.

Wer also auch mal probieren will - ich kann ihn empfehlen. Außerdem versteckt
er sich nicht im Wald, sondern wächst auf Wiesen und Weiden und wenn man
einen hat, hat man meist eine ganze Mahlzeit, da der
Lilastiel-Rötelritterling oft massenhaft in Hexenringen auftritt.

tja, wenn er denn überhaupt mal da ist, kann er in größeren Mengen auftreten, aber leider ist er ziemlich selten, manche Pilzbuchautoren sprechen sogar davon, daß man ihn schonen sollte. bei mir hat er sich schon einige Jahre rar gemacht, ich hatte mal einen schönen Ring auf meinem Mistbeet. Ich denke es ist einer der Pilze, die "naturbedingt" nur alle Jubeljahre mal auftreten und dann kann man ihn essen oder auch nicht. Wenn man ihn nicht sammelt scheint er auch nicht häufiger zu wachsen. Vielleicht spielt auch eine Rolle, daß er vielleicht nicht mit den mit Kunstdünger vollgestopften Wiesen zurechtkommt.

Birgit

ajuga

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Re: schmckt wirklich gut

Dedimyk, (vor 7685 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,

ich kann Dir nur Recht geben, Lepista personata hat sich absolut rar gemacht. Ich hatte ebenfalls diverse ungedüngte Weiden auf denen er früher recht häufig auftrat, sogar in erntefähigen ordentlichen Hexenringen, aber heute ist es ein absolutes highlight ihn zu finden und dann bleibt er natürlich stehen ( es gibt genug andere Pilze zum Essen ).

Herzlichen Gruß Detlef

Hi ajuga,
den Geruch bei der Zubereitung empfinde ich als Zumutung, stärker als bei L.
nuda, der Geschmack entschädigt einen dann aber.
tja, wenn er denn überhaupt mal da ist, kann er in größeren Mengen auftreten,
aber leider ist er ziemlich selten, manche Pilzbuchautoren sprechen sogar
davon, daß man ihn schonen sollte. bei mir hat er sich schon einige Jahre
rar gemacht, ich hatte mal einen schönen Ring auf meinem Mistbeet. Ich
denke es ist einer der Pilze, die "naturbedingt" nur alle
Jubeljahre mal auftreten und dann kann man ihn essen oder auch nicht. Wenn
man ihn nicht sammelt scheint er auch nicht häufiger zu wachsen.
Vielleicht spielt auch eine Rolle, daß er vielleicht nicht mit den mit
Kunstdünger vollgestopften Wiesen zurechtkommt.
Birgit

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Seltenheit

ajuga, (vor 7684 Tagen) @ Dedimyk

Aus meinem Pilzbuch (Gerhardt) geht nun wirklich nicht hervor, dass Lepista personata vielerorts bereits eine Seltenheit geworden ist. Nun, da ich dieses jetzt weiß, werde ich natürlich mit dem mir bekannten Vorkommen schonender umgehen. Soll heißen, dass sie vorerst nicht mehr in den Pilzkorb kommen, wenn es nicht gerade eine Schwemme geben sollte.

ajuga