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Re: Welcher Boletus?

Birgit, (vor 7693 Tagen) 2.644 Beiträge @ Markus G.

Hallo Markus,

Also was mir bei diesen Pilzen auffällt ist folgendes.... bei Berührung der
Röhren verändert sich die leicht cremige Farbe lediglich etwas ins
Dunkel-beige...also nicht wie ich es bei den helleren Maronen kenne,
grünblau. Der Stil läuft bis unter dem Hut sehr spitz zu, so dass der Hut
sehr, sehr leicht vom Stiel fällt. Was ich sehr komisch finde ist die
Tatsache, dass ich ihn nur an Standorten finde ...und zwar stellenweise
massig, wo es sehr sehr dunkel ist (u.a. tiefer junger Nadelwald).
Vielleicht hat die dunkele Farbe etwas mit dem dunkelen Standort zu tun
und es sind doch Maronen...aber warum die Nichtfärbung der Röhren und die
enorme Festigkeit des Pilzes?*grübel*
Maronen finde ich auch in diesem Wald...jedoch eher an grasigen und moosigen
Stellen. Diese sind alle heller. Da ich aber nicht der Pilzkenner
bin...zweifele ich.:-)

Maronen gibts mindestens in zwei AUsführungen ;-), es gab aber schon Unntersucheungen , es ist nur eine Art. Bei feuchtem Wetter, im hohen Gras oder an sehr feuchten Standorten sind sie oft lang- und dünnstielig und ziemlich weich und beim Kochen sehr schleimig. An trockeneren Standorten, manchmal direkt auf der Nadelstreu, manchmal aber auch im Moos können sie richtig hart und fest werden, fast wie ein Steinpilz, meist aber auch sehr dunkel im Hut. Dann schleimen sie beim Kochen auch nnicht so stark. Daß der Hut abfällt kommt bei jungen Maronen oft vor. Bedenklich finde ich aber nach wie vor, daß die nicht blau werden beim Drücken? Vielleicht zu trocken? Die leichte Blaufärbung dauert ein bißchen, umso länger je trockener und jünger die Exemplare sind.

Liebe Grüße

Birgit

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