Paradiesische Zustände, 1 Foto *PIC*
So ein schöner Herbst 22°C, Traumwetter ,nicht sehr viel pilziges und nur an einigen Stellen hat es Maronen,Rotfüsse,Edelreizker und Nebelkappen.Grüessli Hans
Zwillingsnebelkappen und ein knackiger Maronen
![[image]](http://home.intergga.ch/hanshurter/1b.hans27.10.05.jpg)
So ein schöner Herbst 22°C, Traumwetter ,nicht sehr viel pilziges und nur an einigen Stellen hat es Maronen,Rotfüsse,Edelreizker und Nebelkappen.Grüessli Hans
Zwillingsnebelkappen und ein knackiger Maronen
![[image]](http://home.intergga.ch/hanshurter/1b.hans27.10.05.jpg)
So ein schöner Herbst 22°C, Traumwetter ,nicht sehr viel pilziges und nur an
einigen Stellen hat es Maronen,Rotfüsse,Edelreizker und
Nebelkappen.Grüessli Hans
Zwillingsnebelkappen und ein knackiger Maronen
Hallo Hans,
die Nebelk. wachsen ja auch hier bei mir schier grenzenlos, gleichfalls nepista nuda. Aber zu beiden hab ich ein recht zurückhaltendes Verhältnis.Ich denke halt immer, wenn so eine Pilzart in so rauen Mengen herumsteht und niemand pflückt sie, dann muß das einentriftigen Grund haben.
Daß beide Arten essbar sind, sagt ja nicht unbedingt etwas über Gaumenfreude aus.
Also an dieser Stelle meine Frage; schmecken die denn?
Gruß Roland
eigene Pilze und von wenigen Freunden ,vom Grossmarkt gezüchtete Champignon und Shiitakepilz.Ich habe den Ausdruck verspeisen gewählt (nicht zb magenfüllen etc) weil ich bei meinen Lieblingen Pilze und Fische von unserem Bach halt etwas mehr verspüre als bei Magenfüller Teigwaren ,Reis,etc.Aber das nur nebenbei.Kollegen von mir verspeisen Hallimasch, Austernseitlinge,Nebelkappen auch süss sauer zum Aperitif etc.Dem sage ich auch wie mein Fischer und Pilzkontrolleursfreund Magenfüller!Da mache ich mir lieber einen Kartoffelstock aus Kartoffeln von unserem Hobbygärtner Nachbar mit einer Paprikasauce ,süsssauer Quark ,Tomaten etc.Rahm meide ich wegen dem Cholesterin.Oder meine Frau macht einen ungarischen Magenfüller mh,mh,mh!
Aber zurück zum Thema,ich habe diese Foto ins Forum gesetzt weil ich alles Schöne in der Natur achte und gerade jetzt wo es Hexenringe von Nebelkappen und falschen Pfifferlingen etc gibt ,nur leider Foto ist Foto in der Natur sieht es viel besser aus!Es gibt aber einige Forums- Betrachter die nicht die Möglichkeit haben es selber in der Natur zu tun.Sebstverständlich kannst Du einmal die ganze Palette der essbaren Herbstpilze probieren sicher gibt Dir ein Forumskollege das entsprechende Rezept.
Liebe Grüsse Hans
PS Lepista Nuda
Hallo Hans,
die Nebelk. wachsen ja auch hier bei mir schier grenzenlos, gleichfalls
nepista nuda. Aber zu beiden hab ich ein recht zurückhaltendes
Verhältnis.Ich denke halt immer, wenn so eine Pilzart in so rauen Mengen
herumsteht und niemand pflückt sie, dann muß das einentriftigen Grund
haben.
Daß beide Arten essbar sind, sagt ja nicht unbedingt etwas über Gaumenfreude
aus.
Also an dieser Stelle meine Frage; schmecken die denn?
Gruß Roland
Hallo Roland,
die Nebelk. wachsen ja auch hier bei mir schier grenzenlos, gleichfalls
nepista nuda. Aber zu beiden hab ich ein recht zurückhaltendes
Verhältnis.Ich denke halt immer, wenn so eine Pilzart in so rauen Mengen
herumsteht und niemand pflückt sie, dann muß das einentriftigen Grund
haben.
na klar, den Grund, daß ein violetter Pilz einfach giftig sein muß
. Lepista nuda ist jedenfalls ein guter Speisepilz, auch wenn er beim Braten wie Rötelritterlinge generell halt, für meinen Geruchssinn etwas unangenehm riecht. Der Geschmack sei etwas süßlich, berichten viele, das konnte ich bisher nicht finnden, ich kann ihn jedenfalls uneingeschränkt empfehlen.
Bei nebelkappen ist das ein bißchen anders, es gibt viele Leute, die sie nicht vertragen, außerdem stößt mich der parfümierte Geruch ab. Jedennfalls sollte man sie erstmal in ganz kleinen Mengen probieren und schaun, ob man sie verträgt. Aber irgenndwann packts mich vielleicht doch mal, oft gibts ja so wirklich schöne kleine knackige Exemplare...
Grüße
Birgit
Hallo Birgit,
wenn ich das weiß, kann ich Dir gerne einen oder mehrere Schubkarren voll Nebelkappen vorbei bringen. Ich habe mir ja schon viel angetan, aber der Geruch ist wirklich so eklig, dass ich dieses Mal kein Experiment wagen werde. Wenn sogar schon Christoph Nebelkappen von seinem Speiseplan gestrichen hat, ist das ein eindeutiges Zeichen - zumindest für mich.
Dagegen sind Violette Rötelritterlinge wirklich sehr delikat, kann ich nur empfehlen. Schön ist, dass sie relativ festes Fleisch besitzen und daher problemlos gebraten werden können ohne ihren Biss zu verlieren. Am Sonntag möchte ich mich an der Paarleite mit Lepista nuda eindecken, um sie in feinem Olivenöl einzulegen.
Gruß, Andreas
Hallo Andreas,
wenn ich das weiß, kann ich Dir gerne einen oder mehrere Schubkarren voll
Nebelkappen vorbei bringen.
ach danke, du bist ja soooo lieb
. Aber die gibts hier auch in größeren Mengen und ich glaube ich kann glatt noch ein Jahr warten bis ichs denn doch mal probiere.... Es gibt gerüchte, daß man Nebelkappen (abgekocht) silieren kann, vielleicht ist dann der widerliche Geruch weg? Wär doch mal ein Test fürs Silieren, wenns nicht klappt, hat man wenigstens keine guten Speisepilze vergeudet
.
Ich habe mir ja schon viel angetan, aber der
Geruch ist wirklich so eklig, dass ich dieses Mal kein Experiment wagen
werde. Wenn sogar schon Christoph Nebelkappen von seinem Speiseplan
gestrichen hat, ist das ein eindeutiges Zeichen - zumindest für mich.
Ich weiß nicht, ob Christoph die schon mal probiert hat.
Dagegen sind Violette Rötelritterlinge wirklich sehr delikat, kann ich nur
empfehlen. Schön ist, dass sie relativ festes Fleisch besitzen und daher
problemlos gebraten werden können ohne ihren Biss zu verlieren. Am Sonntag
möchte ich mich an der Paarleite mit Lepista nuda eindecken, um sie in
feinem Olivenöl einzulegen.
kleine Nebelkappen haben auch sehr festes Fleisch....aber mich stößt der widerliche Geruch ja auch ab. Ich hab ja schon Probleme mit L. nuda und L. personata, wenn ich beim Braten zu oft an der Pfanne schnuppere. Eigenartigerweise scheint dieser Geruch außer mir niemanden zu stören. Aber mir schmecken ja auch Anischampignons wegen des leichten Anisgeschmacks nicht.
liebe Grüße
Birgit
Hallo Ihr Lieben,
es ist interessant zu lesen, wie unterschiedlich die Gerüche wahrgenommen werden. Gerade Gerüche scheinen sehr verschiedenen Empfindungen auszulösen. Einige der künstliche Gerüche in Süßigkeiten, die unsere Kinder so zu sich nehmen, sind nahe an übelkeitserregend für mich...
Ich mag beide Pilz-Sorten vom Geruch her gerne und L. Nuda ist sogar einer meiner Lieblingspilze - u.a. gerade wegen des Geruchs. Leider will er dieses Jahr hier gar nicht wachsen (Nebularis dagegen wie bei Euch auch in Massen).
Das mit der Unverträglichkeit der Nebelkappe bei einigen Leuten kann ich leider bestätigen. Ein Bekannter von mir hat mal übelste Verdauungsprobleme bekommen und das, obwohl wir zusammen gerade mal drei Stück davon - bestens gegart - gegessen hatten. Mir ging's prima.
Lieben Gruß,
Malte
Hallo Birgit,
Christoph wäre nicht Christoph, wenn er Nebelkappen nicht schon Mal probiert hätte.
Sein letzter Versuch war es, sie in Essig einzulegen.
Violette Rötelritterlinge in der Pfanne duften herrlich, ich finde nichts Widerliches am Geruch. Lilastielrötelritterlinge habe ich mangels Funde bislang noch nicht zubereitet. Da ich großer Anis-Fan bin, störe ich mich auch nicht an Anischampignons...Moment Mal: Geht der Anisgeruch- und geschmack beim Erhitzen nicht verloren? Ich konnte jedenfalls bei meiner letzten Mischpilzpfanne keine Aniskomponente herausschmecken.
Gruß, Andreas
Hallo zusammen!
Es gibt gerüchte, daß man Nebelkappen (abgekocht)
silieren kann, vielleicht ist dann der widerliche Geruch weg? Wär doch mal
ein Test fürs Silieren, wenns nicht klappt, hat man wenigstens keine guten
Speisepilze vergeudet.
Ich hab das diesen Monat probiert. Dazu muß ich sagen, daß ich den Nebelkappen-Geruch roh angenehm finde, scheinbar im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen. Hängt eventuell vom Alter der Pilze oder der Witterung ab. Bei den von mir gesammelten Exemplaren, hat die ganze Familie den Geruch angenehm empfunden.
Um nicht abzuschweifen: zwecks Silage hab ich diese Nebelkappen also abgekocht. Und dabei wird der "Duft" geradezu ekelerregend penetrant (und ich bin nicht empfindlich, war aber nahe daran, retour zu essen). In "200 Pilze" von der Dähnke steht drin, daß dieses Aroma durchs Silieren weniger wird, von ganz verschwinden steht nichts da (aus dem Kopf zitiert). Zumindest die Person, die die Pilze abgekocht hat, wird vermutlich nach dem Silieren keine Lust mehr haben, davon zu probieren...
Mir ist die Silage völlig verschimmelt. Und ich muß ehrlich sagen, daß ich gar nicht besonders traurig war.
Silieren werde ich wohl nichts mehr, weil das Arbeit macht und die Schimmelgefahr nicht unerheblich scheint. Hat denn überhaupt jemand sehr gute Erfahrungen mit dem Silieren gemacht?
Nebelkappen sammel ich dieses Jahr auch keine mehr. Falls jemals wieder, dann werde ich die sehr feinblättrig aufschneiden, so daß man beim Essen nicht auf eine geballte Ladung diesen Aromas beißen muß! 
Meiner Meinung nach riecht Lepista nuda übrigens fast identisch, dieses Aroma geht beim Zubereiten aber vollständig verloren und der Pilz ist danach hervorragend.
Ciao,
Ben
Hallo Andreas,
Violette Rötelritterlinge in der Pfanne duften herrlich, ich finde nichts
Widerliches am Geruch.
widerlich ist zuviel gesagt, einfach sehr seltsam und für mich unangenehm, bei L. personata ists noch schlimmer.
bislang noch nicht zubereitet. Da ich großer Anis-Fan bin, störe ich mich
auch nicht an Anischampignons...Moment Mal: Geht der Anisgeruch- und
geschmack beim Erhitzen nicht verloren? Ich konnte jedenfalls bei meiner
letzten Mischpilzpfanne keine Aniskomponente herausschmecken.
Anis im Brot oder SChüttelbrot mag ich in kleinen Mengen auch. Der Anisgeschmack geht m.E. nicht verloren, wenn nur ein Exemplar in der Mischpilzpfanne landet würde es mir wahrscheinlich auch nicht auffallen, sobald sie aber einen großen Anteil darstellen, schmecke ichs raus. Schade, denn ich finde sie häufiger, habs deswegen dieses Jahr noch einmal probiert und lasse sie seitdem stehen.
lieber Gruß
Birgit
Hallo Ben
Mir ist die Silage völlig verschimmelt. Und ich muß ehrlich sagen, daß ich
gar nicht besonders traurig war.
Silieren werde ich wohl nichts mehr, weil das Arbeit macht und die
Schimmelgefahr nicht unerheblich scheint. Hat denn überhaupt jemand sehr
gute Erfahrungen mit dem Silieren gemacht?
Pilze habe ich noch nicht siliert, aber Sauerkraut habe ich schon selber gemacht, das ist der gleiche Vorgang und bei Sauerkraut ists kinderleicht. Gutes Weißkraut (am besten aus biologischem Anbau oder zuminndestens ungespritzt) fein hobeln, leicht salzen (wie für einen Krautsalat), etwas stampfen und ziehen lassen. Diese Menge dann in saubere, sterilisierte Twistoffgläser füllen (ca. 2/3 bis 3/4) hoch und mit abgekochtem kaltem Wasser auffüllen bis das Kraut bedeckt ist, Twistoffdeckel schließen, mit Tuch abgedeckt in normal warmem Raum stehen lassen. Zum besseren Start kann man noch einen Schuß Molke (hier auch am besten Bioqualität) dazutun, da kommen die Milchsäurebakterien rein. Durch die Twistoffdeckel kann der durch die Milchsäuregärung entstehende Überdruck entweichen und es bildet sich über dem Sauerkraut eine Kohlendioxidatmosphäre. Es ist lediglich nötig, das Kraut alle 1-2 Tage wieder festzustampfen, das Kraut ist fertig, sobald sich keine Bläschen mehr zeigen (ca. 14 Tage). Das Kraut kann dann noch fest in anderen Gläser gestampft werden, um Platz zu sparen. Dieses Sauerkraut wird immer noch ein bißchen saurer, da es ja nicht sterilisiert wird, wenn man es vor der Verwendung wässert, wird es wieder milder, aber ich mags gerne sauer.
mit Gurken habe ich das auch mal probiert, aber die sind mir auch verschimmelt.
Birgit