Re: Erlentäubling mit Mikroskopierfrage, 4 Fotos
Hallo Hias,
das könnte durchaus der Erlentäubling sein. Die grossen, keulenförmigen Elemente sind Pileozystiden, die schmalen
Endzellen nennt man Haare oder auch Primordialhyphen. Das Pigment ist meist in diesen und in den darunterliegenden Hyhen vorhanden.
Ich betrachte die Huthaut (man zieht ein sehr kleines Stückchen ab) immer zuerst in Wasser, dann manchmal in Kongo. Die eventuell vorhandenen Inkrustierungen sieht man meist auch so, es braucht aber etwas Übung! Die Anfärbung mit Karbolfuchsin mache ich kaum, da man da mit starken Säuren hantieren muss.
Wichtig ist einfach, dass man wirklich nur mit sehr kleinen Stücken arbeitet, die Huthaut ist nämlich oft recht zäh!
Mit Grüssen, Markus