Nix verwechseln bitte...
Hallo Detlef,
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vorsicht - nichts durcheinanderwerfen. A. langei wurde mit
A. haemorrhoidarius sensu Lange synonymisiert. Das ist A. haemorrhoidarius
Kalchbr. & Schulzer aus dem Laubwald.
Lese nochmal genau durch, was ich dazu geschrieben habe. Hier hat eigentlich
niemand geschlampt, sondern es gibt nur Unklarheiten.
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Gruss Werner
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Hallo im Forum ,
ich nehme die Diskussion um Agaricus haemorrhoidarius zum Anlaß auf ein
brennendes Problem hinzuweisen,speziell in diesem Forum, da hier der
aktivste Teilnehmerkreis der Melder im Kartierungssystem der DGfM und
2000online mitliest: "Die unvollständigen Kartierungsdaten der DGfM
und 2000online-Dateien"
Ich hatte ja in der Dikussion gesagt, daß Uschi und ich jetzt oder in der
neuen Saison verstärkt auf den unserer Meinung nach vorhandenen Agaricus
haemorrhoidarius Schulz. ap. Kalchbr. achten und sicherstellen wollen, um
eine endgültige Klärung über den Artrang herbeizuführen.
Selbst wenn alles klar sein sollte, die geringfügigen Sporenmaßabweichungen
unterschieden und alle makrokopischen Unterschiede, nebst Vorkommen Laub
,- Nadelholz alle gesichert sind und damit der Artrang gegeben, ist eine
Kartierungsmöglichkeit in 2000online und damit auch in der DGfM-Kartierung
nicht möglich.
Grund: A. haemorrhoidarius einwandfrei aus Laubwald wird mit A. langei, der
nur im Nadelwald wächst und deutlich größere Sporen besitzt einfach
synonymisiert.
Ich weiß nicht, ob da noch aufwendige Abgrenzungsuntersuchungen Sinn machen,
da es äußerst schwierig ist eine Dateierweiterung zu veranlassen, wie ich
aus eigener nachfolgender Erfahrung berichten kann.
Habe am 14.7.05 per email nach Absprache mit Axel Schilling mit einer Liste
über Herrn Dobbitsch eine Erweiterung der Datei für einige häufig
gefundene in der Datei fehlende Phytoparasiten beantragt.
Bis heute habe ich dafür weder eine Rückmeldung, geschweige denn eine
Datenerweiterung erhalten habe.
Die Crux ist, daß Axel Schilling in 2000online keine Öffnung neuer Arten etc.
durchführen kann, solange P.Dobbitsch nicht die DGfM-Datei entsprechend
erweitert.
Irgendwann soll auch eine Abstimmung mit den Länderbeauftragten noch über
Erweiterungs,-Änderungwünsche der DGfM-Datei erfolgen, dauernd angekündigt
und protokolliert, aber wann das wissen die Götter.
Ich glaube erst wieder daran, wenn ich Bewegung sehe.
Bis dahin ist es also müßig irgendetwas Abweichendes mühevoll zu
mikroskopieren und sicher zu bestimmen, wenn eine Kartierungsmöglichkeit
nicht gegeben ist.
Ich behelfe mir z.Z. mit Excel-Dateien die Funde zu dokumentieren, damit die
Daten nicht verloren gehen, aber das kann es auf Dauer doch nicht sein.
Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ?
Detlef