Re: Ölbaumpilz
Glückwunsch zu dem doch recht seltenen Fund! Das Leuchten der Lamellen ist sehr schwach (nach unserer Beobachtung in Italien), jedenfalls kein Vergleich zu Holz, das mit Hallimasch durchwuchert ist.
Wir haben heute im Schwarzwald bei M+1200 m etwas sicher noch Selteneres gefunden und zwar an fünf verschiedenen Stellen: Porpoloma metapodium, den Schwärzenden Wiesenritterling. Die Abbildung in Bon/Parey ist nicht, die bei Cetto jedoch gut zutreffend. Hat jemand von Euch diesen Pilz schon mal gesehen?
Grüße an alle Pilzfreunde
Helgo Bran und Karl Keck
In meinem Untersuchungsgebiet (Lebach, Saarland) fruktifiziert seit 12 Tagen
ein Ölbaumpilz Omphalodes illudens in einem grossen, geschätzt ca. 2 kg
schweren Büschel am Grund eines Eichenstubbens. Die einzelnen Fruchtkörper
(etwa 40 - 50) sind inzwischen mehr oder weniger überständig, tief
trichterig und bis zu 15 cm im Durchmesser gross. Frage: Ist hier ein
Forscher oder eine Forscherin, der/die sich mit den intensiv färbenden
Pigmenten oder mit den biochemischen Ursachen der Bioluminiszenz
beschäftigt und die Pilze gebrauchen könnte?
Falls ja, in welchem Zustand (z.B. eingefroren) soll ich ihm/ihr sie zukommen
lassen? Ich könnte sie z.B. nach Regensburg mitbringen, aber sie sind
schon fast matschig und da es hier seit gestern unablässig in Strömen
regnet, werden die bestimmt nicht besser.
Also: Trocknen oder einfrieren oder sie am Standort lassen?
Karin