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Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute *PIC*

Rudi, (vor 7617 Tagen)

Meine Bescherung heute:
die ersten zwei sind die heutigen Rätselpilze:
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hier ein bisher noch unbestimmter Helmling:
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und die letzten kennt ihr ja- nur so als Weihnachtsgruß!
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streßfreie Tage wünscht euch
Rudi

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Re: Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute

Jens ⌂, (vor 7617 Tagen) @ Rudi

Nummer 2 vielleicht der Löwengelbe Dachpilz?

Gruß Jens

Meine Bescherung heute: die ersten zwei sind die heutigen Rätselpilze:

hier ein bisher noch unbestimmter Helmling:

und die letzten kennt ihr ja- nur so als Weihnachtsgruß!

streßfreie Tage wünscht euch
Rudi

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Tipp

Rudi, (vor 7617 Tagen) @ Rudi

Die Pilze gehören zur selben Gattung!!!

Rudi

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Re: Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute

Roger, (vor 7617 Tagen) @ Rudi

Nr. 2 is meiner Ansicht nach der Lärchenschneckling!

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halbrichtig! *oT*

Rudi, (vor 7616 Tagen) @ Roger

- kein Text -

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Re: Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute

Gerd-A, (vor 7617 Tagen) @ Rudi

Hallo Rudi,

Bild 1:

- Sieht mir doch stark nach einem Schneckling aus. Und in diesen Farben mit solch einer starken dunklen Radialfaserung fällt mir nur Hygrophorus nemoreus (Waldschneckling) ein.

- Diese Art habe ich bisher immer nur bei Eichen (Quercus) gefunden.

Bild 2:
- Sieht auch nach Schneckling (beachte schmierig, schleimige Huthaut) sein. Wenn ja, da kenne ich mit solch gelben Farben nur den Orangegelben Lärchenschneckling (Hygrophorusspeciosus = H. bresadolae).
- Ansonsten käme m. E. überhaupt nur noch eine Hygrocybe spec. (Saftlingsart) in Frage.

Grüße
Gerd

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Re: Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute

Gerd-A, (vor 7617 Tagen) @ Gerd-A

Nachtrag:

Ein m.E. nicht so einfaches Rätsel:

(1) Den Habitus kann man nicht beurteilen
(2) Beide Arten wird man z.Z. wohl nicht finden
(3) Pilze nach Bild eindeutig zu bestimmen ist oft nur ein "Raten"

Grüße
Gerd

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Re: Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute

Rudi, (vor 7616 Tagen) @ Gerd-A

Nachtrag: Ein m.E. nicht so einfaches Rätsel: (1) Den Habitus kann man nicht
beurteilen

Na klar, ist ja ein Rätsel

(2) Beide Arten wird man z.Z. wohl nicht finden

Bilder sind vom 25.12.05, die Pilze sind frisch!

(3) Pilze nach Bild eindeutig zu bestimmen ist oft nur ein "Raten"

Rätsel kommt ja von Raten...

Grüße
Gerd

Liebe Grüße Rudi

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Ganz gut geraten!

Rudi, (vor 7616 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd

Ganz nahe- aber leider knapp vorbei!
Versuchs nochmal, Gerd!

PG Rudi

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Re: Ganz gut geraten!

Gerd-A, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

Hallo Rudi,

Ganz nahe- aber leider knapp vorbei!
Versuchs nochmal, Gerd!

Ok, dann ein zweiter Versuch:

Mit dem Hinweis "beide Arten aus gleicher Gattung" und "Lärchen-Schneckling ---> halbrichtig" hast Du ja schon entscheidete Tipps gegeben !
--------------
Bei Bild 2 kann ich die Alternative "evtl. Saftling" nach Deinem Tipp streichen. Dagegen spricht auch, dass mir die Huthaut doch zu schleimig erscheint. Und, unter Berücksichtigung deines Tipps (Lärchen-Schneckling ---> halbrichtig) bleibt wohl die Wahl zwischen H. lucorum und H. speciosus, beides Lärchenbegleiter.
---> Ich bleibe bei H. speciosus, da H. lucorum in meiner Erinnerung einen einheitlich, nicht so intensiv orangegelb gefärbten Hut hat und auch eher nicht so schleimig ist.
---> Zur Absicherung habe ich das Bild noch nach HORAK (2005) geschlüsselt und lande ohne Irritationen in der Sektion Aurei (Frost-Schneckling, Lärchen-Schneckling, Orangegelber Lärchenschneckling, H. aureus). Auch hier konnte ich mich nur für H. speciosus begeistern.
---------------

Zu Bild 1:
---> Dann bleibt von den mir bekannten Arten nur noch Hygrophorus pudorinus (Orangefarbiger Schneckling) übrig, eine nach Terpentin schmeckende, bei Tannen vorkommenden Art.
- Bei meinem ersten Vorschlag Waldschneckling (habe mir das Bild nochmals angeschaut) habe ich mich wohl zu sehr durch die "auffällige Radialfaserung des Hutes" leiten lassen und weitere Merkmale (Huthaut eher schmierig und nicht trocken; Hutfarbe enthält zu wenig Braunton; Hutbuckel zu ausgeprägt) die dagegen sprechen ignoriert. H. pudorinus hatte ich zwar in Betracht gezogen, aber verworfen, da ich diese Art nicht mit einer derartig auffälligen, dunklen Radialfaserung in Erinnerung habe.
---> Auch hier habe ich einen Schlüsselversuch mit HORAK (2005) durchgeführt: Man landet in der Sektion Pudorini, Discoidei u. Fulventes und kann da m. E. überhaupt nur die unter Schlüsselpunkt 6. bis 8. gelisteten Arten in Betracht ziehen. Und da scheint mir mein neuer Vorschlag am meisten Sinn zu machen.

Grüße
Gerd

PS.:

Eine Anmerkung zum HORAK-Schlüssel:

Peinlich,
Schlüsselpunkt 4. "St. (feucht) trocken ..." verweist auf Schlüssel 3.1.1.3. (Sekt. Pudorini, Discoidei u. Fulventes). Dort werden die Arten dieser Sektionen mit Recht mit "St. trocken od. schmierig bis schleimig" beschrieben.

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Re: Ganz gut geraten!

Rudi, (vor 7616 Tagen) @ Gerd-A

Lieber Gerd,
leider wieder knapp daneben.
Aber da kannst du nicht viel dafür, denn der erste ist im Horak nicht enthalten, aber im Abbildungsverzeichnis erwähnt und da gibts auch Bilder:
http://pilzseite.de/Pilzgalerie/Pilzgalerie.htm
such mal!

Der zweite ist vielleicht etwas zu orange geraten (frostbedingt?) -
es ist der schon von Roger erkannte Lärchenschneckling- H.lucorum

WG Rudi

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Re: Ganz gut geraten!

Gerd-A, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

Lieber Rudi,

leider wieder knapp daneben.
Aber da kannst du nicht viel dafür, denn der erste ist im Horak nicht
enthalten, aber im Abbildungsverzeichnis erwähnt und da gibts auch Bilder:
http://pilzseite.de/Pilzgalerie/Pilzgalerie.htm
such mal!

- Dann ein letzter Versuch:

Hygrophorus arbustivus var. quercetorum (Brauner Eichen-Schneckling)

- Ich habe noch den Schlüssel im BW-Atlas (bringt auch nur die bei HORAK genannten Arten) durchgearbeitet und mir Bild (ähnelt farblich deiner Art) und die Beschreibung von H. arbustivus angeschaut. Interessant der Hinweis auf "Hutoberfläche faserig bis deutlich eingewachsen streifig; spät im Jahr"
---> Das war genau, was ich suchte !!!
---> Und dein Hinweis auf die Abbildungen brachte dann die Absicherung
----------------------------

Der zweite ist vielleicht etwas zu orange geraten (frostbedingt?) -
es ist der schon von Roger erkannte Lärchenschneckling- H.lucorum

- Die frostbedingte (?!) Farbabweichung erklärt evtl. warum die Farben nicht wie auf Deiner Bildersammlung (so kenne ich H. lucorum) blasser und ohne Orange-Ton sind.

Grüße
Gerd

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Bingo *PIC*

Rudi, (vor 7616 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd, jetzt hast dus!!!

Hier noch ein Bild der Unterseite dieses Braunen Eichenschnecklings:

[image]

Man sieht ganz gut- wenn auch leider etwas unscharf- die bereifte Stielspitze.
Schließlich ist es ja der Halbbruder des Mehlstielschnecklings.

Grüße Rudi

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Re: Bingo

Gerd-A, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

Hallo Rudi,

..., jetzt hast dus!!!

- "heul", war auch eine ziemlich schwierige Geburt, die nur dank deiner Tipps gelungen ist.

---> Bei der Bestimmung von Bild 1 stand ich mir selbst im Weg und hatte nur über Schlüsselversuche versucht weiter zu kommen.

===> Und dabei wäre alles so einfach gewesen, wenn ich sofort gegen meine Abneigung "Bilder durchzublättern" verstossen hätte:

(1) Ich erkannte von Anfang an die Ecke Hygrophorus nemoreus (Waldschneckling) als potentiellen Kandidaten und damit Gattung/Sektion in die die Art gehört. Und auch beim eigentlichen Knackpunkt "deutliche Radialfaserung, Hutscheibe nicht wesentlich dunkler" lag ich richtig.
===> Mein Pech, dass die von mir betrachteten Schlüssel (HORAK und später KRIEGLSTEINER) den Knackpunkt "Radialfaserung" nicht berücksichtigen und vorrangig nur die variablen Hutfarben/Lamellenfarben differenzieren.

(2) "Wein", schon ein Blick in "BREITENBACH & KRÄNZLIN (1991): Pilze der Schweiz, Band 3" hätte bei der Beschreibung von Hygrophorus nemoreus (Wald-Schneckling) auch auf H. arbustivus hingewiesen.

(3) Auch im BW-Atlas (habe ich angesprochen) wird man durch ein Bild und insbesondere die dazugehörende Beschreibung auf H. arbustivus aufmerksam gemacht.

(4) Jetzt wo alles klar ist, erinnere ich mich daran, dass ich vorletztes Jahr diese Art (Einzelfruchtkörper !) vermutlich sogar in der Hand hatte. Habe sie als "untypischen Waldschneckling" einfach ignoriert.
===> Im Nachhinein ärgerlich, da die Art nach Literatur eine Art tieferer Lagen sein soll und bei uns auf der Schwäbischen Alb nicht vorkommen sollte. Den Standort kenne ich noch. Mal schauen, ob ich nächstes jahr einen Fruchtkörper auftreiben kann.

Grüße
Gerd

PS.:
- Sollte daraus lernen. Aber, "grummelgrummel" ---> Bring einmal einem alten Zirkusgaul neue Kunststücke bei.

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Re: Bingo

Rudi, (vor 7615 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd,

Nicht weinen!! Du hasts doch jetzt und den merkst du dir bestimmt.
Außerdem:
°Mal schauen, ob ich nächstes jahr einen Fruchtkörper auftreiben kann. "
Schau doch lieber jetzt!! Falls der Schnee nicht zu hoch liegt, ist jetzt die beste Zeit.

Dann einen guten Rutsch!

Rudi

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Re: Bingo

Gerd-A, (vor 7615 Tagen) @ Rudi

Hallo Rudi,

Zitat:

Nicht weinen!! Du hasts doch jetzt und den merkst du dir bestimmt.

Ja, das werde ich bestimmt. Eine Pilzart mit der ich mich zwischenzeitlich so ausgiebig beschäftigt habe, werde ich wohl kaum mehr vergessen.
---> Fehlt nur noch, dass ich den nächstes Jahr noch in die Hand bekomme.
---> Leider kein Erstfund für den Ulmer Raum, da er bereits (vergleiche BW-Atlas, Bd. 3) in MTB 7624/3 nachgewiesen wurde.
-----------------

Zitat:

Außerdem: °Mal schauen, ob ich nächstes jahr einen Fruchtkörper auftreiben
kann. "
Schau doch lieber jetzt!! Falls der Schnee nicht zu hoch liegt, ist jetzt die
beste Zeit.

Jetzt, beste Zeit ?:

- Eher nicht, bei uns liegt z.Z. eine Menge Schnee rum.

- Und übrigens wird die Art bei uns (> 600 m NN) vermutlich etwas früher fruktifizieren. Ich denke da eher an "Mitte Oktober bis max. Mitte November".
---> Interessant was "Knoch, D. (1982): Pilzportrait Nr 10: Hygrophorus arbustivus Fr., Mehlstieliger Schneckling, Südwestdeutsche Pilzrundschau (Stuttgart), 18(2): 16-18" "ID4238 bezüglich Erscheinungszeit (Früheste Beobachtung am 01.10.1976, späteste Beobachtung am 08.11.1978) berichtet. Dieser Artikel steht bei mir im Regal. Wenn Dich der Artikel (mit sehr guter Abbildung !) interessiert, kannst Du Dich gerne unter Angabe meiner Artikel-ID 04238 (so habe ich ihn in meiner Artikelliste katalogisiert) melden.

Grüße und einen guten Rutsch in's NEUE JAHR mit weiterhin vielen seltenen Funden vom BLUTSEE (*)

Gerd, von der verschneiden Schwäb. Alb
-------------

(*) Über die Funde am BLUTSEE, kenne das Gebiet leider noch nicht, kann ich immer wieder nur staunen.

---> Da sollte man jedem "Nur Mykophagen (Pilzfresser)" schnellstens Hausverbot erteilen.

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Der Braune Eichenschneckling

Rudi, (vor 7614 Tagen) @ Gerd-A

ist nicht dasselbe wie der Faserhütige Schneckling- auch wenn sie beide Varietäten der H. arbustivus sind!

---> Leider kein Erstfund für den Ulmer Raum, da er bereits (vergleiche
BW-Atlas, Bd. 3) in MTB 7624/3 nachgewiesen wurde.
-----------------

aber das war H.arbustivus (var. arbustivus)!

Zitat: Jetzt, beste Zeit ?: - Eher nicht, bei uns liegt z.Z. eine Menge
Schnee rum.

Dann wartest du halt, bis er weggetaut ist. So schnell vergehen die FK nicht!

- Und übrigens wird die Art bei uns (> 600 m NN) vermutlich etwas früher
fruktifizieren. Ich denke da eher an "Mitte Oktober bis max. Mitte
November".

gilt wieder nur füe H. arbustivus...

---> Interessant was "Knoch, D. (1982): Pilzportrait Nr 10:
Hygrophorus arbustivus Fr., Mehlstieliger Schneckling, Südwestdeutsche
Pilzrundschau (Stuttgart), 18(2): 16-18" "ID4238 bezüglich
Erscheinungszeit (Früheste Beobachtung am 01.10.1976, späteste Beobachtung
am 08.11.1978) berichtet. Dieser Artikel steht bei mir im Regal. Wenn Dich
der Artikel (mit sehr guter Abbildung !) interessiert, kannst Du Dich
gerne unter Angabe meiner Artikel-ID 04238 (so habe ich ihn in meiner
Artikelliste katalogisiert) melden.

ja, da bin ich interessiert- soll ich dich nochmal privat anmailen?

Grüße und einen guten Rutsch in's NEUE JAHR

dasselbe zurück auf die Alb!
-------------

(*) Über die Funde am BLUTSEE, kenne das Gebiet leider noch nicht, kann ich
immer wieder nur staunen.

Na, wie wärs dann mal mit einer gemeinsamen Exkursion- wir können ja noch ein paar Tage warten?!

---> Da sollte man jedem "Nur Mykophagen (Pilzfresser)"
schnellstens Hausverbot erteilen.

Sei nicht so streng. Dort laufen tagtäglich viele Leute herum. Gelegentlich konfisziere ich auch schon mal Boletus aereus o.ä., aber die sollen doch auch weiterhin ihren Spaß und ihre Schwammerl haben. Haben wir doch auch!
Grüße Rudi

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Re: Der Braune Eichenschneckling

Gerd-A, (vor 7614 Tagen) @ Rudi

Hallo Rudi,

den Arbustivus-Artikel habe ich Dir zwischenzeitlich per EMail zugeschickt.

Und, gemeinsame Exkursion am BLUTSEE mit seinen vielen Raritäten.
---> Da läuft mir schon jetzt das Wasser im Munde zusammen.
---> Den Termin können wir ja per EMail absprechen. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, dass ich das einem kleinen Kreis weiterer Pilzfreunde erzähle (z.B. Karl (KECK) und Hans E. (LAUX).
----------------------------

Übrigens, "Hausverbot für Nur-Mykophagen" war natürlich nicht so Ernst gemeint !!!
---> Ich weiß natürlich auch, dass man ein vernünftiges Absammeln von Fruchtkörpern nicht für den Artenrückgang verantwortlich machen kann.

Und hier ein lesenswerter Beitrag zu diesem Thema:

Egli, S.; Ayer, F.; Chatelain, F. (1990): Der Einfluss des Pilzsammelns auf die Pilzflora. Zwischenergebnisse einer Untersuchung im Pilzreservat “La Chanéaz", Montagny-les-Monts, FR., Mycologica Helvetica, 3(4): 417 - 428

Zusammenfassung:
Erste Ergebnisse einer experimentellen Untersuchung über den Einfluss der Pilzernte auf die Pilzflora werden vorgestellt und diskutiert. Bei den bisher ausgewerteten 15 Pilzarten konnte keine signifikante Beeinflussung nachgewiesen werden - weder durch die Ernte als solche noch durch die Erntemethodik (Pflücken, Abschneiden). Bei zwei Pilzarten ist dagegen eine deutliche Reaktion auf andere anthropogene Einflüsse zu beobachten: bei Cantharellus lutescens führte intensive Trittbelastung zu einer deutlichen, aber reversiblen Beeinträchtigung der Fruchtkörperbildung, und eine langjährig beobachtete Kolonie von Cantharellus cibarius fruktifizierte nach einem waldbaulichen Eingriff (Verjüngungsschlag) nicht mehr. Die Untersuchungen werden bis 1999 weitergeführt.

Anmerkungen:
- Das Heft steht bei mir im Regal, den Artikel habe ich unter ID 01768 erfasst.

- H. Egli hat mir auf Anfrage (Mai 2004) bezüglich Weiterführung der Untersuchungen folgendes mitgeteilt:
"Die Untersuchung über den Einfluss des Pilzsammelns ist abgeschlossen und wird nächstens publiziert (d.h. dieses Jahr eingereicht). Im Moment sind wir noch an den Auswertungen, die aufgrund des unregelmässigen Fruktifizierens von Pilzen recht anspruchsvoll sind...
So über den Daumen gepeilt, kann man aber bereits jetzt sagen, dass das Pilzsammeln eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint, einige Arten reagieren jedoch auf das Betreten (als Begleiterscheinung des Sammelns)."

- Habe keine Ahnung, ob und wo der Artikel veröffentlicht wurde.

Grüße
Gerd

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Re: Der Braune Eichenschneckling

zuehli ⌂, (vor 7614 Tagen) @ Gerd-A

- Habe keine Ahnung, ob und wo der Artikel veröffentlicht wurde.

Hallo Gerd,

da Du Dich eine Zeitlang hier rar gemacht hast, hast Du natürlich einiges nicht mitbekommen.

Zu dem angesprochenen Thema guckst Du hier:

Gruß Harald

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Re: Der Braune Eichenschneckling

Gerd-A, (vor 7613 Tagen) @ zuehli

Hallo Harald,

danke für diesen Link. Steht leider nicht dabei, wann der Artikel erscheinen wird.

- In den Beiträgen kam die Frage hoch nach der Versuchsanordnung. Da kann ich etwas dazu beitragen:

Ausgangspunkt sind mehrere homogene Flächen, die in jeweils 3 gleichgroße Teilflächen unterteilt wurden. Die 3 Teilflächen repräsentieren drei verschiedene Behandlungen:

Behandlung 1: keine Ernte, nur Zählen aller Fruchtkörper

Behandlung 2: Zählen und Pflücken der Speisepilze, Zählen aller Nicht-Speisepilze

Behandlung 3: Zählen und Abschneiden der Speisepilze, zählen aller Nicht-Speisepilze

- Warum Speisepilze und Nicht-Speisepilze unterschiedlich behandelt werden habe ich nicht verstanden.
- Um Doppelzählungen zu vermeiden, wurden die Fruchtkörper nach dem Zählen markiert.
- Die Aufnahmen erfolgten mindestens einmal wöchentlich vom 15. Mai bis zum 15. November

- Zur Auswertung wurde eine Clusteranalyse durchgeführt.

- Eine mögliche Trittbelastung als Begleiteffekt des Sammelns wurde insbesondere bei Cantharellus lutescens festgestellt. Auf einem Teil einer Teilfläche (in 1980 intensiv begangen) wurde 1981 gegenüber dem in 1980 nicht begangenen gleichgroßen Teil der Teilfläche ein markanter Rückgang (Faktor 20) an Fruchtkörper festgestellt.

===> Soviel zu der in 1990 veröffentlichen Untersuchung

===> Für mich sieht es so aus, als ob die neue Untersuchung nichts überraschend NEUES bringt.

Grüße
Gerd

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Mein Vorschlag...

Christoph G, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

... Nr 1 Terpentinschneckling
Nr. 2 Orangegelber Lärchenschneckling, von dem mir der lat. namen nicht einfällt.

Frohe Weihnachten

Meine Bescherung heute: die ersten zwei sind die heutigen Rätselpilze:

hier ein bisher noch unbestimmter Helmling:

und die letzten kennt ihr ja- nur so als Weihnachtsgruß!

streßfreie Tage wünscht euch
Rudi

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Re: Weihnachtsrätsel 7 Bilder von heute

Alpenhans, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

Nummer 2 vielleicht H.pudorinus, Orange Schneckling der 2. glaube ich auch, dass es H. lucorum ist.
Gruß Hans

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noch mehr Tipps und ein Bild *PIC*

Rudi, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

der zweite wurde schon erkannt , dazu noch ein Bild

[image]

beim ersten noch Anmerkungen: am Blutsee gibts leider keine Tannen, damit scheidet der Terpentinschneckling aus.
Außderdem ist mein Schneckerl durchaus der Jahreszeit angepasst, aber wohl recht selten...

WG
Rudi

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Dann vielleicht H. unicolor ?? *oT*

Christoph G, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

- kein Text -

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...oder doch eher arbustivus?? *oT*

Christoph G, (vor 7616 Tagen) @ Rudi

- kein Text -